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Theatersaal

Sommer 2021

26.06.

20:00

La Fuite


Von Olivier Meyrou mit Matias Pilet

 

 

Samstag, 26.06.

20:00 Uhr

Von Olivier Meyrou mit Matias Pilet

La Fuite

Er rennt, den Rucksack auf den Rücken geschnallt. Ein Vagabund, ein Flüchtling von gestern oder heute, der mit den Hindernissen kämpft, die das Leben ihm in den Weg stellt.
Der Film- und Theaterregisseur Olivier Meyrou, hat sich dieses kleine Zirkusformat ausgedacht, in dem er die Figur des Clowns neu erfindet, die einst für die glorreichen Zeiten des Stummfilms sorgte. Ob groß oder klein, der Zuschauer lacht über das, was dieser Figur widerfährt. Man amüsiert sich über ihre Zerbrechlichkeit und bewundert gleichzeitig ihre Fähigkeit, aus den verzwicktesten Situationen herauszukommen.

Matias Pilet verkörpert mit Anmut und Unschuld diesen herumgeschubsten Helden. Mal Akrobat, mal Pantomime, mal Tänzer, versteht er sich in der Kunst, uns mit den bescheidensten Mitteln - einem Zelt, den Tönen eines verstimmten Klaviers, ein paar atmosphärischen Toneffekten – mitzureißen und zu bewegen.

Mit der Unterstützung des Institut français und des Ministère de la Culture/DGCA

Spieldauer: 40 Minuten





Spielzeiten

26.06.2021 20:00h
27.06.2021 20:00h


Der Eintritt ist kostenlos, wir bitten jedoch um frühzeitige Reservierung, da das Kartenkontingent begrenzt ist. Diese außergewöhnliche Produktion verzichtet auf Sprache und ist für jüngere oder ältere Zuschauer*innen ebenso geeignet wie für internationale Gäste.

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27.06.

20:00

La Fuite


Von Olivier Meyrou mit Matias Pilet

 

 

Sonntag, 27.06.

20:00 Uhr

Von Olivier Meyrou mit Matias Pilet

La Fuite

Er rennt, den Rucksack auf den Rücken geschnallt. Ein Vagabund, ein Flüchtling von gestern oder heute, der mit den Hindernissen kämpft, die das Leben ihm in den Weg stellt.
Der Film- und Theaterregisseur Olivier Meyrou, hat sich dieses kleine Zirkusformat ausgedacht, in dem er die Figur des Clowns neu erfindet, die einst für die glorreichen Zeiten des Stummfilms sorgte. Ob groß oder klein, der Zuschauer lacht über das, was dieser Figur widerfährt. Man amüsiert sich über ihre Zerbrechlichkeit und bewundert gleichzeitig ihre Fähigkeit, aus den verzwicktesten Situationen herauszukommen.

Matias Pilet verkörpert mit Anmut und Unschuld diesen herumgeschubsten Helden. Mal Akrobat, mal Pantomime, mal Tänzer, versteht er sich in der Kunst, uns mit den bescheidensten Mitteln - einem Zelt, den Tönen eines verstimmten Klaviers, ein paar atmosphärischen Toneffekten – mitzureißen und zu bewegen.

Mit der Unterstützung des Institut français und des Ministère de la Culture/DGCA

Spieldauer: 40 Minuten





Spielzeiten

26.06.2021 20:00h
27.06.2021 20:00h


Der Eintritt ist kostenlos, wir bitten jedoch um frühzeitige Reservierung, da das Kartenkontingent begrenzt ist. Diese außergewöhnliche Produktion verzichtet auf Sprache und ist für jüngere oder ältere Zuschauer*innen ebenso geeignet wie für internationale Gäste.

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02.08.

20:00

Peter Richter: August


Literatur LIVE

 

 

Montag, 02.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Peter Richter: August

BUCHPREMIERE

Moderation: Marion Brasch (radioeins)

Mit sicherem Sinn für die Komik im Kämpfen ums Glück erzählt Peter Richter von der Leere mitten im Hochsommer des Lebens.
Stefanie und Richard, Vera und Alec haben Berlin hinter sich gelassen, sie leben jetzt in New York und gönnen sich mit den Kindern einen langen August an den Stränden der Hamptons. Aber schon bald wissen sie nicht mehr, wie es weitergehen soll. Zwischen den luxuriösen Sommerhäusern auf Long Island zieht ein Mann seine Kreise, der den Superreichen inneres Wachstum verkaufen will. Dazu ist jedes Mittel recht, von den Sekreten exotischer Frösche bis zu mystischer Morgengymnastik. In Stefanie findet er eine enthusiastische Anhängerin – und das löst gleich mehrere Katastrophen aus. Peter Richter führt eine Gesellschaft vor, die selbst den Widerwillen gegenüber ihrer eigenen Gier noch zum Statussymbol ummünzt.

Peter Richter, geboren 1973, hat lange als Kulturkorrespondent der Süddeutschen Zeitung in New York gearbeitet und lebt jetzt in Berlin. Letzte Veröffentlichungen: 89/90 (2015, Longlist Deutscher Buchpreis), Dresden Revisited (2016)
„August“, 256 Seiten, erschien am 19. April im Hanser Verlag

Foto: Harry Schnittger

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Hanser Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

02.08.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


03.08.

20:00

Nina Kunz: Ich denk, ich denk zu viel / Paulina Czienskowski: Taubenleben


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 03.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Nina Kunz: Ich denk, ich denk zu viel / Paulina Czienskowski: Taubenleben

Buchpremiere

Nachdenklich, witzig, intelligent: Nina Kunz schreibt über den Irrsinn der Gegenwart.

Was sollen diese ewigen Gedankenschlaufen? Was haben schlaflose Nächte auf Instagram zu bedeuten? Und wie kann Jean-Paul Sartre bei Panikattacken helfen? Persönlich und präzise schreibt Nina Kunz – Schweizer Kolumnistin des Jahres 2020 – über das Unbehagen der Gegenwart und geht der Frage nach, warum sich ihr Leben, trotz aller Privilegien, oft so beklemmend anfühlt. Ein Buch über Leistungsdruck, Workism, Weltschmerz, Tattoos, glühende Smartphones, schmelzende Polkappen und das Patriarchat.

Nina Kunz wurde 1993 geboren, studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Zürich und arbeitet seit 2017 als Kolumnistin und Journalistin für Das Magazin des Tagesanzeigers. Ihre Texte erschienen bereits in der Neuen Zürcher Zeitung, der ZEIT und dem ZEITmagazin. 2018 und 2020 wurde sie zur »Kolumnistin des Jahres« gewählt.

„Wie kaum jemand anderes fängt Paulina Czienskowski das Lebensgefühl der Generation Y zwischen Anxiety, Sinnsuche, vermeintlicher Liebe als Ersatzreligion und der ständigen Beschäftigung mit sich selbst ein.“ Vogue Als Lois nach einem One-Night-Stand auf das Ergebnis eines Bluttests wartet, entgleitet ihr ein Leben, das plötzlich nicht mehr tragfähig erscheint: Sie rüttelt an ihren Festen, hinterfragt bestehende Strukturen, zweifelt und sucht die Auseinandersetzung mit der abweisenden Mutter, die über den frühen Tod des Vaters nie hat sprechen wollen. Zwischen Zartgefühl und Ekstase, Handeln und Denken, Einsamkeit und Nähe erzählt Paulina Czienskowski von einer Protagonistin, die mit unsicherem Gang und großer Sensibilität nach dem eigenen Lebensweg sucht. „Hab geschlungen, verstanden, geheult, bin jeden Schritt mitgegangen. Mein erster Binge-Read.“ Jasna Fritzi Bauer „Wir glauben, die Welt ist gesund und wir sind krank. Dieses Buch bescheinigt uns das Gegenteil.“ Helene Hegemann

Paulina Czienskowski ist freie Journalistin und Autorin. Sie lebt in Berlin, dort ist sie auch geboren und aufgewachsen. Sie hat in den USA und in Paris gelebt und in einer kleinen Stadt in Deutschland studiert, bevor sie für ein Volontariat an einer Journalistenschule zurück in ihre Heimat kehrte.  "Taubenleben" ist ihr erster Roman.

Foto: Yves Bachmann und William Minke

www.literatur-live.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.








Spielzeiten

03.08.2021 20:00h


Der Kartenverkauf startet in Kürze.


09.08.

20:00

Ines Burdow & Andreas Hüneke


Literatur LIVE

 

 

Montag, 09.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Ines Burdow & Andreas Hüneke

BUCHPREMIERE

Mit den Herausgeber*innen Ines Burdow und Andreas Hüneke. Lesung der Briefe: Ulrich Lipka. Moderation: Gunnar Cynybulk (Kanon-Verleger)

Die Kunst zu lieben und die Liebe zur Kunst
Lyonel Feiningers Briefe an seine Frau Julia – erstmals veröffentlicht.

„Girlie mine – lass mich’s nicht zu laut sagen, aber: Ich male wieder!“ Der Briefwechsel zwischen Lyonel Feininger und seiner Frau Julia erzählt eine schicksalshafte Liebesgeschichte und ist ein Zeugnis vom Arbeiten und Leben eines der bedeutendsten Künstler der Klassischen Moderne. Zu seinem 150. Geburtstag am 17. Juli 2021 hat Ines Burdow eine umfangreiche Auswahl großteils erstmals veröffentlichter Briefe Feiningers zusammengestellt. Darin sind alle Bauhausstationen und seine Aufenthalte in Paris und New York ebenso dokumentiert wie Begegnungen mit Walter Gropius, Alma Mahler-Werfel, Alfred Kubin u. v. a.

Ines Burdow arbeitet seit Jahren zu Künstler:innenbiografien. Ihre Beschäftigung mit den Feininger-Briefen begann im Rahmen von »100 Jahre Bauhaus« im Auftrag des Feininger-Museums Quedlinburg. Mit dem Erscheinen des Briefbandes wird ihr gleichnamiges Radio-Feature von MDR Kultur gesendet werden. Ines Burdow lebt in Berlin.

Andreas Hüneke ist Kunsthistoriker und erforscht seit Jahrzehnten Werk und Leben Lyonel Feiningers. Dessen Sohn Lux lobte: »Seit vielen Jahren kommen mir aus Ihrer Studie neue Einsichten bezüglich auf das Wesen meines Vaters. « Ehrendoktorwürde der Universität Halle, Bundesverdienstkreuz.

„Sweetheart, es ist alle Tage Sturm‘. Lyonel Feininger – Briefe an Julia (1905–1935)“ erscheint am 7. Juli 2021 mit einem Vorwort des Kunsthistorikers und Feininger-Kenners Andreas Hüneke sowie zahlreichen Abbildungen, Zeittafel, Register und Kommentaren im Kanon Verlag.

Fotos: Paul Zimmer | Jan Hambura

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kanon Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater







Spielzeiten

09.08.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


10.08.

20:00

Patricia Holland Moritz: Kaßbergen


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 10.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Patricia Holland Moritz: Kaßbergen

BUCHPREMIERE

Live-Musik: Jonny Götze

"Man musste etwas mitbringen, um hier leben zu können, es hier auszuhalten, hier zu sterben, ohne vorher verrückt geworden zu sein."

Eine Industriestadt am Fuß eines Gebirges voller Erze, Mitte der siebziger Jahre: Die kleine Ulrike zieht nach der Trennung ihrer Eltern zu ihrem Vater nach Kaßbergen, einem Stadtviertel über den Schloten der Stadt, wo die Luft besser ist und die Menschen einander hinter verschlossenen Türen Geschichten von einer glorreichen Vergangenheit erzählen. Ulrike beginnt schon bald, aus der Enge auszubrechen und trifft Gonzo, einen Punk, der sie in die Welt der Künstler und Schriftsteller, der Unangepassten einführt. Als er von der Stasi verhaftet wird, ist Ulrike auf sich allein gestellt ...

Ein Gesellschaftsroman, der das Panorama einer Stadt im zwanzigsten Jahrhundert zeichnet, ein Entwicklungsroman und ein Stück deutsche Zeitgeschichte.

Patricia Holland Moritz wurde in Karl-Marx-Stadt geboren. Sie arbeitete in Leipzig als Buchhändlerin, verließ dann die DDR und heuerte in Paris als Speditionskauffrau an. Sie studierte später in Berlin Nordamerikanistik und wurde Bookerin für verschiedene Bands und arbeitet heute für ein großes Berliner Verlagshaus.

„Kaßbergen“ erscheint am 15. März 2021 im Aufbau Verlag

Foto: Joachim Gern

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Aufbau Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.






Spielzeiten

10.08.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


11.08.

20:00

Kristina Hauff: Unter Wasser Nacht


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 11.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Kristina Hauff: Unter Wasser Nacht

BUCHPREMIERE

Moderation: Thomas Böhm (radioeins)

Die idyllischen Elbauen im Wendland. Zwei Familien teilen Hof, Scheune und Garten – doch ihre einstmals enge Freundschaft ist zerbrochen. Thies und Sophie trauern um ihren Sohn Aaron, der unter ungeklärten Umständen im Fluss ertrank. Allein mit ihren Schuldgefühlen, müssen sie Tag für Tag Ingas und Bodos scheinbar perfektes Familienglück mitansehen. Ein Jahr nach Aarons Tod erscheint plötzlich eine Fremde in dem Ort, stellt verstörende Fragen – und bringt schmerzliche Wahrheiten ans Licht.

In Unter Wasser Nacht erschafft Kristina Hauff eine beklemmende Atmosphärenspannung und taucht dank ihres psychologischen Scharfsinns tief in die Seelen ihrer Charaktere ein: Sie erzählt von Schuld, zerstörten Lebensträumen und von Schmerz, aus dem auch neue Hoffnung wachsen kann.

Kristina Hauff wurde am Niederrhein geboren. Sie arbeitete als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF und am Theater. Unter ihrem echten Namen Susanne Kliem schreibt sie erfolgreiche Kriminalromane. Für Unter Wasser Nacht verbrachte sie längere Zeit im Wendland und recherchierte in Archiven. Kristina Hauff lebt mit ihrer Familie in Berlin.
„Unter Wasser Nacht“, 288 Seiten, erscheint am 15. Februar bei hanserblau

Foto: Bartholot

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit hanserblau, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

11.08.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


16.08.

20:00

Svealena Kutschke: Gewittertiere


Literatur LIVE

 

 

Montag, 16.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Svealena Kutschke: Gewittertiere

BUCHPREMIERE

Bildhaft und präzise, schonungslos und zärtlich erzählt Svealena Kutschke in ihrem neuen Roman von Figuren am Rande der Gesellschaft, von der Suche nach der Möglichkeit einer Beziehung – und trifft dabei den gegenwartspolitischen Kern unserer Zeit.

Colin und ihr Bruder Hannes wachsen in einer kleinstädtischen Reihenhaussiedlung auf. Als nach dem Mauerfall die Angst vor Zuwanderung aus dem Osten geschürt wird, beginnt ihr Vater einen Bunker im eigenen Garten zu graben, eine Baustelle, die ihm zunehmend zum Fluchtpunkt vor der Familie wird. Ein Leben lang werden die Geschwister ihren Platz jenseits privater und gesellschaftlicher Machgefüge suchen – in einem Land, in dem rechtsextreme Gewalt längst zum Alltag gehört. Und während Colin in ihrer Liebe zu Eda Erlösung sucht, erhält Hannes in seinem Beruf als Gerichtsvollzieher eine Macht, der er sich kaum entziehen kann.

Svealena Kutschke studierte Kulturwissenschaften und lebt als Autorin in Berlin. Für ihre literarischen Arbeiten und bisher drei veröffentlichten Romane erhielt sie verschiedene Auszeichnungen. Ihr Stück zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden zählt zu den Gewinnertexten der Autorentheatertage 2019 und wurde am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt.

„Gewittertiere“ erscheint am 02. August im Claassen-Verlag

Foto: Alexander Malecki

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Claassen, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

16.08.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


17.08.

20:00

Alem Grabovac: Das achte Kind


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 17.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Alem Grabovac: Das achte Kind

BUCHPREMIERE

Moderation: Gesa Ufer (radioeins)

Smilja verlässt Ende der 1960er-Jahre ihr kroatisches Heimatdorf, um in Würzburg als Gastarbeiterin in einer Schokoladenfabrik zu arbeiten. Der Traum von einem besseren Leben scheint sich zu erfüllen, als sie den Bosnier Emir kennenlernt und sie kurz darauf schwanger wird. Ihr Sohn Alem wird 1974 geboren, doch Emir, der sich in kriminelle Geschäfte verwickelt hat, muss Hals über Kopf das Land und damit auch die junge Mutter verlassen. Um weiterhin Geld verdienen zu können, trifft Smilja eine folgenschwere Entscheidung: Sie gibt ihren sechs Wochen alten Säugling in eine deutsche Pflegefamilie. Die Behrens, Eltern von sieben eigenen Kindern, nehmen Alem als achtes Kind auf. Alem wächst in den nächsten zwei Jahrzehnten zwischen Welten auf, die unterschiedlicher nicht sein könnten: die scheinbar heile bürgerliche Familie in der schwäbischen Provinz und das triste Arbeitermilieu seiner Mutter im Frankfurter Bahnhofsviertel.
Das achte Kind ist die Geschichte eines Heranwachsens zwischen den Extremen, einnehmend vor dem Hintergrund europäischer und bundesdeutscher Geschichte erzählt.

Alem Grabovac, 1974 in Würzburg geboren. Mutter Kroatin. Vater Bosnier. Er hat in München, London und Berlin Soziologie, Politologie und Psychologie studiert und lebt mit seiner Familie in Berlin. Als freier Autor schreibt er unter anderem für Die Zeit, Welt, taz.

Foto: Paula Winkler

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit hanserblau, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

17.08.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


18.08.

20:00

Till Raether: Treue Seelen


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 18.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Till Raether: Treue Seelen

BUCHPREMIERE

Moderation: Alena Schröder

Ein atmosphärisch dichter Roman über eine Liebe im geteilten Berlin der 1980er- Jahre.
Frühsommer 1986: Achim und Barbara, um die 30, sind nach West-Berlin gezogen. In die Großstadt, weg aus der Provinz. Weil es dort eine Stelle gibt für ihn im Labor der Bundesanstalt für Materialprüfung. Weil man ein anderer Mensch sein könnte, da, wo Bowie mal gewohnt hat. Doch statt eines neuen Lebens finden die beiden Stillstand, spießige Enge und Tschernobyl-Angst.
Während Barbara an Trennung denkt, verliebt Achim sich in die zehn Jahre ältere Nachbarin Marion, die enttäuscht von ihrem Bundesgrenzschutz-Ehemann Volker ist. Marion stammt aus Ost-Berlin, sie ist als Teenager kurz vor dem Mauerbau in den Westen abgehauen. Mit ihr fährt Achim heimlich in den Osten, wo sie Marions Schwester Sybille wiedersehen. Mit den besten Absichten mischt Achim sich in die dramatische Lebensgeschichte der beiden Schwestern. Und bringt alle in Gefahr – als er die Idee hat, für Sybille einen Gegenstand über die Grenze zu schmuggeln, der ihr Leben verändern soll. 

Till Raether, geboren 1969 in Koblenz, aufgewachsen in Berlin, arbeitet als Autor und freier Journalist in Hamburg, unter anderem für »Brigitte Woman«, »Merian« und das »SZ- Magazin«. Er studierte Amerikanistik und Geschichte in Berlin und New Orleans und war stellvertretender Chefredakteur von »Brigitte«. Seine Kriminalromane über den hochsensiblen Kommissar Adam Danowski wurden von der Kritik gefeiert und mehrfach für Preise nominiert.

„Treue Seelen“ erscheint im Mai 2021, btb Verlag

Foto: Isabela Pacini

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem btb Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

18.08.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


19.08.

20:00

Nicola Schmidt: Elternkompass


Literatur LIVE

 

 

Donnerstag, 19.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Nicola Schmidt: Elternkompass

BERLINER BUCHPREMIERE

Moderation: Sabine Rennefanz

Was wirklich gut für unsere Kinder ist - alle wissenschaftlichen Studien ausgewertet: Warum wir z. B. Kinder immer trösten sollten, was an Spinat gefährlich ist, warum kleine Hausaufgabenhasser Recht haben und was Kritzeln mit dem Lernen macht.

Kennen Sie das auch? Ob Oma, Nachbar oder Lieblings-Bloggerin: In der Erziehung hat jeder eine Meinung, aber niemand die Fakten. Nicola Schmidt, Wissenschaftsjournalistin und Bestsellerautorin, räumt auf mit Irrtümern und Ammenmärchen. Sie erzählt amüsant und auf den Punkt, was wirklich wichtig ist, um gesunde, respektvolle und glückliche Kinder großzuziehen – herausgefiltert aus über 900 Studien. Nicola kennt die Erziehungsgeheimnisse der Kulturen, die besonders stabile, aufmerksame und selbstbewusste Kinder hervorbringen und hat eine Vision: Denn aus ihrer Sicht ziehen Eltern die Erwachsenen von morgen groß – und sie sagt uns, was unsere Kinder heute brauchen, um diese Zukunft zu bewältigen.

Nicola Schmidt schreibt als Wissenschaftsjournalistin für Print- und Online-Medien – am liebsten darüber, wie Babys und Kinder glücklich aufwachsen. Schon seit 2008 bloggt sie erfolgreich über bedürfnisorientiertes Elternsein. Im Jahr 2010 gründete Nicola Schmidt das artgerecht-Projekt, das Elternkurse und -treffen veranstaltet und Eltern-Coaches ausbildet. In ihren jährlichen Wildnis-Camps können Familien artgerechtes Clan-Leben erfahren. www.nicolaschmidt.de

Foto: Nathalie Menke

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Gräfe und Unzer Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.






Spielzeiten

19.08.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


23.08.

20:00

Manfred Maurenbrecher im Gespräch mit Jim Rakete: Der Rest ist Mut - Vom Liedermachen in den Achtzigern


Literatur LIVE

 

 

Montag, 23.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Manfred Maurenbrecher im Gespräch mit Jim Rakete: Der Rest ist Mut - Vom Liedermachen in den Achtzigern

BUCHPREMIERE

Der Berliner Liedermacher Manfred Maurenbrecher schaut auf seine Achtziger Jahre zurück

»Das Jahrzehnt, in dem ich ins Labyrinth der Profi-Unterhalter geriet«, nennt Manfred Maurenbrecher die Achtziger Jahre, an die der Berliner Liedermacher sich in seinem neuen Buch „Der Rest ist Mut“ erinnert, sich den jungen Mann, der er damals war von heute aus betrachtet. Ein junger Musiker, der gerade sein Studium beendet hatte, von Spliff-Drummer Herwig Mitteregger entdeckt und Teil der gloriosen Fabrik von Jim Rakete wurde, in der sich mit Nena, Spliff und Nina Hagen einige der erfolgreichsten Musiker der Republik tummelten, schließlich einen Plattenvertrag mit dem Majorlabel CBS (heute Sony Music) bekam. Auf dem emotionalen Höhepunkt erschien 1985 das Album „Viel zu schön“, die Platte, die ihn vom Kritikerliebling zum Star katapultieren sollte und bei der sich auch Maurenbrecher selbst beweisen wollte, »daß ich´s und was ich so alles drauf hatte.«

In dem Buch geht es jedoch nicht nur um Musik, sondern auch um die Sicht des jungen Mannes auf alles was ihm während Neujahr 1980 bis zum Sylvesterabend 1989 begegnete und beschäftigte. »Verstörende Momente im Zwielicht zwischen Politik und schrägen Milieus der Musikwelt, aber auch viel bezaubernd Schönes«, fasst Maurenbrecher es zusammen.

»Geheimtipp auf Lebenszeit: Das ist wohl das Schicksal des Literaten, Sängers und Pianisten Manfred Maurenbrecher. Gäbe es auf der Welt überhaupt so etwas wie Gerechtigkeit, ganze Fußballarenen müssten ihm zujubeln.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Pressestimmen:
»Die klugen und hintersinnigen Lieder von Manfred Maurenbrecher zu hören, lohnt sich schon seit vielen Jahren, ihn als Erzähler und gewitzten Chronisten der westdeutschen Achtziger Jahre zu erleben, ist eine echte Entdeckung.« (NDR Info)

»Das Buch liegt gut in der Hand und quer im Kopf, was will man mehr! Oder haben wir anderswo schon mal so einen guten Account der Achtziger gelesen?« (Jim Rakete, Maurenbrechers Manager in den Achtzigern)

»(...) ein zartes Requiem auf diese Jahre (...) ein nachdenkliches, diskretes, aufrichtiges Buch.« (Rolling Stone Magazin, Juni 2021)

»Der Mann kann nicht nur tolle Lieder schreiben, sondern auch tolle Bücher.« (tip! Berlin, Mai 2021)


Manfred Maurenbrecher, geboren 1950 in Berlin, ist Liedermacher und Schriftsteller. Er schrieb Texte für Künstler wie Katja Ebstein, Klaus Lage, Herman van Veen, moderierte Rundfunksendungen und verfasste Radio features, u. a. für RIAS Berlin, NDR, WDR und Deutschlandfunk. Maurenbrecher wurde u. a. mit dem Deutschen Kleinkunstpreis und dem Deutschen Kabarettpreis ausgezeichnet. Im be.bra verlag erschien von ihm u. a. der Roman »Grünmantel« (2016).

„Der Rest ist Mut“, 272 Seiten, Bebra Verlag

Foto: Jim Rakete und Christian Biadacz

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater







Spielzeiten

23.08.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


24.08.

20:00

Bov Bjerg: Deadline


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 24.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Bov Bjerg: Deadline

BUCHPREMIERE

Moderation: Gesa Ufer (radioeins)

Bov Bjergs bisher unbekannter Debütroman. Die Druckauflage wurde bei einem Lagerbrand vernichtet. Nun erscheint das Buch erstmals für ein breites Publikum.

Paula ist Ende dreißig und übersetzt Gebrauchsanweisungen. Sie lebt in den USA, »schon so richtig amerikanisch dick« – eine »Verschollene«, die ihrer Heimat doch nicht entkommen kann: Denn eines Tages muss sie sich auf den Weg zurück machen. Widerstrebend reist sie noch einmal in das Dorf ihrer Kindheit. Das von der Schwester bewohnte Elternhaus wird zum Schauplatz einer atemberaubenden Geschichte. Paulas Vater war Friedhofssteinmetz, und nun ist sein eigenes Grab abgelaufen. Es ist an Paula, seinen Stein abzumontieren und nach Hause zu schaffen. – Deadline ist ein suggestiver Roman, der die Schocks modernen Menschseins überragend gestaltet, mit spielerischer Sprache und makabrem Witz.

Bov Bjerg, Jahrgang 1965, gehört zu den wichtigsten Schriftstellern der deutschen Gegenwart. Er gründete verschiedene Berliner Lesebühnen mit und tritt alljährlich beim »Kabarettistischen Jahresrückblick « auf. Sein zweiter Roman Auerhaus verkaufte sich 300.000 Mal und wurde für renommierte Theaterhäuser adaptiert und auch verfilmt. Für das erste Kapitel seines dritten Romans, Serpentinen, der auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand, gewann er den Deutschlandfunk-Preis beim Bachmann-Wettbewerb.

„Deadline“ erscheint im August 2021 im Kanon Verlag.

Foto: Gerald von Foris

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kanon Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

24.08.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


25.08.

20:00

Max Goldt liest


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 25.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Max Goldt liest

Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet. Daniel Kehlmann

„Auf die Unklarheiten in der Systematik der Dinge hinzuweisen ist nur eine der ehrenwerten Aufgaben, denen sich der deutsche Kolumnist Max Goldt verschrieben hat. Kaum einer versteht es so wie Goldt, die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens ins Auge des Betrachters zu schieben und den heutigen Alltag auf seine Widersprüche und Kuriositäten hin abzutasten." Regula Fuchs, Der Bund, Bern (CH)

"Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jüngeren Autoren ... Die Heiterkeit und Stille, die diese Sprache ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freundlichen Abstandnehmen von den Aufdringlichkeiten einer Wirklichkeit, an der man sich besser seitlich vorbeidrückt." (Gustav Seibt)

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo „Foyer des Arts“, in welchem er eigene Texte deklamierte. Max Goldt hat zusammen mit Katz zehn Comicbände herausgebracht. Er bereist nicht selten den deutschen Sprachraum als Vortragender eigener Texte. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire, 2008 der Kleist-Preis und der Hugo-Ball-Preis und 2016 der Göttinger Elch.

Bücher: Räusper, Comic-Skripts in Dramensatz (2015) Lippen abwischen und lächeln (2016)

Comic-Bücher Katz & Goldt: Ohrfeige links, Ohrfeige rechts – Flegeljahre einer Psychotherapeutin (2020)

Hörbücher: Weltstars im Nadelwald (2018) | Die Toilette bleibt weiß (2020)

Musik-CD: Draußen die herrliche Sonne (6 CD-Box 2019)

Foto: Axel Martens

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.






Spielzeiten

25.08.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


26.08.

20:00

Katja Lewina: Bock – Männer und Sex


Literatur LIVE

 

 

Donnerstag, 26.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Katja Lewina: Bock – Männer und Sex

BUCHPREMIERE

»Katja Lewina ist angetreten, um Untenrum-Verdruckstheit radikal zu verabschieden«. DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

Was ist los mit den Männern? Was wollen sie wirklich? Um das zu klären, braucht es Typen, die Klartext reden. Und Katja Lewina, die mit ihnen über ihre Männlichkeit spricht, über ihre Lust und ihre Bettgeschichten, ihre Komplexe und Ängste. Welche Rolle spielen dabei Sozialisierung und gesellschaftliche Erwartungen? Und vor allem: Was braucht es, um Männer endgültig aus den fiesen Fängen des Patriarchats zu befreien? Katja Lewina stellt fest: Ja, Mannsein ist nicht leicht. Einen auf krassen Stecher machen, immer wollen, perfekt verführen. Warum aber Normen hinterherjagen, die Männer unter Druck setzen und sie der Freiheit berauben, die Person zu sein, die sie wirklich sind? Und die zudem in ihrem Extrem auch in sexualisierte Gewalt umschlagen können. Das Ende des Patriarchats können die Frauen nicht allein erkämpfen. Deshalb ist es höchste Zeit für dieses Buch, das Stereotype zerschießt und Alternativen aufzeigt. Schambefreit, zugewandt und humorvoll.

Katja Lewina wurde 1984 in Moskau geboren, studierte Slawistik sowie Literatur- und Religionswissenschaften. Sie arbeitete als freie Lektorin und im Künstlermanagement. Heute ist sie freie Autorin für namhafte Medien. Bei DuMont erschien ihr Buch ›Sie hat Bock‹ (2020).

„Bock“ erscheint am 13. August im Dumont Buchverlag

Foto: Lucas Hasselmann

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Dumont Buchverlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

26.08.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


30.08.

20:00

Daniel Speck: Jaffa road


Literatur LIVE

 

 

Montag, 30.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Daniel Speck: Jaffa road

BERLINER BUCHPREMIERE

Moderation: Shelly Kupferberg

Nach dem Erfolg von »Piccola Sicilia« nun der neue Roman von Bestseller-Autor Daniel Speck. »Jaffa Road« macht die menschliche Dimension eines der größten Konflikte der Welt emotional erfahrbar.
»Der Roman ist eine riesige Weltgeschichtsstunde und dabei so unangestrengt, so leicht und verständlich, dass man einfach begeistert liest.« Jan Weiler

Eine Villa am Meer unter Palmen: Die Berliner Archäologin Nina reist nach Palermo, um das Erbe ihres verschollenen Großvaters Moritz anzutreten. Dort begegnet sie ihrer jüdischen Tante Joëlle - und einem mysteriösen Mann, der behauptet, Moritz’ Sohn zu sein. Elias, ein Palästinenser aus Jaffa. Haifa, 1948: Unter den Bäumen der Jaffa Road findet das jüdische Mädchen Joëlle ein neues Zuhause. Für das palästinensische Mädchen Amal werden die Orangenhaine ihres Vaters zur Erinnerung an eine verlorene Heimat. Beide ahnen noch nichts von dem Geheimnis, das sie verbindet, in einer außergewöhnlichen Lebensreise rund ums Mittelmeer.
Drei Familien, drei Generationen, drei Kulturen - und ein gemeinsames, bewegendes Schicksal: Mit dem Bestseller ›Piccola Sicilia‹ führt Daniel Speck uns auf eine Reise ins Herz des Mittelmeers. Dieses vielstimmige Panorama der Kulturen erweitert er in seinem neuen Familienroman ›Jaffa Road‹.

Daniel Speck, 1969 in München geboren, studierte Filmgeschichte in München und in Rom, wo er mehrere Jahre lebte. Er verfasste Drehbücher, für die er mit dem Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Sein Roman ›Bella Germania‹ wurde als Dreiteiler prominent verfilmt.

Foto: Gió Martorana

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit Fischer Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

30.08.2021 20:00h


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31.08.

20:00

Doris Knecht: Die Nachricht


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 31.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Doris Knecht: Die Nachricht

BUCHPREMIERE

Die Nachricht handelt von Frauen, deren Souveränität stets aufs Neue infrage gestellt wird – und von den Lügen, die wir gerade den Menschen erzählen, die uns am nächsten stehen. Vier Jahre nach dem Tod ihres Mannes lebt Ruth allein in dem Haus auf dem Land, wo die Familie einst glücklich war. Die Kinder haben längst ihr eigenes Leben, während Ruth das Alleinsein zu schätzen lernt. Bis sie eines Tages eine anonyme Messenger-Nachricht bekommt, von einer Person, die mehr über ihre Vergangenheit zu wissen scheint als Ruth selbst.

Doris Knecht schreibt über eine Frau, die plötzlich zur Verfolgten wird, und erweist sich einmal mehr als virtuose Skeptikerin zwischenmenschlicher Beziehungen.

Doris Knecht, geboren in Vorarlberg, ist Kolumnistin (u.a. beim Falter und den Vorarlberger Nachrichten) und Schriftstellerin. Ihr erster Roman, Gruber geht (2011), war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde fürs Kino verfilmt. Zuletzt erschienen Besser (2013), Wald (2015), Alles über Beziehungen (2017) und weg (2019).  Doris Knecht lebt mit Familie und Freunden in Wien und im Waldviertel.

„Die Nachricht“ erscheint im Juli 2021 bei Hanser Berlin

Foto: Heribert Corn

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Spielzeiten

31.08.2021 20:00h


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02.09.

20:00

Daniela Dahn & Rainer Mausfeld: Tamtam und Tabu


Literatur LIVE

 

 

Donnerstag, 02.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Daniela Dahn & Rainer Mausfeld: Tamtam und Tabu

BUCHPREMIERE

30 Jahre Wiedervereinigung – ein Grund zum Feiern? Offensichtlich nicht für alle

1990 gilt als das wichtigste Jahr der Nachkriegsgeschichte. Alles scheint gesagt. Die Tabus überdauern. Die renommierte Essayistin und Mitbegründerin des „Demokratischen Aufbruchs“ in der DDR Daniela Dahn und der Kognitionsforscher Rainer Mausfeld nehmen sie ins Visier mit einem Blick auf bislang unterschätzte Zusammenhänge.
Daniela Dahn untersucht, wie in atemberaubend kurzer Zeit die öffentliche Meinung mit großem Tamtam in eine Richtung gewendet wurde, die den Interessen des Westens entsprach. Mit ihrer stringenten Zusammenschau reichen Materials aus den Medien wird das offizielle Narrativ über die Wende erschüttert. Rainer Mausfelds Analyse zeigt die Realität hinter der Rhetorik in einer kapitalistischen Demokratie. Die gemeinschaftlichen Analysen werden in einem grundlegenden Gespräch vertieft und liefern einen schonungslosen Befund des gegenwärtigen Zustands der Demokratie.

Daniela Dahn, geboren in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und war Fernsehjournalistin. 1981 kündigte sie und arbeitet seitdem als freie Schriftstellerin und Publizistin. Sie war Gründungsmitglied des «Demokratischen Aufbruchs» und hatte mehrere Gastdozenturen in den USA und Großbritannien. Sie ist Trägerin unter anderem des des Fontane-Preises, des Kurt-Tucholsky-Preises für literarische Publizistik, der Luise-Schroeder-Medaille der Stadt Berlin und des Ludwig-Börne-Preises. Bei Rowohlt sind bislang elf Essay- und Sachbücher erschienen, zuletzt «Wir sind der Staat!» (2013) und „Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute“ (2019)

Rainer Mausfeld ist Professor an der Universität Kiel und hatte bis zu seiner Emeritierung den Lehrstuhl für Wahrnehmung- und Kognitionsforschung inne. In seinen gesellschaftspolitischen Beiträgen beschäftigt er sich mit der neoliberalen Ideologie, der Umwandlung der Demokratie in einen autoritären Sicherheitsstaat und psychologischen Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements. Mit seinen Vorträgen (u.a. "Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert?" und "Die Angst der Machteliten vor dem Volk") erreicht er Hunderttausende von Zuhörern.

„Tamtam und Tabu“, Westend Verlag

Foto: Hermann Willers | Weltnetz TV

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Westend Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater







Spielzeiten

02.09.2021 20:00h


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05.09.

16:00

Gereon Klug: Das Vermächtnis des Wunderlands


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 05.09.

16:00 Uhr

Literatur LIVE

Gereon Klug: Das Vermächtnis des Wunderlands

BUCHPREMIERE

Empfohlen ab 8 Jahren

Mitreißend, fesselnd, lustig! Eine rasante Achterbahnfahrt mitten hinein in die fantastische Welt des Miniatur Wunderlands. Bahn frei für einen tollen Mix aus Freundschaft, Spannung und Abenteuer - packendes Lesefutter für Kinder ab 8 Jahren!
Das gibt es doch nicht! Als die Geschwister Olivia, Bruno und Tom zusammen mit ihrer Freundin Pi die alte und längst verschollen geglaubte Modelleisenbahn des Großvaters wiederfinden, sind sie natürlich erst einmal begeistert. Doch dann passieren mit einem Mal ganz seltsame Sachen um sie herum – und das ausgerechnet kurz vor der wichtigsten Zugmesse, die spektakuläre Züge aus aller Welt in den kleinen Ort Knuffingen bringen soll. Gibt es da etwa einen Zusammenhang? Und welche Rolle spielt der von der Messe keineswegs begeisterte Biernatzki? Klar, dass die vier den mysteriösen Geschehnissen auf den Grund gehen müssen. Doch dann passiert etwas, mit dem keiner von ihnen gerechnet hat! Und damit beginnt das aufregendste Abenteuer ihres Lebens!

Gereon Klug ist Autor, Songtexter, Podcaster, Musical-Erfinder und Plattenladengründer. Er schrieb u.a. für »Die Zeit«, die »titanic«, zudem diverse Kinderbücher für eine Flüchtlingsorganisation. 2018 lief sein Musical »Der König der Möwen« in Hamburg. Außerdem hat er das erste kochbare Kochbuch erfunden und zusammen mit Rocko Schamoni einen Podcast „Auf der Bahn“. Er schuf den Deichkind-Song „Leider Geil“ und managte Touren von Rocko Schamoni, „Studio Braun“ und „Fraktus“. Für seinen Plattenladen „Hanseplatte“ verschickt er einen Newsletter, der Kultstatus erlangte. Zudem verfasst Klug Dreh- und Kinderbücher.

Foto: Heinrich Holtgreve

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Spielzeiten

05.09.2021 16:00h


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07.09.

20:00

Matthias Lohre: Der kühnste Plan seit Menschengedenken


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 07.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Matthias Lohre: Der kühnste Plan seit Menschengedenken

BUCHPREMIERE

Die wahre und doch erfundene Lebens- und Liebesgeschichte von Herman und Irene Sörgel, die vor fast einhundert Jahren gemeinsam für den Weltfrieden und eine radikale Energiewende gekämpft haben.

Der Roman erzählt die Geschichte eines visionären, pazifistischen Ingenieurs, der angesichts der drohenden Gefahr eines zweiten Weltkriegs auf eine überaus "kühne" Idee kam. Sein ebenso verrückter wie konkreter Plan faszinierte ab 1929 Architekten und Politiker  in ganz Europa, und Herman Sörgel kämpfte, unterstützt von seiner jüdischen Frau Irene, gegen alle Skeptiker und gegen die Vereinnahmung durch die Nazis, für seine Idee der Weltrettung. Sehenden Auges setzten die beiden ihr Leben und ihre Liebe aufs Spiel.
Der Berliner Autor Matthias Lohre hat diese wahre Geschichte aus den Archiven geborgen und überaus spannend fiktionalisiert. Ein großer, sagenhafter Roman über zeitlose Themen...

Matthias Lohre, geboren 1976, ist Autor mehrerer Sachbücher. Er hat in Köln Geschichte studiert, die Berliner Journalistenschule absolviert, in New York gearbeitet, China und Argentinien bereist und lebt heute mit seiner Familie in Berlin.

„Der kühnste Plan seit Menschengedenken“, 480 Seiten, erscheint im August im Verlag Klaus Wagenbach

Foto: Patricia Barona

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07.09.2021 20:00h


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08.09.

20:00

Christian Dittloff: Niemehrzeit


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 08.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Christian Dittloff: Niemehrzeit

BUCHPREMIERE

Moderation: Maria-Christina Piwowarski

Die Eltern sterben binnen weniger Monate. Leben und Selbstbild des 35-jährigen Erzählers wirbeln durcheinander. Wie alles unter einen Hut bringen: Abschied, Arbeit, Liebe, Freundschaft und das Schreiben? Doch trotz der Überforderung sprudeln Rührung, Traurigkeit, Witz und großes Glück in ungeahnter Intensität. Christian Dittloff spürt dem Trauerjahr nach, verwebt bewegend, klug und humorvoll Autobiographisches, reflektierende Betrachtung und eine große Lust am Erzählen. »Niemehrzeit« handelt von der prägendsten Beziehung des Lebens, vom Erwachsenwerden und nicht zuletzt vom Trost des Lesens.

Christian Dittloff, geboren 1983 in Hamburg, studierte Germanistik und Anglistik in Hamburg sowie Literarisches Schreiben in Hildesheim, arbeitete in einer Psychiatrie, als Kulturjournalist und Experte für Kulturmarketing. 2018 erschien sein Romandebüt Das Weiße Schloss. Er lebt in Berlin.

„Niemehrzeit“, 176 Seiten, erscheint am 29. Juli 2021 im Berlin Verlag

Foto: Harry Schnittger

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Berlin Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

08.09.2021 20:00h


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12.09.

16:00

Kai Lüftner liest Paul McCartney: Opapi-Opapa – Volle Kraft voraus!


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 12.09.

16:00 Uhr

Literatur LIVE

Kai Lüftner liest Paul McCartney: Opapi-Opapa – Volle Kraft voraus!

BUCHPREMIERE

Empfohlen ab 4 Jahren

Das neue Bilderbuch von Musiklegende Sir Paul McCartney: ein echtes Highlight für alle Großeltern, Enkel und Beatles-Fans!

Opapi-Opapa und die Krawaffels stürzen sich mit dem magischen Kompass und ihrem U-Boot in neue Abenteuer. Diesmal sind sie auf der Suche nach Omami-Omama, die abenteuerlustiger ist als sie alle. Wo werden sie Omama wohl finden? In Indien oder in den Tiefen der Ozeane? Wie immer, wenn Opapa und die Krawaffels unterwegs sind, wird es richtig aufregend! Und am Ende fallen alle müde in die Betten, auch Opapa. Über diese Schnarchnasen kann Omama nur schmunzeln …

Der Erfolg geht weiter: eine neue fantastische Abenteuergeschichte ab 4 Jahren – übersetzt von Wortkünstler Kai Lüftner.

Paul McCartneys Karriere ist einmalig. In den 60ern veränderte er mit den Beatles für immer die Welt. Seitdem hat er sich außerdem als Solokünstler und mit der Gruppe »Wings« etabliert. Er gewann 18 Grammys und wurde von der englischen Königin geadelt. 
Er ist Aktivist für Tierrechte und Umweltfragen und außerdem ein sehr stolzer Großvater.

Kai Lüftner wurde im Januar 1975 in Ost-Berlin geboren und begann eigentlich unmittelbar danach mit dem Schreiben. Er veröffentlichte Bücher, Lieder und Hörspiele, gab kleine und sehr große Konzerte, war viel im Fernsehen und auf Lesereisen. 2019 ist er mit der ganzen Familie auf seine Lieblingsinsel in der dänischen Ostsee ausgewandert. Hier baut er Dinge aus Holz, pflanzt Gemüse an, geht mit dem Hund im Wald oder am Meer spazieren, sucht Schätze, und schreibt jetzt hier seine Gedichte, Geschichten und Lieder. Manchmal glotzt er auch einfach nur aus dem Fenster und freut sich.

Opapi-Opapa – Volle Kraft voraus!“ erscheint am 2.9.21 im Ueberreuter Verlag

Foto: Conni Fieguth / privat

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ueberreuter Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater







Spielzeiten

12.09.2021 16:00h


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14.09.

20:00

Caroline Rosales: Das Leben keiner Frau


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 14.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Caroline Rosales: Das Leben keiner Frau

BUCHPREMIERE

Melanies Fünfzigster ist ein rauschendes Fest. Sie lässt sich feiern, der Champagner fließt in Strömen, ein Flirt liegt in der Luft. Doch dann wendet sich das Blatt. Ihre Mutter, zu der sie nie ein gutes Verhältnis hatte, braucht ihre Hilfe, sie ist alt geworden. Ihre erwachsene Tochter, die nie so werden wollte wie Mel selbst, ist gerne Hausfrau und will auf keinen Fall Karriere machen. Ja, und die Männer. Der Flirt, ein Kollege, redet im Büro schlecht über sie. Mels Chef fördert eine jüngere Kollegin. Ihr Exmann wird Vater, bekommt mit seiner neuen Frau ein Kind. Das Kind, das er mit ihr nie wollte. Mel hat in ihrem Leben alles richtig gemacht. Bis auf die Dinge, die kolossal schiefgelaufen sind. Und heute ist sie nur noch wütend. Ein Buch über die Fallstricke der Emanzipation und den Fluch, alles zum ersten Mal zu machen.

„Das Leben keiner Frau“ ist direkt, manchmal laut und auch hart, ein Roman, dem man sich nicht entziehen kann.

»Endlich ein wirklich fundiertes Buch darüber, dass man besser keine Frau sein sollte, die im Medienbereich arbeitet.« Josef Hader

»Die willigsten Helfer des Partriarchats sind oft die Frauen selbst. Davon erzählt Caroline Rosales in ihrem herrlichen Liebesroman so ehrlich und selbstironisch wie keine andere deutsche Schriftstellerin vor ihr.« Maxim Biller

»So zynisch, ehrlich und schonungslos durften bislang nur Männer, Teenie-Mädchen oder Greisinnen in der Literatur sprechen. Eine schöne fünfzigjährige Erzählerin, die derart konsequent Sex, Alter, Beziehungen und Karrieren seziert, ist für mich eine Offenbarung.« Alina Bronsky

Caroline Rosales, geboren 1982 in Bonn, ist Autorin mehrerer Sachbücher und Redakteurin der ZEIT-Magazine bei ZEIT ONLINE. Im Jahr 2019 erschien ihr autobiografisches Buch "Sexuell verfügbar", in dem sie über ihr Aufwachsen als Mädchen und ihr Frausein im Spiegel von Alltagssexismus und Missbrauch schrieb. Das Leben keiner Frau ist ihr literarisches Debüt. Rosales lebt mit ihrer Familie in Berlin.

„Das Leben keiner Frau“ erscheint am 30. August im Ullstein Verlag

Foto: Annette Hauschild-Ostkreuz

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ullstein Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






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14.09.2021 20:00h


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15.09.

20:00

Monika Maron: Ach, ich hab viel erlebt...


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 15.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Monika Maron: Ach, ich hab viel erlebt...

Moderation: Christhard Läpple

Monika Maron erzählt anlässlich ihres 80. Geburtstags am 26. Mai 2021 im Gespräch mit Christhard Läpple aus ihrem Leben:

Die ausgewählten Essays Was ist eigentlich los? Essays aus vier Jahrzehnten (erscheinen am 5. Mai) dokumentieren auf poetische, humorvolle und unerschrockene Weise, dass die große Schriftstellerin Maron schon immer zu aktuellen Debatten und gesellschaftspolitischen Themen Stellung bezog und sich nie vereinnahmen ließ.

Eine ganz andere, weitere Konstante in Monika Marons Leben ist ihre Liebe zu Hunden. Zuletzt hat die Schriftstellerin ihrer Mischlingshündin Bonnie in ihrem wohl persönlichsten Buch Bonnie Propeller (erschienen im Dezember 2020) ein Denkmal gesetzt – und zugleich eine der erfolgreichsten Erzählungen der letzten Jahre vorgelegt, die einen »selbstkritischen und letztlich erwärmenden Einblick in die Gedankenwelt eines jeden Hundehalters« liefert, wie die Berliner Zeitung schrieb.

Monika Maron, geboren 1941 in Berlin, ist eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der Gegenwart. Sie wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentliche zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Ausgezeichnet wurde sie mit zahlreichen Preisen, darunter der Kleistpreis (1992), der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (2003), der Deutsche Nationalpreis (2009), der Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011) und der Ida-Dehmel-Literaturpreis (2017).

Foto: Vivian J. Rheinheimer

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Hoffmann und Campe Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater







Spielzeiten

15.09.2021 20:00h


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21.09.

20:00

Felicitas Hoppe: Die Nibelungen - Ein deutscher Stummfilm


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 21.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Felicitas Hoppe: Die Nibelungen - Ein deutscher Stummfilm

BUCHPREMIERE

Der Stoff ist unschlagbar: ein Bad in Blut, eine schöne Frau, Gold und ein Mord, der grausam gerächt wird. So klingt das Lied der Nibelungen, die Sage von Siegfried, dem Strahlenden, seinem düsteren Gegenspieler Hagen und der schönen Kriemhild. Aber ist das die wahre Geschichte dieser europäischen Helden, die in Island oder Norwegen beginnt, am Rhein entlang spielt, die Donau runter erzählt wird und schließlich im Schwarzen Meer mündet? Niemand weiß, wie es wirklich war, meint Hoppe und erfindet die Wahrheit: hell und schnell, poetisch und politisch, wie nicht mal Tarantino es kann. Felicitas Hoppes Roman »Die Nibelungen«: Das erste gesamteuropäische Heldenepos der Gegenwart.

Felicitas Hoppe, geb. 1960 in Hameln, lebt als Schriftstellerin in Berlin. 1996 erschien ihr Debüt ›Picknick der Friseure‹, 1999, nach einer Weltreise auf einem Frachtschiff, folgte der Roman ›Pigafetta‹, 2003 ›Paradiese, Übersee‹, 2004 ›Verbrecher und Versager‹, 2006 ›Johanna‹, 2008 ›Iwein Löwenritter‹, 2009 ›Sieben Schätze‹ und die Erzählung ›Der beste Platz der Welt‹, 2010 ›Abenteuer – was ist das?‹, 2011 ›Grünes Ei mit Speck‹, eine Übersetzung von Texten des amerikanischen Kinderbuchautors Dr. Seuss, 2012 der Roman ›Hoppe‹ und zuletzt 2018 der Roman ›Prawda. Eine amerikanische Reise‹.

„Die Nibelungen“ , 240 Seiten, erscheint am 08.09.21 im S. Fischer Verlag

Foto: Anita Affentranger

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






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21.09.2021 20:00h


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22.09.

20:00

Lena Gorelik und Jens Bisky im Gespräch: Wer wir sind


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 22.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Lena Gorelik und Jens Bisky im Gespräch: Wer wir sind

Seit 1700 Jahren leben nachweislich Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Es gab Zeiten, in denen sich die jüdischen Gemeinden weitgehend unbehelligt inmitten der Mehrheitsgesellschaft entfalten konnten. Spätestens seit den Pestpogromen des 14. Jahrhunderts waren sie immer wieder auch Opfer von Diskriminierung, Verfolgung, Mord. 1933 wurde der Antisemitismus Staatsdoktrin, begannen Verdrängung und Vernichtung der europäischen Juden. Was bedeutet es vor dem Hintergrund der Shoah wie der 1700-jährigen geteilten Geschichte, heute in Deutschland jüdisch zu sein?

Lena Gorelik reiste mit ihre Familie 1992 als jüdische Kontingentflüchtlinge nach Deutschland ein, auch der Antisemitismus in Russland hatte Anteil daran. Mit Fragen des jüdischen, deutschen Selbstverständnisses hat sie sich in ihren Büchern immer wieder auseinandergesetzt. Wie wichtig sind Herkunft, Glaube, Traditionen in einer Zeit vielfältiger, fluider Identitäten? In einer Gesellschaft, die von sich glaubt, religiöse wie nationale Bindungen würden verblassen und demnächst überwunden werden? Was geschieht, wenn neue Selbstbeschreibungen, fluide Identitäten auf traditionelle Werte, Glauben und Vorstellungen von Familie treffen?




Ein Gespräch darüber, was "jüdisch" und "deutsch" heute bedeuten - vor dem Hintergrund einer 1700-jährigen deutsch-jüdischen Kulturgeschichte.




Pressestimmen zu „Wer wir sind“

Eine schwebende, oft beglückende Sprache. ZDF "Das blaue Sofa Buchmesse", 27. Mai 2021

  • Es geschieht selten, sehr selten, dass ich ein Buch lese, das mich derart trifft, das so eine eigene Klangfarbe, so eine tiefe Klugheit hat, dass es einem den Atem verschlägt.“ Carolin Emcke, Twitter, 20. Mai 2021
  • „Lena Gorelik erzählt elegant, fließend und mit viel Witz und Tiefe und ragt aus der Schar der jungen, hervorragenden deutschen Autoren weit heraus.“ WDR 5

Lena Gorelik wurde 1981 in St. Petersburg geboren. 1992 reiste sie mit ihrer Familie - als jüdische Kontingentflüchtlinge - nach Deutschland aus. In ihrem neuen Buch "Wer wir sind" (2021) erzählt sie romanhaft die Geschichte ihres Lebens, die eine russische, jüdische, deutsche Identität zu etwas Eigenem vereint. Mit ihrem Debütroman «Meine weißen Nächte» (2004) wurde Lena Gorelik als Entdeckung gefeiert, mit «Hochzeit in Jerusalem» (2007) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Ihr Roman «Die Listensammlerin» (2013) wurde mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag ausgezeichnet. 2015 erschien «Null bis unendlich», der vielgelobte Roman «Mehr schwarz als lila» (2017) war für den Deutschen Jugendbuchpreis nominiert.

Jens Bisky, geboren 1966 in Leipzig, studierte Kulturwissenschaften und Germanistik in Berlin. 2019 erschien sein vielgelobtes Buch «Berlin. Biographie einer großen Stadt», in dem er auch das jüdische Leben, die jüdische Kultur Berlin würdigt. Jens Bisky schrieb für die «Berliner Zeitung» und war Feuilletonredakteur der «Süddeutschen Zeitung». Seit 2021 arbeitet er am Hamburger Institut für Sozialforschung als Redakteur der Zeitschrift „Mittelweg 36“ und des Online-Forums Soziopolis. 2017 wurde Bisky von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay ausgezeichnet.

Foto: Chariotte Troll und Bernhard Link (Farbtonwerk)

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Rowohlt Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.
Im Rahmen von 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland







Spielzeiten

22.09.2021 20:00h


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27.09.

20:15

Daniela Krien: Der Brand


Literatur LIVE

 

 

Montag, 27.09.

20:15 Uhr

Literatur LIVE

Daniela Krien: Der Brand

BUCHPREMIERE

Moderation: Cornelia Geißler (Berliner Zeitung)

Nach „Die Liebe im Ernstfall“ das neue Buch von Daniela Krien

Rahel und Peter sind seit fast 30 Jahren verheiratet. Sie sind angekommen in ihrem Leben, sie schätzen und achten einander, haben zwei Kinder großgezogen. Erst leise und unbemerkt, dann mit einem großen Knall hat sich die Liebe aus ihrer Ehe verabschiedet. Ein Sommerurlaub soll bergen, was noch zwischen ihnen geblieben ist, und die Frage beantworten, wie und mit wem sie das Leben nach der Mitte verbringen wollen.

Was tun, wenn die Liebe älter wird? Wenn die Entfernung zueinander schwerer wiegt als die Nähe? Leidenschaft und Erotik nur noch eine Erinnerung sind? Wie leicht ist es in der Mitte des Lebens, die großen Beziehungsfragen zu stellen, und wie kann eine Antwort lauten? Reichen die gemeinsam verbrachten Jahre, das gemeinsam Erlebte, die tiefen Gefühle des Anfangs auch dafür, den Weg gemeinsam weiterzugehen? Berührend und klug nimmt uns Daniela Krien in ihrem neuen Roman mit in eine Ehe, in der alles auf dem Spiel steht. Nach beinahe dreißig Jahren haben sich Rahel und Peter verloren. Drei Wochen auf einem einsamen Bauernhof in der Uckermark sollen weisen, ob es für sie noch einen gemeinsamen Weg gibt. Doch in der Gluthitze des Sommers, zwei Städter im Aussteigerdomizil, zwischen marodem Gemäuer und einer Schar versehrter Tiere, geschieht erst einmal gar nichts Positives. Zurückgeworfen auf die Gesellschaft des anderen, nehmen Wut und Hilflosigkeit überhand, Unausgesprochenes und Verdrängtes kommt zutage. Bis das Paar zu einer neuen Verständigung findet, zu neuen Rollen jenseits derer, die sie schon immer füreinander waren – und zu ihrer Liebe.

Daniela Krien, geboren 1975 in Neu-Kaliß, studierte Kulturwissenschaften und Kommunikations- und Medienwissenschaften in Leipzig. Seit 2010 ist sie freie Autorin, 2011 erschien ihr Roman ›Irgendwann werden wir uns alles erzählen‹, der in 17 Sprachen übersetzt wurde. Ihr letzter Roman, ›Die Liebe im Ernstfall‹, erschien 2019 bei Diogenes. Daniela Krien lebt mit ihren zwei Töchtern in Leipzig.

„Der Brand“, 272 Seiten, erscheint am 28. Juli im Diogenes Verlag

Foto: Maurice Haas (diogenes Verlag)

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Diogenes Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

27.09.2021 20:15h


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29.09.

20:00

Jasmin Schreiber: Der Mauersegler


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 29.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Jasmin Schreiber: Der Mauersegler

BUCHPREMIERE

Modertion: Maximiliane Häcke

Nach „Marianengraben“ das neue Buch von Jasmin Schreiber

Menschen träumen vom Fliegen, wovon träumt ein Mauersegler? Vielleicht vom Fallen, so wie wir an der Grenze zwischen Wachsein und Schlaf.
Im freien Fall befindet sich auch Prometheus, als sein bester Freund Jakob stirbt. Nach einer überstürzten Flucht vor Polizei, Familie und sich selbst schlägt er am dänischen Strand auf. Der Mauersegler erzählt von einem Mann, der unter seiner Schuld zu zerbrechen droht. Und von zwei Frauen, die wenig Fragen stellen – wie alle Menschen, die ihre eigenen Geheimnisse haben.
Die Geschichte einer großen Freundschaft, eines unerwarteten Todes und der Suche nach Vergebung

Jasmin Schreiber, geboren 1988, ist studierte Biologin und arbeitet als Kommunikationsexpertin und Autorin. 2018 gewann sie den Digital Female Leader Award und wurde als Bloggerin des Jahres ausgezeichnet. Sie arbeitet ehrenamtlich als Sterbebegleiterin und Sternenkinder-Fotografin. Das Internet macht sie auf Twitter unter @LaVieVagabonde unsicher. Jasmin Schreiber lebt in Frankfurt am Main.

„Der Mauersegler“, 240 Seiten, erscheint am 27. August im Eichborn Verlag

Foto: Jasmin Schreiber

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Spielzeiten

29.09.2021 20:00h


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13.10.

20:00

Julia Franck: Welten auseinander


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 13.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Julia Franck: Welten auseinander

BUCHPREMIERE

Moderation: Sandra Richter

»Welten auseinander« ist Julia Francks bewegende Erzählung einer ungewöhnlichen Jugend voller Brüche und Unsicherheiten; ein schmerzhaft-schönes Buch der Selbstbehauptung, das von Scham und Trauer so genau erzählt wie von Tod und Liebe. Schreiben und Literatur erweisen sich als Instrumente des Bleibens, vorerst.

Julia wird in Ostberlin geboren. Sie ist acht, als ihre Mutter sie und die Schwestern in den Westen, erst ins Notaufnahmelager Marienfelde und dann nach Schleswig-Holstein mitnimmt. In dem chaotischen Bauernhaus kann die Dreizehnjährige nicht länger bleiben und zieht aus, nach Westberlin. Neben der Sozialhilfe verdient die Schülerin Geld mit Putzen, sie lernt ihren Vater kennen und verliert ihn unmittelbar, macht ihr Abitur und begegnet Stephan, ihrer großen Liebe. Wenn sie sich erinnert, ist es Gegenwart.

Julia Franck wurde 1970 in Berlin geboren. Sie studierte Altamerikanistik, Philosophie und Neuere Deutsche Literatur an der FU Berlin. 1997 erschien ihr Debüt ›Der neue Koch‹, danach ›Liebediener‹ (1999), ›Bauchlandung. Geschichten zum Anfassen‹ (2000) und ›Lagerfeuer‹ (2003). Für ihren Roman ›Die Mittagsfrau‹ erhielt Julia Franck den Deutschen Buchpreis 2007. Der Roman wurde in 35 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien der Roman ›Rücken an Rücken‹ (2011). Julia Francks Roman ›Lagerfeuer‹ wurde 2012/13 für das Kino unter der Regie von Christian Schwochow unter dem Titel ›Westen‹ verfilmt.

„Welten auseinander“, 360 Seiten, erscheint am 13.10.21 im S. Fischer Verlag

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

©Fotos: Mathias Bothor






Spielzeiten

13.10.2021 20:00h


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18.10.

20:00

Angelika Klüssendorf: Vierunddreißigster September


Literatur LIVE

 

 

Montag, 18.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Angelika Klüssendorf: Vierunddreißigster September

BUCHPREMIERE

Ein hintersinniges Meisterwerk über eine Zeit der Wut, Melancholie und Zärtlichkeit
Ein Dorf in Ostdeutschland: Walter, ein zorniger Mann, erschlagen in der Silvesternacht von Hilde, der eigenen Frau. Nur kurz vor seinem Ende war er plötzlich sanft und ihr zugewandt. Dann ein Friedhof: Die Toten studieren die Lebenden. Walter wird zum Chronisten, sieht sich dazu verdammt, die Schicksale im Dorf festzuhalten. Und er fragt nach dem Warum. Was war der Grund für Hildes Tat? Geschah es aus Hass oder aus Barmherzigkeit?
»Vierunddreißigster September« wird zum Dorfroman einer anderen, neuen Art, er kommt den Menschen schmerzend nah. Aus Angelika Klüssendorfs Sprache strahlt eine mitreißende Kraft, sie ist präzise und voll tiefschwarzer Komik. Ein hintersinniges Meisterwerk über eine Zeit der Wut, Melancholie und Zärtlichkeit.

»Klüssendorfs Kunst ist die Vermeidung jedweder Künstlichkeit.« DER SPIEGEL

Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, lebte von 1961 bis zu ihrer Übersiedlung 1985 in Leipzig; heute wohnt sie auf dem Land in Mecklenburg. Sie veröffentlichte mehrere Erzählbände und Romane und die von Kritik und Lesepublikum begeistert aufgenommene Roman-Trilogie »Das Mädchen«, »April« und »Jahre später«, deren Einzeltitel alle für den Deutschen Buchpreis nominiert waren und zweimal auch auf der Shortlist standen. Zuletzt wurde sie mit dem Marie Luise Kaschnitz-Preis (2019) ausgezeichnet.

Foto: Andreas Hornoff

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung, dem Piper Verlag und dem Pfefferberg Theater. Präsentiert von radio eins und tip.






Spielzeiten

18.10.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


19.10.

20:00

Ciani-Sophia Hoeder: Wut und Böse


Literatur Live

 

 

Dienstag, 19.10.

20:00 Uhr

Literatur Live

Ciani-Sophia Hoeder: Wut und Böse

BUCHPREMIERE

Moderation: Anna Dushime

Zicken, Diven, Hysterikerinnen, Schreckschrauben: Frauen, die ihrer Wut freien Lauf lassen, haben schnell ihren Ruf weg. Mädchen werden zu stiller Eleganz erzogen, nicht zu Durchsetzungsfähigkeit. Doch weibliche Wut ist ein Geschenk, und wir müssen lernen, sie als solches wahrzunehmen. Das Frauenwahlrecht, #Aufschrei und der Women’s March: Richtig eingesetzt, kann Wut zu einer mächtigen Waffe gegen persönliche und politische Unterdrückung werden und uns helfen, die Welt zu verändern. Die Journalistin Ciani-Sophia Hoeder zeigt, wie aus Wut Mut zur Veränderung wird.

Ciani-Sophia Hoeder ist freie Journalistin, "SZ Magazin"-Kolumnistin sowie Gründerin und Geschäftsführerin von "RosaMag", dem ersten Online-Lifestylemagazin für Schwarze Frauen in Deutschland. Sie studierte Politik und Journalismus in Berlin und London und berichtet über alltäglichen und institutionellen Rassismus, das Dasein als Millennial, intersektionalen Feminismus und Popkultur. Mit dem "RosaMag" war sie 2020 für den Grimme Online Award nominiert.
„Wut und Böse“, 240 Seiten, erscheint am 27.09.2021 bei hanserblau

©Foto: Megan Vada Hoeder

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit hanserblau, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

19.10.2021 20:00h


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26.10.

20:00

Judith Hermann: Daheim


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 26.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Judith Hermann: Daheim

BUCHPREMIERE

Moderation: Lothar Müller

Judith Hermann erzählt in ihrem neuen Roman von einem Aufbruch: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht. Ihre Tochter ist eine Reisende, unterwegs in der Ferne. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben am Meer und im Norden. Sie richtet sich ein Haus ein, schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affaire, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht.

Den »tänzelnden, federleichten und doch melancholischen Ton« (Uwe Wittstock), der Judith Hermann so einzigartig macht, trifft sie auch in diesem neuen Roman auf bewundernswerte Weise

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt »Sommerhaus, später« (1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband »Nichts als Gespenster«. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. 2009 erschien »Alice«, fünf Erzählungen, die international gefeiert wurden. 2014 veröffentlichte Judith Hermann ihren ersten Roman, »Aller Liebe Anfang«. 2016 folgten die Erzählungen »Lettipark«, die mit dem dänischen Blixen-Preis für Kurzgeschichten ausgezeichnet wurden. Im Frühjahr 2021 erscheint der Roman »Daheim«. Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin.

„Daheim“ , S. Fischer Verlag

Foto: Michael Witte

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






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26.10.2021 20:00h


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