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Theatersaal

Sommer 2021

02.08.

20:00

Peter Richter: August


Literatur LIVE

 

 

Montag, 02.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Peter Richter: August

BUCHPREMIERE

Moderation: Marion Brasch (radioeins)

Mit sicherem Sinn für die Komik im Kämpfen ums Glück erzählt Peter Richter von der Leere mitten im Hochsommer des Lebens.
Stefanie und Richard, Vera und Alec haben Berlin hinter sich gelassen, sie leben jetzt in New York und gönnen sich mit den Kindern einen langen August an den Stränden der Hamptons. Aber schon bald wissen sie nicht mehr, wie es weitergehen soll. Zwischen den luxuriösen Sommerhäusern auf Long Island zieht ein Mann seine Kreise, der den Superreichen inneres Wachstum verkaufen will. Dazu ist jedes Mittel recht, von den Sekreten exotischer Frösche bis zu mystischer Morgengymnastik. In Stefanie findet er eine enthusiastische Anhängerin – und das löst gleich mehrere Katastrophen aus. Peter Richter führt eine Gesellschaft vor, die selbst den Widerwillen gegenüber ihrer eigenen Gier noch zum Statussymbol ummünzt.

Peter Richter, geboren 1973, hat lange als Kulturkorrespondent der Süddeutschen Zeitung in New York gearbeitet und lebt jetzt in Berlin. Letzte Veröffentlichungen: 89/90 (2015, Longlist Deutscher Buchpreis), Dresden Revisited (2016)
„August“, 256 Seiten, erschien am 19. April im Hanser Verlag

Foto: Harry Schnittger

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Hanser Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

02.08.2021 20:00h


Preise:  13,00zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse.

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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03.08.

20:00

Nina Kunz: Ich denk, ich denk zu viel / Paulina Czienskowski: Taubenleben


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 03.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Nina Kunz: Ich denk, ich denk zu viel / Paulina Czienskowski: Taubenleben

Buchpremiere

Nachdenklich, witzig, intelligent: Nina Kunz schreibt über den Irrsinn der Gegenwart.

Was sollen diese ewigen Gedankenschlaufen? Was haben schlaflose Nächte auf Instagram zu bedeuten? Und wie kann Jean-Paul Sartre bei Panikattacken helfen? Persönlich und präzise schreibt Nina Kunz – Schweizer Kolumnistin des Jahres 2020 – über das Unbehagen der Gegenwart und geht der Frage nach, warum sich ihr Leben, trotz aller Privilegien, oft so beklemmend anfühlt. Ein Buch über Leistungsdruck, Workism, Weltschmerz, Tattoos, glühende Smartphones, schmelzende Polkappen und das Patriarchat.

Nina Kunz wurde 1993 geboren, studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Zürich und arbeitet seit 2017 als Kolumnistin und Journalistin für Das Magazin des Tagesanzeigers. Ihre Texte erschienen bereits in der Neuen Zürcher Zeitung, der ZEIT und dem ZEITmagazin. 2018 und 2020 wurde sie zur »Kolumnistin des Jahres« gewählt.

„Wie kaum jemand anderes fängt Paulina Czienskowski das Lebensgefühl der Generation Y zwischen Anxiety, Sinnsuche, vermeintlicher Liebe als Ersatzreligion und der ständigen Beschäftigung mit sich selbst ein.“ Vogue Als Lois nach einem One-Night-Stand auf das Ergebnis eines Bluttests wartet, entgleitet ihr ein Leben, das plötzlich nicht mehr tragfähig erscheint: Sie rüttelt an ihren Festen, hinterfragt bestehende Strukturen, zweifelt und sucht die Auseinandersetzung mit der abweisenden Mutter, die über den frühen Tod des Vaters nie hat sprechen wollen. Zwischen Zartgefühl und Ekstase, Handeln und Denken, Einsamkeit und Nähe erzählt Paulina Czienskowski von einer Protagonistin, die mit unsicherem Gang und großer Sensibilität nach dem eigenen Lebensweg sucht. „Hab geschlungen, verstanden, geheult, bin jeden Schritt mitgegangen. Mein erster Binge-Read.“ Jasna Fritzi Bauer „Wir glauben, die Welt ist gesund und wir sind krank. Dieses Buch bescheinigt uns das Gegenteil.“ Helene Hegemann

Paulina Czienskowski ist freie Journalistin und Autorin. Sie lebt in Berlin, dort ist sie auch geboren und aufgewachsen. Sie hat in den USA und in Paris gelebt und in einer kleinen Stadt in Deutschland studiert, bevor sie für ein Volontariat an einer Journalistenschule zurück in ihre Heimat kehrte.  "Taubenleben" ist ihr erster Roman.

Foto: Yves Bachmann und William Minke

www.literatur-live.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.







Spielzeiten

03.08.2021 20:00h


Preise:12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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09.08.

20:00

Ines Burdow & Andreas Hüneke: Sweetheart, es ist alle Tage Sturm


Literatur LIVE

 

 

Montag, 09.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Ines Burdow & Andreas Hüneke: Sweetheart, es ist alle Tage Sturm

BUCHPREMIERE

Mit den Herausgeber*innen Ines Burdow und Andreas Hüneke. Lesung der Briefe: Ulrich Lipka. Moderation: Gunnar Cynybulk (Kanon-Verleger)

Die Kunst zu lieben und die Liebe zur Kunst
Lyonel Feiningers Briefe an seine Frau Julia – erstmals veröffentlicht.

„Girlie mine – lass mich’s nicht zu laut sagen, aber: Ich male wieder!“ Der Briefwechsel zwischen Lyonel Feininger und seiner Frau Julia erzählt eine schicksalshafte Liebesgeschichte und ist ein Zeugnis vom Arbeiten und Leben eines der bedeutendsten Künstler der Klassischen Moderne. Zu seinem 150. Geburtstag am 17. Juli 2021 hat Ines Burdow eine umfangreiche Auswahl großteils erstmals veröffentlichter Briefe Feiningers zusammengestellt. Darin sind alle Bauhausstationen und seine Aufenthalte in Paris und New York ebenso dokumentiert wie Begegnungen mit Walter Gropius, Alma Mahler-Werfel, Alfred Kubin u. v. a.

Ines Burdow arbeitet seit Jahren zu Künstler:innenbiografien. Ihre Beschäftigung mit den Feininger-Briefen begann im Rahmen von »100 Jahre Bauhaus« im Auftrag des Feininger-Museums Quedlinburg. Mit dem Erscheinen des Briefbandes wird ihr gleichnamiges Radio-Feature von MDR Kultur gesendet werden. Ines Burdow lebt in Berlin.

Andreas Hüneke ist Kunsthistoriker und erforscht seit Jahrzehnten Werk und Leben Lyonel Feiningers. Dessen Sohn Lux lobte: »Seit vielen Jahren kommen mir aus Ihrer Studie neue Einsichten bezüglich auf das Wesen meines Vaters. « Ehrendoktorwürde der Universität Halle, Bundesverdienstkreuz.

„Sweetheart, es ist alle Tage Sturm‘. Lyonel Feininger – Briefe an Julia (1905–1935)“ erscheint am 7. Juli 2021 mit einem Vorwort des Kunsthistorikers und Feininger-Kenners Andreas Hüneke sowie zahlreichen Abbildungen, Zeittafel, Register und Kommentaren im Kanon Verlag.

Fotos: Paul Zimmer | Jan Hambura

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kanon Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater







Spielzeiten

09.08.2021 20:00h


Preise:  12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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10.08.

20:00

Patricia Holland Moritz: Kaßbergen


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 10.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Patricia Holland Moritz: Kaßbergen

BUCHPREMIERE

Live-Musik: Jonny Götze

"Man musste etwas mitbringen, um hier leben zu können, es hier auszuhalten, hier zu sterben, ohne vorher verrückt geworden zu sein."

Eine Industriestadt am Fuß eines Gebirges voller Erze, Mitte der siebziger Jahre: Die kleine Ulrike zieht nach der Trennung ihrer Eltern zu ihrem Vater nach Kaßbergen, einem Stadtviertel über den Schloten der Stadt, wo die Luft besser ist und die Menschen einander hinter verschlossenen Türen Geschichten von einer glorreichen Vergangenheit erzählen. Ulrike beginnt schon bald, aus der Enge auszubrechen und trifft Gonzo, einen Punk, der sie in die Welt der Künstler und Schriftsteller, der Unangepassten einführt. Als er von der Stasi verhaftet wird, ist Ulrike auf sich allein gestellt ...

Ein Gesellschaftsroman, der das Panorama einer Stadt im zwanzigsten Jahrhundert zeichnet, ein Entwicklungsroman und ein Stück deutsche Zeitgeschichte.

Patricia Holland Moritz wurde in Karl-Marx-Stadt geboren. Sie arbeitete in Leipzig als Buchhändlerin, verließ dann die DDR und heuerte in Paris als Speditionskauffrau an. Sie studierte später in Berlin Nordamerikanistik und wurde Bookerin für verschiedene Bands und arbeitet heute für ein großes Berliner Verlagshaus.

„Kaßbergen“ erscheint am 15. März 2021 im Aufbau Verlag

Foto: Joachim Gern

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Aufbau Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.






Spielzeiten

10.08.2021 20:00h


Preise:  13 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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11.08.

20:00

Kristina Hauff: Unter Wasser Nacht


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 11.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Kristina Hauff: Unter Wasser Nacht

BUCHPREMIERE

Moderation: Thomas Böhm (radioeins)

Die idyllischen Elbauen im Wendland. Zwei Familien teilen Hof, Scheune und Garten – doch ihre einstmals enge Freundschaft ist zerbrochen. Thies und Sophie trauern um ihren Sohn Aaron, der unter ungeklärten Umständen im Fluss ertrank. Allein mit ihren Schuldgefühlen, müssen sie Tag für Tag Ingas und Bodos scheinbar perfektes Familienglück mitansehen. Ein Jahr nach Aarons Tod erscheint plötzlich eine Fremde in dem Ort, stellt verstörende Fragen – und bringt schmerzliche Wahrheiten ans Licht.

In Unter Wasser Nacht erschafft Kristina Hauff eine beklemmende Atmosphärenspannung und taucht dank ihres psychologischen Scharfsinns tief in die Seelen ihrer Charaktere ein: Sie erzählt von Schuld, zerstörten Lebensträumen und von Schmerz, aus dem auch neue Hoffnung wachsen kann.

Kristina Hauff wurde am Niederrhein geboren. Sie arbeitete als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF und am Theater. Unter ihrem echten Namen Susanne Kliem schreibt sie erfolgreiche Kriminalromane. Für Unter Wasser Nacht verbrachte sie längere Zeit im Wendland und recherchierte in Archiven. Kristina Hauff lebt mit ihrer Familie in Berlin.
„Unter Wasser Nacht“, 288 Seiten, erscheint am 15. Februar bei hanserblau

Foto: Bartholot

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit hanserblau, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

11.08.2021 20:00h


Preise:  12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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16.08.

20:00

Svealena Kutschke: Gewittertiere


Literatur LIVE

 

 

Montag, 16.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Svealena Kutschke: Gewittertiere

BUCHPREMIERE

Moderation: Miriam Zeh

Bildhaft und präzise, schonungslos und zärtlich erzählt Svealena Kutschke in ihrem neuen Roman von Figuren am Rande der Gesellschaft, von der Suche nach der Möglichkeit einer Beziehung – und trifft dabei den gegenwartspolitischen Kern unserer Zeit.

Colin und ihr Bruder Hannes wachsen in einer kleinstädtischen Reihenhaussiedlung auf. Als nach dem Mauerfall die Angst vor Zuwanderung aus dem Osten geschürt wird, beginnt ihr Vater einen Bunker im eigenen Garten zu graben, eine Baustelle, die ihm zunehmend zum Fluchtpunkt vor der Familie wird. Ein Leben lang werden die Geschwister ihren Platz jenseits privater und gesellschaftlicher Machgefüge suchen – in einem Land, in dem rechtsextreme Gewalt längst zum Alltag gehört. Und während Colin in ihrer Liebe zu Eda Erlösung sucht, erhält Hannes in seinem Beruf als Gerichtsvollzieher eine Macht, der er sich kaum entziehen kann.

Svealena Kutschke studierte Kulturwissenschaften und lebt als Autorin in Berlin. Für ihre literarischen Arbeiten und bisher drei veröffentlichten Romane erhielt sie verschiedene Auszeichnungen. Ihr Stück zu unseren füßen, das gold, aus dem boden verschwunden zählt zu den Gewinnertexten der Autorentheatertage 2019 und wurde am Deutschen Theater Berlin uraufgeführt.

„Gewittertiere“ erscheint am 02. August im Claassen-Verlag

Foto: Alexander Malecki

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Claassen, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

16.08.2021 20:00h


Preise:  12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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17.08.

20:00

Alem Grabovac: Das achte Kind


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 17.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Alem Grabovac: Das achte Kind

BUCHPREMIERE

Moderation: Gesa Ufer (radioeins)

Smilja verlässt Ende der 1960er-Jahre ihr kroatisches Heimatdorf, um in Würzburg als Gastarbeiterin in einer Schokoladenfabrik zu arbeiten. Der Traum von einem besseren Leben scheint sich zu erfüllen, als sie den Bosnier Emir kennenlernt und sie kurz darauf schwanger wird. Ihr Sohn Alem wird 1974 geboren, doch Emir, der sich in kriminelle Geschäfte verwickelt hat, muss Hals über Kopf das Land und damit auch die junge Mutter verlassen. Um weiterhin Geld verdienen zu können, trifft Smilja eine folgenschwere Entscheidung: Sie gibt ihren sechs Wochen alten Säugling in eine deutsche Pflegefamilie. Die Behrens, Eltern von sieben eigenen Kindern, nehmen Alem als achtes Kind auf. Alem wächst in den nächsten zwei Jahrzehnten zwischen Welten auf, die unterschiedlicher nicht sein könnten: die scheinbar heile bürgerliche Familie in der schwäbischen Provinz und das triste Arbeitermilieu seiner Mutter im Frankfurter Bahnhofsviertel.
Das achte Kind ist die Geschichte eines Heranwachsens zwischen den Extremen, einnehmend vor dem Hintergrund europäischer und bundesdeutscher Geschichte erzählt.

Alem Grabovac, 1974 in Würzburg geboren. Mutter Kroatin. Vater Bosnier. Er hat in München, London und Berlin Soziologie, Politologie und Psychologie studiert und lebt mit seiner Familie in Berlin. Als freier Autor schreibt er unter anderem für Die Zeit, Welt, taz.

Foto: Paula Winkler

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit hanserblau, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

17.08.2021 20:00h


Preise:  12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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18.08.

20:00

Till Raether: Treue Seelen


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 18.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Till Raether: Treue Seelen

BUCHPREMIERE

Moderation: Alena Schröder

Ein atmosphärisch dichter Roman über eine Liebe im geteilten Berlin der 1980er- Jahre.
Frühsommer 1986: Achim und Barbara, um die 30, sind nach West-Berlin gezogen. In die Großstadt, weg aus der Provinz. Weil es dort eine Stelle gibt für ihn im Labor der Bundesanstalt für Materialprüfung. Weil man ein anderer Mensch sein könnte, da, wo Bowie mal gewohnt hat. Doch statt eines neuen Lebens finden die beiden Stillstand, spießige Enge und Tschernobyl-Angst.
Während Barbara an Trennung denkt, verliebt Achim sich in die zehn Jahre ältere Nachbarin Marion, die enttäuscht von ihrem Bundesgrenzschutz-Ehemann Volker ist. Marion stammt aus Ost-Berlin, sie ist als Teenager kurz vor dem Mauerbau in den Westen abgehauen. Mit ihr fährt Achim heimlich in den Osten, wo sie Marions Schwester Sybille wiedersehen. Mit den besten Absichten mischt Achim sich in die dramatische Lebensgeschichte der beiden Schwestern. Und bringt alle in Gefahr – als er die Idee hat, für Sybille einen Gegenstand über die Grenze zu schmuggeln, der ihr Leben verändern soll. 

Till Raether, geboren 1969 in Koblenz, aufgewachsen in Berlin, arbeitet als Autor und freier Journalist in Hamburg, unter anderem für »Brigitte Woman«, »Merian« und das »SZ- Magazin«. Er studierte Amerikanistik und Geschichte in Berlin und New Orleans und war stellvertretender Chefredakteur von »Brigitte«. Seine Kriminalromane über den hochsensiblen Kommissar Adam Danowski wurden von der Kritik gefeiert und mehrfach für Preise nominiert.

„Treue Seelen“ erscheint im Mai 2021, btb Verlag

Foto: Isabela Pacini

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem btb Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

18.08.2021 20:00h


Preise:  12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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19.08.

20:00

Nicola Schmidt: Elternkompass


Literatur LIVE

 

 

Donnerstag, 19.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Nicola Schmidt: Elternkompass

BERLINER BUCHPREMIERE

Moderation: Sabine Rennefanz

Was wirklich gut für unsere Kinder ist - alle wissenschaftlichen Studien ausgewertet: Warum wir z. B. Kinder immer trösten sollten, was an Spinat gefährlich ist, warum kleine Hausaufgabenhasser Recht haben und was Kritzeln mit dem Lernen macht.

Kennen Sie das auch? Ob Oma, Nachbar oder Lieblings-Bloggerin: In der Erziehung hat jeder eine Meinung, aber niemand die Fakten. Nicola Schmidt, Wissenschaftsjournalistin und Bestsellerautorin, räumt auf mit Irrtümern und Ammenmärchen. Sie erzählt amüsant und auf den Punkt, was wirklich wichtig ist, um gesunde, respektvolle und glückliche Kinder großzuziehen – herausgefiltert aus über 900 Studien. Nicola kennt die Erziehungsgeheimnisse der Kulturen, die besonders stabile, aufmerksame und selbstbewusste Kinder hervorbringen und hat eine Vision: Denn aus ihrer Sicht ziehen Eltern die Erwachsenen von morgen groß – und sie sagt uns, was unsere Kinder heute brauchen, um diese Zukunft zu bewältigen.

Nicola Schmidt schreibt als Wissenschaftsjournalistin für Print- und Online-Medien – am liebsten darüber, wie Babys und Kinder glücklich aufwachsen. Schon seit 2008 bloggt sie erfolgreich über bedürfnisorientiertes Elternsein. Im Jahr 2010 gründete Nicola Schmidt das artgerecht-Projekt, das Elternkurse und -treffen veranstaltet und Eltern-Coaches ausbildet. In ihren jährlichen Wildnis-Camps können Familien artgerechtes Clan-Leben erfahren. www.nicolaschmidt.de

Foto: Nathalie Menke

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Gräfe und Unzer Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.






Spielzeiten

19.08.2021 20:00h


Preise:  13 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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23.08.

20:00

Manfred Maurenbrecher im Gespräch mit Jim Rakete: Der Rest ist Mut - Vom Liedermachen in den Achtzigern


Literatur LIVE

 

 

Montag, 23.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Manfred Maurenbrecher im Gespräch mit Jim Rakete: Der Rest ist Mut - Vom Liedermachen in den Achtzigern

BUCHPREMIERE

Der Berliner Liedermacher Manfred Maurenbrecher schaut auf seine Achtziger Jahre zurück

»Das Jahrzehnt, in dem ich ins Labyrinth der Profi-Unterhalter geriet«, nennt Manfred Maurenbrecher die Achtziger Jahre, an die der Berliner Liedermacher sich in seinem neuen Buch „Der Rest ist Mut“ erinnert, sich den jungen Mann, der er damals war von heute aus betrachtet. Ein junger Musiker, der gerade sein Studium beendet hatte, von Spliff-Drummer Herwig Mitteregger entdeckt und Teil der gloriosen Fabrik von Jim Rakete wurde, in der sich mit Nena, Spliff und Nina Hagen einige der erfolgreichsten Musiker der Republik tummelten, schließlich einen Plattenvertrag mit dem Majorlabel CBS (heute Sony Music) bekam. Auf dem emotionalen Höhepunkt erschien 1985 das Album „Viel zu schön“, die Platte, die ihn vom Kritikerliebling zum Star katapultieren sollte und bei der sich auch Maurenbrecher selbst beweisen wollte, »daß ich´s und was ich so alles drauf hatte.«

In dem Buch geht es jedoch nicht nur um Musik, sondern auch um die Sicht des jungen Mannes auf alles was ihm während Neujahr 1980 bis zum Sylvesterabend 1989 begegnete und beschäftigte. »Verstörende Momente im Zwielicht zwischen Politik und schrägen Milieus der Musikwelt, aber auch viel bezaubernd Schönes«, fasst Maurenbrecher es zusammen.

»Geheimtipp auf Lebenszeit: Das ist wohl das Schicksal des Literaten, Sängers und Pianisten Manfred Maurenbrecher. Gäbe es auf der Welt überhaupt so etwas wie Gerechtigkeit, ganze Fußballarenen müssten ihm zujubeln.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Pressestimmen:
»Die klugen und hintersinnigen Lieder von Manfred Maurenbrecher zu hören, lohnt sich schon seit vielen Jahren, ihn als Erzähler und gewitzten Chronisten der westdeutschen Achtziger Jahre zu erleben, ist eine echte Entdeckung.« (NDR Info)

»Das Buch liegt gut in der Hand und quer im Kopf, was will man mehr! Oder haben wir anderswo schon mal so einen guten Account der Achtziger gelesen?« (Jim Rakete, Maurenbrechers Manager in den Achtzigern)

»(...) ein zartes Requiem auf diese Jahre (...) ein nachdenkliches, diskretes, aufrichtiges Buch.« (Rolling Stone Magazin, Juni 2021)

»Der Mann kann nicht nur tolle Lieder schreiben, sondern auch tolle Bücher.« (tip! Berlin, Mai 2021)


Manfred Maurenbrecher, geboren 1950 in Berlin, ist Liedermacher und Schriftsteller. Er schrieb Texte für Künstler wie Katja Ebstein, Klaus Lage, Herman van Veen, moderierte Rundfunksendungen und verfasste Radio features, u. a. für RIAS Berlin, NDR, WDR und Deutschlandfunk. Maurenbrecher wurde u. a. mit dem Deutschen Kleinkunstpreis und dem Deutschen Kabarettpreis ausgezeichnet. Im be.bra verlag erschien von ihm u. a. der Roman »Grünmantel« (2016).

„Der Rest ist Mut“, 272 Seiten, Bebra Verlag

Foto: Jim Rakete und Christian Biadacz

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater







Spielzeiten

23.08.2021 20:00h


Preise:  15 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
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24.08.

20:00

Bov Bjerg: Deadline


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 24.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Bov Bjerg: Deadline

BUCHPREMIERE

Moderation: Gesa Ufer (radioeins)

Bov Bjergs bisher unbekannter Debütroman. Die Druckauflage wurde bei einem Lagerbrand vernichtet. Nun erscheint das Buch erstmals für ein breites Publikum.

Paula ist Ende dreißig und übersetzt Gebrauchsanweisungen. Sie lebt in den USA, »schon so richtig amerikanisch dick« – eine »Verschollene«, die ihrer Heimat doch nicht entkommen kann: Denn eines Tages muss sie sich auf den Weg zurück machen. Widerstrebend reist sie noch einmal in das Dorf ihrer Kindheit. Das von der Schwester bewohnte Elternhaus wird zum Schauplatz einer atemberaubenden Geschichte. Paulas Vater war Friedhofssteinmetz, und nun ist sein eigenes Grab abgelaufen. Es ist an Paula, seinen Stein abzumontieren und nach Hause zu schaffen. – Deadline ist ein suggestiver Roman, der die Schocks modernen Menschseins überragend gestaltet, mit spielerischer Sprache und makabrem Witz.

Bov Bjerg, Jahrgang 1965, gehört zu den wichtigsten Schriftstellern der deutschen Gegenwart. Er gründete verschiedene Berliner Lesebühnen mit und tritt alljährlich beim »Kabarettistischen Jahresrückblick « auf. Sein zweiter Roman Auerhaus verkaufte sich 300.000 Mal und wurde für renommierte Theaterhäuser adaptiert und auch verfilmt. Für das erste Kapitel seines dritten Romans, Serpentinen, der auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand, gewann er den Deutschlandfunk-Preis beim Bachmann-Wettbewerb.

„Deadline“ erscheint im August 2021 im Kanon Verlag.

Foto: Gerald von Foris

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kanon Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

24.08.2021 20:00h


Preise:  14 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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25.08.

20:00

Max Goldt liest


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 25.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Max Goldt liest

Dass Max Goldts Werk sehr komisch ist, weiß ja nun jeder gute Mensch zwischen Passau und Flensburg. Dass es aber, liest man genau, zum am feinsten Gearbeiteten gehört, was unsere Literatur zu bieten hat, dass es wahre Wunder an Eleganz und Poesie enthält und dass sich hinter seinen trügerischen Gedankenfluchten die genaueste Komposition und eine blendend helle moralische Intelligenz verbergen, entgeht noch immer vielen, die nur aufs Lachen und auf Pointen aus sind. Max Goldt gehört gelesen, gerühmt und ausgezeichnet. Daniel Kehlmann

„Auf die Unklarheiten in der Systematik der Dinge hinzuweisen ist nur eine der ehrenwerten Aufgaben, denen sich der deutsche Kolumnist Max Goldt verschrieben hat. Kaum einer versteht es so wie Goldt, die vermeintlichen Nebenschauplätze des Lebens ins Auge des Betrachters zu schieben und den heutigen Alltag auf seine Widersprüche und Kuriositäten hin abzutasten." Regula Fuchs, Der Bund, Bern (CH)

"Max Goldt schreibt heute das schönste Deutsch aller jüngeren Autoren ... Die Heiterkeit und Stille, die diese Sprache ihren Lesern schenkt, liegt nicht nur im Humor; ebenso in einem freundlichen Abstandnehmen von den Aufdringlichkeiten einer Wirklichkeit, an der man sich besser seitlich vorbeidrückt." (Gustav Seibt)

Max Goldt, geboren 1958 in Göttingen, lebt in Berlin. Er bildete zusammen mit Gerd Pasemann das Musikduo „Foyer des Arts“, in welchem er eigene Texte deklamierte. Max Goldt hat zusammen mit Katz zehn Comicbände herausgebracht. Er bereist nicht selten den deutschen Sprachraum als Vortragender eigener Texte. 1997 wurde ihm der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor verliehen, 1999 der Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire, 2008 der Kleist-Preis und der Hugo-Ball-Preis und 2016 der Göttinger Elch.

Bücher: Räusper, Comic-Skripts in Dramensatz (2015) Lippen abwischen und lächeln (2016)

Comic-Bücher Katz & Goldt: Ohrfeige links, Ohrfeige rechts – Flegeljahre einer Psychotherapeutin (2020)

Hörbücher: Weltstars im Nadelwald (2018) | Die Toilette bleibt weiß (2020)

Musik-CD: Draußen die herrliche Sonne (6 CD-Box 2019)

Foto: Axel Martens

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.






Spielzeiten

25.08.2021 20:00h


Preise:  19 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
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Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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26.08.

20:00

Katja Lewina: Bock – Männer und Sex


Literatur LIVE

 

 

Donnerstag, 26.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Katja Lewina: Bock – Männer und Sex

BUCHPREMIERE

»Katja Lewina ist angetreten, um Untenrum-Verdruckstheit radikal zu verabschieden«. DEUTSCHLANDFUNK KULTUR

Was ist los mit den Männern? Was wollen sie wirklich? Um das zu klären, braucht es Typen, die Klartext reden. Und Katja Lewina, die mit ihnen über ihre Männlichkeit spricht, über ihre Lust und ihre Bettgeschichten, ihre Komplexe und Ängste. Welche Rolle spielen dabei Sozialisierung und gesellschaftliche Erwartungen? Und vor allem: Was braucht es, um Männer endgültig aus den fiesen Fängen des Patriarchats zu befreien? Katja Lewina stellt fest: Ja, Mannsein ist nicht leicht. Einen auf krassen Stecher machen, immer wollen, perfekt verführen. Warum aber Normen hinterherjagen, die Männer unter Druck setzen und sie der Freiheit berauben, die Person zu sein, die sie wirklich sind? Und die zudem in ihrem Extrem auch in sexualisierte Gewalt umschlagen können. Das Ende des Patriarchats können die Frauen nicht allein erkämpfen. Deshalb ist es höchste Zeit für dieses Buch, das Stereotype zerschießt und Alternativen aufzeigt. Schambefreit, zugewandt und humorvoll.

Katja Lewina wurde 1984 in Moskau geboren, studierte Slawistik sowie Literatur- und Religionswissenschaften. Sie arbeitete als freie Lektorin und im Künstlermanagement. Heute ist sie freie Autorin für namhafte Medien. Bei DuMont erschien ihr Buch ›Sie hat Bock‹ (2020).

„Bock“ erscheint am 13. August im Dumont Buchverlag

Foto: Lucas Hasselmann

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Dumont Buchverlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

26.08.2021 20:00h


Preise:  13 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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27.08.

20:00

Stick to me / Sing Wilson!


Doppelveranstaltung: Carlos Zaspel / Liam Wilson & Stefan Sing

 

 

Freitag, 27.08.

20:00 Uhr

Doppelveranstaltung: Carlos Zaspel / Liam Wilson & Stefan Sing

Stick to me / Sing Wilson!

Doppelveranstaltung:

Stick to me
Carlos Zaspel
Show / Perfomance
Eine artistische Reise in die Tiefen der menschlichen Seele. Der preisgekrönte Artist Carlos Zaspel und sein „Partner“, ein Stab aus Fiberglas, zeigen in diesem Solo des neuen Zirkus die Dynamik in Beziehungen mit depressiven Personen. Kraftvolle Körperarbeit, berührend und empathisch.

Regie: Carlos Zaspel und Chris Jäger
www.carlos-zaspel.com

Sing Wilson!
Liam Wilson & Stefan Sing
Zeitgenössische Jonglage

 „Sing Wilson!“ ist ein abstrakt expressionistisches Jongliergemälde in welchem die ungeschriebenen Gesetze der Jonglage ad absurdum geführt werden und die Jonglage die Jongleure jongliert. Ein Fang nach einem Wurf ist nicht zwingend und das auf den Boden fallen des Balles kann bejubelt werden. Hände zum jonglieren sind vollkommen überbewertet und das Einfache kann viel spektakulärer als das Schwierige sein. Alltägliche Bewegungen werden sichtbar gemacht und der Zufall als Komponist mit an Bord genommen. 

„Sing Wilson!“ folgt keiner Geschichte, keiner Logik. Jeder Moment hat sein Recht solitär zu sein. Von der Gemeinheit zum sich räuspern zur kubistischen Form in zwei Sekunden. Die Tiefe der Sekunden wird ausgelotet. Alles ist möglich und Assoziationen haben freien Lauf. „Sing Wilson!“ gibt den verrückten hinduistischen Göttern eine Leinwand zum sich austoben und wenn die griechischen auch noch dazu kommen wollen, nur zu!

www.stefansing.com

Fotos: Pranay Werner/ Pan Ray Photography & Casadio




Spielzeiten

27.08.2021 20:00h — 28.08.2021 20:00h


Preise:  22 € | Ermäßigt 16 €
Für die Reservierung Ihrer Tickets schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Stick to me / Sing Wilson!", dem gewünschten Termin und der Ticketanzahl.

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Restkarten an der Abendkasse.
Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


30.08.

20:00

Daniel Speck: Jaffa road


Literatur LIVE

 

 

Montag, 30.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Daniel Speck: Jaffa road

BERLINER BUCHPREMIERE

Moderation: Shelly Kupferberg

Nach dem Erfolg von »Piccola Sicilia« nun der neue Roman von Bestseller-Autor Daniel Speck. »Jaffa Road« macht die menschliche Dimension eines der größten Konflikte der Welt emotional erfahrbar.
»Der Roman ist eine riesige Weltgeschichtsstunde und dabei so unangestrengt, so leicht und verständlich, dass man einfach begeistert liest.« Jan Weiler

Eine Villa am Meer unter Palmen: Die Berliner Archäologin Nina reist nach Palermo, um das Erbe ihres verschollenen Großvaters Moritz anzutreten. Dort begegnet sie ihrer jüdischen Tante Joëlle - und einem mysteriösen Mann, der behauptet, Moritz’ Sohn zu sein. Elias, ein Palästinenser aus Jaffa. Haifa, 1948: Unter den Bäumen der Jaffa Road findet das jüdische Mädchen Joëlle ein neues Zuhause. Für das palästinensische Mädchen Amal werden die Orangenhaine ihres Vaters zur Erinnerung an eine verlorene Heimat. Beide ahnen noch nichts von dem Geheimnis, das sie verbindet, in einer außergewöhnlichen Lebensreise rund ums Mittelmeer.
Drei Familien, drei Generationen, drei Kulturen - und ein gemeinsames, bewegendes Schicksal: Mit dem Bestseller ›Piccola Sicilia‹ führt Daniel Speck uns auf eine Reise ins Herz des Mittelmeers. Dieses vielstimmige Panorama der Kulturen erweitert er in seinem neuen Familienroman ›Jaffa Road‹.

Daniel Speck, 1969 in München geboren, studierte Filmgeschichte in München und in Rom, wo er mehrere Jahre lebte. Er verfasste Drehbücher, für die er mit dem Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Sein Roman ›Bella Germania‹ wurde als Dreiteiler prominent verfilmt.

Foto: Gió Martorana

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit Fischer Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

30.08.2021 20:00h


Preise:  14 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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31.08.

20:00

Doris Knecht: Die Nachricht


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 31.08.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Doris Knecht: Die Nachricht

BUCHPREMIERE

Die Nachricht handelt von Frauen, deren Souveränität stets aufs Neue infrage gestellt wird – und von den Lügen, die wir gerade den Menschen erzählen, die uns am nächsten stehen. Vier Jahre nach dem Tod ihres Mannes lebt Ruth allein in dem Haus auf dem Land, wo die Familie einst glücklich war. Die Kinder haben längst ihr eigenes Leben, während Ruth das Alleinsein zu schätzen lernt. Bis sie eines Tages eine anonyme Messenger-Nachricht bekommt, von einer Person, die mehr über ihre Vergangenheit zu wissen scheint als Ruth selbst.

Doris Knecht schreibt über eine Frau, die plötzlich zur Verfolgten wird, und erweist sich einmal mehr als virtuose Skeptikerin zwischenmenschlicher Beziehungen.

Doris Knecht, geboren in Vorarlberg, ist Kolumnistin (u.a. beim Falter und den Vorarlberger Nachrichten) und Schriftstellerin. Ihr erster Roman, Gruber geht (2011), war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde fürs Kino verfilmt. Zuletzt erschienen Besser (2013), Wald (2015), Alles über Beziehungen (2017) und weg (2019).  Doris Knecht lebt mit Familie und Freunden in Wien und im Waldviertel.

„Die Nachricht“ erscheint im Juli 2021 bei Hanser Berlin

Foto: Heribert Corn

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit Hanser Berlin, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

31.08.2021 20:00h


Preise:  12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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02.09.

20:00

Daniela Dahn & Rainer Mausfeld: Tamtam und Tabu


Literatur LIVE

 

 

Donnerstag, 02.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Daniela Dahn & Rainer Mausfeld: Tamtam und Tabu

BUCHPREMIERE

Moderation: Luc Jochimsen

30 Jahre Wiedervereinigung – ein Grund zum Feiern? Offensichtlich nicht für alle

1990 gilt als das wichtigste Jahr der Nachkriegsgeschichte. Alles scheint gesagt. Die Tabus überdauern. Die renommierte Essayistin und Mitbegründerin des „Demokratischen Aufbruchs“ in der DDR Daniela Dahn und der Kognitionsforscher Rainer Mausfeld nehmen sie ins Visier mit einem Blick auf bislang unterschätzte Zusammenhänge.
Daniela Dahn untersucht, wie in atemberaubend kurzer Zeit die öffentliche Meinung mit großem Tamtam in eine Richtung gewendet wurde, die den Interessen des Westens entsprach. Mit ihrer stringenten Zusammenschau reichen Materials aus den Medien wird das offizielle Narrativ über die Wende erschüttert. Rainer Mausfelds Analyse zeigt die Realität hinter der Rhetorik in einer kapitalistischen Demokratie. Die gemeinschaftlichen Analysen werden in einem grundlegenden Gespräch vertieft und liefern einen schonungslosen Befund des gegenwärtigen Zustands der Demokratie.

Daniela Dahn, geboren in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und war Fernsehjournalistin. 1981 kündigte sie und arbeitet seitdem als freie Schriftstellerin und Publizistin. Sie war Gründungsmitglied des «Demokratischen Aufbruchs» und hatte mehrere Gastdozenturen in den USA und Großbritannien. Sie ist Trägerin unter anderem des des Fontane-Preises, des Kurt-Tucholsky-Preises für literarische Publizistik, der Luise-Schroeder-Medaille der Stadt Berlin und des Ludwig-Börne-Preises. Bei Rowohlt sind bislang elf Essay- und Sachbücher erschienen, zuletzt «Wir sind der Staat!» (2013) und „Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute“ (2019)

Rainer Mausfeld ist Professor an der Universität Kiel und hatte bis zu seiner Emeritierung den Lehrstuhl für Wahrnehmung- und Kognitionsforschung inne. In seinen gesellschaftspolitischen Beiträgen beschäftigt er sich mit der neoliberalen Ideologie, der Umwandlung der Demokratie in einen autoritären Sicherheitsstaat und psychologischen Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements. Mit seinen Vorträgen (u.a. "Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert?" und "Die Angst der Machteliten vor dem Volk") erreicht er Hunderttausende von Zuhörern.

„Tamtam und Tabu“, Westend Verlag

Foto: Hermann Willers | Weltnetz TV

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Westend Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater







Spielzeiten

02.09.2021 20:00h


Preise:  15 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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05.09.

16:00

Gereon Klug: Das Vermächtnis des Wunderlands


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 05.09.

16:00 Uhr

Literatur LIVE

Gereon Klug: Das Vermächtnis des Wunderlands

BUCHPREMIERE

Empfohlen ab 8 Jahren

Mitreißend, fesselnd, lustig! Eine rasante Achterbahnfahrt mitten hinein in die fantastische Welt des Miniatur Wunderlands. Bahn frei für einen tollen Mix aus Freundschaft, Spannung und Abenteuer - packendes Lesefutter für Kinder ab 8 Jahren!
Das gibt es doch nicht! Als die Geschwister Olivia, Bruno und Tom zusammen mit ihrer Freundin Pi die alte und längst verschollen geglaubte Modelleisenbahn des Großvaters wiederfinden, sind sie natürlich erst einmal begeistert. Doch dann passieren mit einem Mal ganz seltsame Sachen um sie herum – und das ausgerechnet kurz vor der wichtigsten Zugmesse, die spektakuläre Züge aus aller Welt in den kleinen Ort Knuffingen bringen soll. Gibt es da etwa einen Zusammenhang? Und welche Rolle spielt der von der Messe keineswegs begeisterte Biernatzki? Klar, dass die vier den mysteriösen Geschehnissen auf den Grund gehen müssen. Doch dann passiert etwas, mit dem keiner von ihnen gerechnet hat! Und damit beginnt das aufregendste Abenteuer ihres Lebens!

Gereon Klug ist Autor, Songtexter, Podcaster, Musical-Erfinder und Plattenladengründer. Er schrieb u.a. für »Die Zeit«, die »titanic«, zudem diverse Kinderbücher für eine Flüchtlingsorganisation. 2018 lief sein Musical »Der König der Möwen« in Hamburg. Außerdem hat er das erste kochbare Kochbuch erfunden und zusammen mit Rocko Schamoni einen Podcast „Auf der Bahn“. Er schuf den Deichkind-Song „Leider Geil“ und managte Touren von Rocko Schamoni, „Studio Braun“ und „Fraktus“. Für seinen Plattenladen „Hanseplatte“ verschickt er einen Newsletter, der Kultstatus erlangte. Zudem verfasst Klug Dreh- und Kinderbücher.

Foto: Heinrich Holtgreve

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

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Spielzeiten

05.09.2021 16:00h


Preise:  12 €  |  Ermäßigt 7 €   zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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06.09.

20:00

Alex Schulman: Die Überlebenden


Literatur LIVE

 

 

Montag, 06.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Alex Schulman: Die Überlebenden

BUCHPREMIERE

Deutsche Stimme: Fabian Busch
Moderation: Thomas Böhm (radioeins)

Über Hoffnung. Über Versöhnung. Über Leben

Nach zwei Jahrzehnten kehren die Brüder Benjamin, Pierre und Nils zum Ort ihrer Kindheit – ein Holzhaus am See – zurück, um die Asche ihrer Mutter zu verstreuen. Eine Reise durch die raue, unberührte Natur wie auch durch die Zeit. Im Kampf um die Liebe der Mutter, die abweisend und grob, dann wieder beinahe zärtlich war, haben die Jungen sich damals aufgerieben bis zur Erschöpfung. Heute fühlen sie sich so weit voneinander entfernt, dass es kein Aufeinanderzu mehr zu geben scheint. Und doch ist da dieser Rest Hoffnung, den Riss in der Welt zu kitten, wenn sie sich noch einmal gemeinsam in die Vergangenheit vorwage
Alex Schulman, 1976 in Hemmesdynge geboren, ist Autor und Journalist. Er hat mehrere autobiografische Bücher veröffentlicht, sein Memoir ›Glöm mig‹ wurde in Schweden 2017 zum Buch des Jahres gekürt. ›Die Überlebenden‹ ist sein erster Roman.

„Die Überlebenden“, 304 Seiten, erscheint im August im dtv

Foto: Viktor Fremling und privat

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dtv, Der Audio Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater







Spielzeiten

06.09.2021 20:00h


Preise:  12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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07.09.

20:00

Matthias Lohre: Der kühnste Plan seit Menschengedenken


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 07.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Matthias Lohre: Der kühnste Plan seit Menschengedenken

BUCHPREMIERE

Die wahre und doch erfundene Lebens- und Liebesgeschichte von Herman und Irene Sörgel, die vor fast einhundert Jahren gemeinsam für den Weltfrieden und eine radikale Energiewende gekämpft haben.

Der Roman erzählt die Geschichte eines visionären, pazifistischen Ingenieurs, der angesichts der drohenden Gefahr eines zweiten Weltkriegs auf eine überaus "kühne" Idee kam. Sein ebenso verrückter wie konkreter Plan faszinierte ab 1929 Architekten und Politiker  in ganz Europa, und Herman Sörgel kämpfte, unterstützt von seiner jüdischen Frau Irene, gegen alle Skeptiker und gegen die Vereinnahmung durch die Nazis, für seine Idee der Weltrettung. Sehenden Auges setzten die beiden ihr Leben und ihre Liebe aufs Spiel.
Der Berliner Autor Matthias Lohre hat diese wahre Geschichte aus den Archiven geborgen und überaus spannend fiktionalisiert. Ein großer, sagenhafter Roman über zeitlose Themen...

Matthias Lohre, geboren 1976, ist Autor mehrerer Sachbücher. Er hat in Köln Geschichte studiert, die Berliner Journalistenschule absolviert, in New York gearbeitet, China und Argentinien bereist und lebt heute mit seiner Familie in Berlin.

„Der kühnste Plan seit Menschengedenken“, 480 Seiten, erscheint im August im Verlag Klaus Wagenbach

Foto: Patricia Barona

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verlag Klaus Wagenbach, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

07.09.2021 20:00h


Preise:  12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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08.09.

20:00

Christian Dittloff: Niemehrzeit


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 08.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Christian Dittloff: Niemehrzeit

BUCHPREMIERE

Moderation: Maria-Christina Piwowarski

Die Eltern sterben binnen weniger Monate. Leben und Selbstbild des 35-jährigen Erzählers wirbeln durcheinander. Wie alles unter einen Hut bringen: Abschied, Arbeit, Liebe, Freundschaft und das Schreiben? Doch trotz der Überforderung sprudeln Rührung, Traurigkeit, Witz und großes Glück in ungeahnter Intensität. Christian Dittloff spürt dem Trauerjahr nach, verwebt bewegend, klug und humorvoll Autobiographisches, reflektierende Betrachtung und eine große Lust am Erzählen. »Niemehrzeit« handelt von der prägendsten Beziehung des Lebens, vom Erwachsenwerden und nicht zuletzt vom Trost des Lesens.

Christian Dittloff, geboren 1983 in Hamburg, studierte Germanistik und Anglistik in Hamburg sowie Literarisches Schreiben in Hildesheim, arbeitete in einer Psychiatrie, als Kulturjournalist und Experte für Kulturmarketing. 2018 erschien sein Romandebüt Das Weiße Schloss. Er lebt in Berlin.

„Niemehrzeit“, 224 Seiten, erscheint am 29. Juli 2021 im Berlin Verlag

Foto: Christian Werner

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Berlin Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

08.09.2021 20:00h


Preise:  12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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09.09.

20:00

Ursula Weidenfeld: Die Kanzlerin – Porträt einer Epoche


Literatur LIVE | Buchpremiere

 

 

Donnerstag, 09.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE | Buchpremiere

Ursula Weidenfeld: Die Kanzlerin – Porträt einer Epoche

Moderation: Dr. Steffen Mau

Das mächtigste Amt der deutschen Politik hat noch niemand freiwillig aufgegeben – außer Angela Merkel. Bis zum Ende ihrer Amtszeit hat sie hohe Zustimmungswerte erhalten, immer wieder hat sie sich als Krisenmanagerin bewährt. Und so schätzen sie die Deutschen: Angela Merkel ist so pragmatisch, wie Helmut Schmidt es gerne gewesen wäre. Ideologien, Weltanschauungen, Grund-satzfragen interessieren sie wenig. Unaufgeregt schlachtete sie mehrere heilige Kühe der Christdemokraten, etwa die Wehrpflicht oder die Kernkraft. Kritiker warfen ihr deshalb vor, ihr einziges Programm sei es, Kanzlerin zu sein.

Und doch hat sie, ideologiefrei, visionslos, eine Ära der deutschen Politik geprägt: Die Jahre von 2005 bis 2021 sind eindeutig die Merkel-Jahre. Jetzt, da diese Ära zu Ende geht, ist es Zeit, sie genauer anzusehen: Was bleibt? Wurde da «nur» pragmatisch regiert, oder sind Entwicklungen in Gang gesetzt worden, die über den Tag hinausweisen? Ja, die gibt es, sagt Ursula Weidenfeld, und sie werden entscheidend sein für unsere nächsten Jahre.
Dieses Buch ist mehr als eine Bilanz. Es versucht, dem Phänomen Merkel gerecht zu werden – und zeichnet das Bild einer Frau, die Deutschland verändert hat.

Ursula Weidenfeld, geboren 1962, studierte Wirtschaftsgeschichte, Germanistik und Volkswirtschaftslehre in Bonn und München. Sie war u.a. Berlin-Korrespondentin der «Wirtschaftswoche» sowie Ressortleiterin Wirtschaft und stellvertretende Chefredakteurin des Berliner «Tagesspiegel». Heute arbeitet sie als freie Wirtschaftsjournalistin, daneben ist sie als Moderatorin und Kommentatorin für Fernseh- und Hörfunksender tätig. 2007 wurde Ursula Weidenfeld mit dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. 2017 erschien «Regierung ohne Volk».

„Die Kanzlerin“, 352 Seiten, 17. August 2021 Rowohlt Berlin Verlag

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit Rowohlt Berlin, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

©Marc Darchinger





Spielzeiten

09.09.2021 20:00h


Preise: 12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 

 


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12.09.

16:00

Kai Lüftner liest Paul McCartney: Opapi-Opapa – Volle Kraft voraus!


Literatur LIVE | Kinderbuchpremiere

 

 

Sonntag, 12.09.

16:00 Uhr

Literatur LIVE | Kinderbuchpremiere

Kai Lüftner liest Paul McCartney: Opapi-Opapa – Volle Kraft voraus!

BUCHPREMIERE

Empfohlen ab 4 Jahren

Das neue Bilderbuch von Musiklegende Sir Paul McCartney: ein echtes Highlight für alle Großeltern, Enkel und Beatles-Fans!

Opapi-Opapa und die Krawaffels stürzen sich mit dem magischen Kompass und ihrem U-Boot in neue Abenteuer. Diesmal sind sie auf der Suche nach Omami-Omama, die abenteuerlustiger ist als sie alle. Wo werden sie Omama wohl finden? In Indien oder in den Tiefen der Ozeane? Wie immer, wenn Opapa und die Krawaffels unterwegs sind, wird es richtig aufregend! Und am Ende fallen alle müde in die Betten, auch Opapa. Über diese Schnarchnasen kann Omama nur schmunzeln …

Der Erfolg geht weiter: eine neue fantastische Abenteuergeschichte ab 4 Jahren – übersetzt von Wortkünstler Kai Lüftner.

Paul McCartneys Karriere ist einmalig. In den 60ern veränderte er mit den Beatles für immer die Welt. Seitdem hat er sich außerdem als Solokünstler und mit der Gruppe »Wings« etabliert. Er gewann 18 Grammys und wurde von der englischen Königin geadelt. 
Er ist Aktivist für Tierrechte und Umweltfragen und außerdem ein sehr stolzer Großvater.

Kai Lüftner wurde im Januar 1975 in Ost-Berlin geboren und begann eigentlich unmittelbar danach mit dem Schreiben. Er veröffentlichte Bücher, Lieder und Hörspiele, gab kleine und sehr große Konzerte, war viel im Fernsehen und auf Lesereisen. 2019 ist er mit der ganzen Familie auf seine Lieblingsinsel in der dänischen Ostsee ausgewandert. Hier baut er Dinge aus Holz, pflanzt Gemüse an, geht mit dem Hund im Wald oder am Meer spazieren, sucht Schätze, und schreibt jetzt hier seine Gedichte, Geschichten und Lieder. Manchmal glotzt er auch einfach nur aus dem Fenster und freut sich.

Opapi-Opapa – Volle Kraft voraus!“ erscheint am 2.9.21 im Ueberreuter Verlag

Foto: Conni Fieguth / privat

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ueberreuter Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater







Spielzeiten

12.09.2021 16:00h


Preise:  12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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13.09.

20:00

Gesine Schwan im Gespräch mit Malisa Zobel: Europa versagt


Literatur LIVE

 

 

Montag, 13.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Gesine Schwan im Gespräch mit Malisa Zobel: Europa versagt

BUCHPREMIERE

Europa versagt. Eine menschliche Flüchtlingspolitik ist möglich

In einer leidenschaftlichen Streitschrift wenden Gesine Schwan und Malisa Zobel sich gegen das Versagen Europas: Die praktizierte Flüchtlingspolitik ist eine Schande. Europa schottet sich ab. An seinen Grenzen stranden Flüchtende, wenige gelangen hinein, viele sterben auf dem Weg. Doch die Staaten schauen weg und weisen sich gegenseitig die Schuld zu. Angst vor Fremdenfeindlichkeit oder populistische Politik sind oft die Motive. Für einen Kontinent, der einst für Aufklärung und Menschrechte stand, ist das ein beschämender Zustand.
Doch das muss nicht so sein. Es geht auch anders! Gesine Schwan und Malisa Zobel zeigen, was getan werden muss. Sie machen konkrete Vorschläge für eine Flüchtlingspolitik auf europäischer Ebene und unter Einbeziehung der Kommunen und widerlegen die gängigen Argumente und Ängste. Denn der Umgang mit Flüchtenden ist kein Randthema der EU, sondern zielt in ihr Herz: Hier zeigt sich, für welche Werte Europa steht.

Gesine Schwan mischt sich seit Jahrzehnten mit Herz und Verstand in die Politik ein. Sie ist Vorsitzende der Grundwertkommission der SPD und war Professorin für Politologie an der FU Berlin und Präsidentin der Europa-Universität in Frankfurt/Oder. Zweimal kandidierte sie für das Amt der Bundespräsidentin und ist heute Präsidentin und Mitgründerin der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform GmbH

Malisa Zobel studierte Kultur- und Politikwissenschaft in Berlin, Potsdam und den USA. Vier Jahre war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Nach der Promotion an der Europa-Universität Viadrina ist sie nun Leiterin der Kommunalen Integrations- und Entwicklungsinitiative an der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform.

„Europa versagt“ , 144 Seiten, erscheint am 25.08.21 im S. Fischer Verlag

Foto: Gesine Schwan

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Hanser Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

13.09.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


14.09.

20:00

Caroline Rosales: Das Leben keiner Frau


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 14.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Caroline Rosales: Das Leben keiner Frau

BUCHPREMIERE

Moderation: Katja Kullmann

Melanies Fünfzigster ist ein rauschendes Fest. Sie lässt sich feiern, der Champagner fließt in Strömen, ein Flirt liegt in der Luft. Doch dann wendet sich das Blatt. Ihre Mutter, zu der sie nie ein gutes Verhältnis hatte, braucht ihre Hilfe, sie ist alt geworden. Ihre erwachsene Tochter, die nie so werden wollte wie Mel selbst, ist gerne Hausfrau und will auf keinen Fall Karriere machen. Ja, und die Männer. Der Flirt, ein Kollege, redet im Büro schlecht über sie. Mels Chef fördert eine jüngere Kollegin. Ihr Exmann wird Vater, bekommt mit seiner neuen Frau ein Kind. Das Kind, das er mit ihr nie wollte. Mel hat in ihrem Leben alles richtig gemacht. Bis auf die Dinge, die kolossal schiefgelaufen sind. Und heute ist sie nur noch wütend. Ein Buch über die Fallstricke der Emanzipation und den Fluch, alles zum ersten Mal zu machen.

„Das Leben keiner Frau“ ist direkt, manchmal laut und auch hart, ein Roman, dem man sich nicht entziehen kann.

»Endlich ein wirklich fundiertes Buch darüber, dass man besser keine Frau sein sollte, die im Medienbereich arbeitet.« Josef Hader

»Die willigsten Helfer des Partriarchats sind oft die Frauen selbst. Davon erzählt Caroline Rosales in ihrem herrlichen Liebesroman so ehrlich und selbstironisch wie keine andere deutsche Schriftstellerin vor ihr.« Maxim Biller

»So zynisch, ehrlich und schonungslos durften bislang nur Männer, Teenie-Mädchen oder Greisinnen in der Literatur sprechen. Eine schöne fünfzigjährige Erzählerin, die derart konsequent Sex, Alter, Beziehungen und Karrieren seziert, ist für mich eine Offenbarung.« Alina Bronsky

Caroline Rosales, geboren 1982 in Bonn, ist Autorin mehrerer Sachbücher und Redakteurin der ZEIT-Magazine bei ZEIT ONLINE. Im Jahr 2019 erschien ihr autobiografisches Buch "Sexuell verfügbar", in dem sie über ihr Aufwachsen als Mädchen und ihr Frausein im Spiegel von Alltagssexismus und Missbrauch schrieb. Das Leben keiner Frau ist ihr literarisches Debüt. Rosales lebt mit ihrer Familie in Berlin.

„Das Leben keiner Frau“ erscheint am 30. August im Ullstein Verlag

Foto: Annette Hauschild-Ostkreuz

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ullstein Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

14.09.2021 20:00h


Preise:  13 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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15.09.

20:00

Monika Maron: Ach, ich hab viel erlebt...


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 15.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Monika Maron: Ach, ich hab viel erlebt...

Moderation: Christhard Läpple

Monika Maron erzählt anlässlich ihres 80. Geburtstags am 26. Mai 2021 im Gespräch mit Christhard Läpple aus ihrem Leben:

Die ausgewählten Essays Was ist eigentlich los? Essays aus vier Jahrzehnten (erscheinen am 5. Mai) dokumentieren auf poetische, humorvolle und unerschrockene Weise, dass die große Schriftstellerin Maron schon immer zu aktuellen Debatten und gesellschaftspolitischen Themen Stellung bezog und sich nie vereinnahmen ließ.

Eine ganz andere, weitere Konstante in Monika Marons Leben ist ihre Liebe zu Hunden. Zuletzt hat die Schriftstellerin ihrer Mischlingshündin Bonnie in ihrem wohl persönlichsten Buch Bonnie Propeller (erschienen im Dezember 2020) ein Denkmal gesetzt – und zugleich eine der erfolgreichsten Erzählungen der letzten Jahre vorgelegt, die einen »selbstkritischen und letztlich erwärmenden Einblick in die Gedankenwelt eines jeden Hundehalters« liefert, wie die Berliner Zeitung schrieb.

Monika Maron, geboren 1941 in Berlin, ist eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der Gegenwart. Sie wuchs in der DDR auf, übersiedelte 1988 in die Bundesrepublik nach Hamburg und lebt seit 1993 wieder in Berlin. Sie veröffentliche zahlreiche Romane und mehrere Essaybände. Ausgezeichnet wurde sie mit zahlreichen Preisen, darunter der Kleistpreis (1992), der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg (2003), der Deutsche Nationalpreis (2009), der Lessing-Preis des Freistaats Sachsen (2011) und der Ida-Dehmel-Literaturpreis (2017).

Foto: Vivian J. Rheinheimer

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Hoffmann und Campe Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater







Spielzeiten

15.09.2021 20:00h


Preise:  13 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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18.09.

20:00

Images – Neue Choreografien


Lust

 

 

Samstag, 18.09.

20:00 Uhr

Lust

Images – Neue Choreografien

Die erfolgreiche Programmserie Images-Neue Choreografien geht am 18. und 19. September mit „Lust“ in die dritte Runde. Tanzschaffende mit ganz unterschiedlichem künstlerischem Hintergrund zeigen neoklassische Choreografien, die eigens für diesen Abend kreiert werden.

Die teilnehmenden Choreograf*innen gestalten diesmal den Abend unter dem Slogan
„Lust“

Die Lust der Tänzer*innen an immer wieder neuen Körpererfahrungen.
Die Lust der Zuschauer*innen an vermeintlich perfekt koordinierten Körpern.
Die Lust der Tanzenden, ihre Physis auszustellen, sie als Teil eines Kunstwerks zu erleben.
Die Lust am Frust, wenn sich aus dem Scheitern ein zuvor noch nicht erspürtes Bewegungsvokabular ergibt. Die gesamte Bandbreite von introvertiertem Darstellen und extrovertiertem Ausstellen kann sich in den aufgeführten Stücken wiederfinden. Und natürlich die damit verbundenen Klischees auf beiden Seiten, die von den Choreograf*innen verworfen oder übersteigert bedient werden können.
Es soll diesmal um die Tanzenden selbst gehen. Um ihre Motivationen, ihre Eitelkeiten und ihre Unsicherheiten und welchen Einfluss all dies auf die neuen Choreografien hat.
Genügend Diskrepanzen für einen spannenden Abend.

Maynor I Ranzio I Ehrlich I Okada
Künstlerischer Leiter: Stephan Ehrlich
Moderation: Jessica Jorgas
Fotos: Andreas Krause          

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Spielzeiten

18.09.2021 20:00h


Preise:  21 € | Ermäßigt 12 €
Für die Reservierung Ihrer Tickets schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Imanges", dem gewünschten Termin und der Ticketanzahl.

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Restkarten an der Abendkasse.
Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


19.09.

20:00

Images – Neue Choreografien


Lust

 

 

Sonntag, 19.09.

20:00 Uhr

Lust

Images – Neue Choreografien

Die erfolgreiche Programmserie Images-Neue Choreografien geht am 18. und 19. September mit „Lust“ in die dritte Runde. Tanzschaffende mit ganz unterschiedlichem künstlerischem Hintergrund zeigen neoklassische Choreografien, die eigens für diesen Abend kreiert werden.

Die teilnehmenden Choreograf*innen gestalten diesmal den Abend unter dem Slogan
„Lust“

Die Lust der Tänzer*innen an immer wieder neuen Körpererfahrungen.
Die Lust der Zuschauer*innen an vermeintlich perfekt koordinierten Körpern.
Die Lust der Tanzenden, ihre Physis auszustellen, sie als Teil eines Kunstwerks zu erleben.
Die Lust am Frust, wenn sich aus dem Scheitern ein zuvor noch nicht erspürtes Bewegungsvokabular ergibt. Die gesamte Bandbreite von introvertiertem Darstellen und extrovertiertem Ausstellen kann sich in den aufgeführten Stücken wiederfinden. Und natürlich die damit verbundenen Klischees auf beiden Seiten, die von den Choreograf*innen verworfen oder übersteigert bedient werden können.
Es soll diesmal um die Tanzenden selbst gehen. Um ihre Motivationen, ihre Eitelkeiten und ihre Unsicherheiten und welchen Einfluss all dies auf die neuen Choreografien hat.
Genügend Diskrepanzen für einen spannenden Abend.

Maynor I Ranzio I Ehrlich I Okada
Künstlerischer Leiter: Stephan Ehrlich
Moderation: Jessica Jorgas
Fotos: Andreas Krause          

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Spielzeiten

19.09.2021 20:00h


Preise:  21 € | Ermäßigt 12 €
Für die Reservierung Ihrer Tickets schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Imanges", dem gewünschten Termin und der Ticketanzahl.

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Restkarten an der Abendkasse.
Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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20.09.

20:00

Peter Zudeick: Verbrandt, verkohlt und ausgemerkelt


Literatur LIVE

 

 

Montag, 20.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Peter Zudeick: Verbrandt, verkohlt und ausgemerkelt

BUCHPREMIERE

Mit seinen satirischen Wochenrückblicken spricht er häufig das aus, was sich sonst keiner zu sagen traut – Peter Zudeick.

lrgendwie sind alle deutschen Kanzler gescheitert. Zumindest gingen fast alle Kanzlerschaften merk- bis unwürdig zu Ende: Konrad Adenauer musste aus dem Amt getragen werden, Ludwig Erhard wurde rausgeschubst, Willy Brandt wurde zum Rücktritt gezwungen, Helmut Schmidt wurde rausgeputscht, Helmut Kohls Kanzlerschaft endete in Skandalen, Gerhard Schröder hat sich selber rausgekegelt. Und Angela Merkel? Nach einem Jahr Pandemie wird der Vertrauensverlust immer stärker und auch Merkel reiht sich ein in die Galerie gescheiterter KanzlerInnen. Scharfsinnig und mit satirisch spitzer Feder zieht Peter Zudeick eine erhellende Bilanz zum Ende deutscher Kanzlerschaften. Das Buch zur Bundestagswahl.

Peter Zudeick arbeitet als freier Journalist und Korrespondent für fast alle ARD-Rundfunkanstalten. Seine scharfen politischen Analysen, aber auch seine satirischen Rückblicke haben ihn einem größeren Publikum bekannt gemacht. Zudeick studierte Germanistik, Pädagogik, Philosophie und Theaterwissenschaften und promovierte in Philosophie. 2009 erschien im Westend Verlag „Tschüss, ihr da oben“, 2013 der von ihm herausgegebene Band „Das alles und noch viel mehr würden wir machen, wenn wir Kanzler von Deutschland wär'n“.


„Verbrandt, verkohlt und ausgemerkelt“, 200 Seiten, erscheint am 30.08.21 im Westend Verlag

Foto: Bettina Fürst-Fastré

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Westend Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

20.09.2021 20:00h


Preise:  12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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21.09.

20:00

Felicitas Hoppe: Die Nibelungen - Ein deutscher Stummfilm


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 21.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Felicitas Hoppe: Die Nibelungen - Ein deutscher Stummfilm

BUCHPREMIERE

Der Stoff ist unschlagbar: ein Bad in Blut, eine schöne Frau, Gold und ein Mord, der grausam gerächt wird. So klingt das Lied der Nibelungen, die Sage von Siegfried, dem Strahlenden, seinem düsteren Gegenspieler Hagen und der schönen Kriemhild. Aber ist das die wahre Geschichte dieser europäischen Helden, die in Island oder Norwegen beginnt, am Rhein entlang spielt, die Donau runter erzählt wird und schließlich im Schwarzen Meer mündet? Niemand weiß, wie es wirklich war, meint Hoppe und erfindet die Wahrheit: hell und schnell, poetisch und politisch, wie nicht mal Tarantino es kann. Felicitas Hoppes Roman »Die Nibelungen«: Das erste gesamteuropäische Heldenepos der Gegenwart.

Felicitas Hoppe, geb. 1960 in Hameln, lebt als Schriftstellerin in Berlin. 1996 erschien ihr Debüt ›Picknick der Friseure‹, 1999, nach einer Weltreise auf einem Frachtschiff, folgte der Roman ›Pigafetta‹, 2003 ›Paradiese, Übersee‹, 2004 ›Verbrecher und Versager‹, 2006 ›Johanna‹, 2008 ›Iwein Löwenritter‹, 2009 ›Sieben Schätze‹ und die Erzählung ›Der beste Platz der Welt‹, 2010 ›Abenteuer – was ist das?‹, 2011 ›Grünes Ei mit Speck‹, eine Übersetzung von Texten des amerikanischen Kinderbuchautors Dr. Seuss, 2012 der Roman ›Hoppe‹ und zuletzt 2018 der Roman ›Prawda. Eine amerikanische Reise‹.

„Die Nibelungen“ , 240 Seiten, erscheint am 08.09.21 im S. Fischer Verlag

Foto: Anita Affentranger

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

21.09.2021 20:00h


Preise:  14 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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22.09.

20:00

Lena Gorelik und Jens Bisky im Gespräch: Wer wir sind


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 22.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Lena Gorelik und Jens Bisky im Gespräch: Wer wir sind

Seit 1700 Jahren leben nachweislich Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Es gab Zeiten, in denen sich die jüdischen Gemeinden weitgehend unbehelligt inmitten der Mehrheitsgesellschaft entfalten konnten. Spätestens seit den Pestpogromen des 14. Jahrhunderts waren sie immer wieder auch Opfer von Diskriminierung, Verfolgung, Mord. 1933 wurde der Antisemitismus Staatsdoktrin, begannen Verdrängung und Vernichtung der europäischen Juden. Was bedeutet es vor dem Hintergrund der Shoah wie der 1700-jährigen geteilten Geschichte, heute in Deutschland jüdisch zu sein?

Lena Gorelik reiste mit ihre Familie 1992 als jüdische Kontingentflüchtlinge nach Deutschland ein, auch der Antisemitismus in Russland hatte Anteil daran. Mit Fragen des jüdischen, deutschen Selbstverständnisses hat sie sich in ihren Büchern immer wieder auseinandergesetzt. Wie wichtig sind Herkunft, Glaube, Traditionen in einer Zeit vielfältiger, fluider Identitäten? In einer Gesellschaft, die von sich glaubt, religiöse wie nationale Bindungen würden verblassen und demnächst überwunden werden? Was geschieht, wenn neue Selbstbeschreibungen, fluide Identitäten auf traditionelle Werte, Glauben und Vorstellungen von Familie treffen?




Ein Gespräch darüber, was "jüdisch" und "deutsch" heute bedeuten - vor dem Hintergrund einer 1700-jährigen deutsch-jüdischen Kulturgeschichte.




Pressestimmen zu „Wer wir sind“

Eine schwebende, oft beglückende Sprache. ZDF "Das blaue Sofa Buchmesse", 27. Mai 2021

  • Es geschieht selten, sehr selten, dass ich ein Buch lese, das mich derart trifft, das so eine eigene Klangfarbe, so eine tiefe Klugheit hat, dass es einem den Atem verschlägt.“ Carolin Emcke, Twitter, 20. Mai 2021
  • „Lena Gorelik erzählt elegant, fließend und mit viel Witz und Tiefe und ragt aus der Schar der jungen, hervorragenden deutschen Autoren weit heraus.“ WDR 5

Lena Gorelik wurde 1981 in St. Petersburg geboren. 1992 reiste sie mit ihrer Familie - als jüdische Kontingentflüchtlinge - nach Deutschland aus. In ihrem neuen Buch "Wer wir sind" (2021) erzählt sie romanhaft die Geschichte ihres Lebens, die eine russische, jüdische, deutsche Identität zu etwas Eigenem vereint. Mit ihrem Debütroman «Meine weißen Nächte» (2004) wurde Lena Gorelik als Entdeckung gefeiert, mit «Hochzeit in Jerusalem» (2007) war sie für den Deutschen Buchpreis nominiert. Ihr Roman «Die Listensammlerin» (2013) wurde mit dem Buchpreis der Stiftung Ravensburger Verlag ausgezeichnet. 2015 erschien «Null bis unendlich», der vielgelobte Roman «Mehr schwarz als lila» (2017) war für den Deutschen Jugendbuchpreis nominiert.

Jens Bisky, geboren 1966 in Leipzig, studierte Kulturwissenschaften und Germanistik in Berlin. 2019 erschien sein vielgelobtes Buch «Berlin. Biographie einer großen Stadt», in dem er auch das jüdische Leben, die jüdische Kultur Berlin würdigt. Jens Bisky schrieb für die «Berliner Zeitung» und war Feuilletonredakteur der «Süddeutschen Zeitung». Seit 2021 arbeitet er am Hamburger Institut für Sozialforschung als Redakteur der Zeitschrift „Mittelweg 36“ und des Online-Forums Soziopolis. 2017 wurde Bisky von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay ausgezeichnet.

Foto: Chariotte Troll und Bernhard Link (Farbtonwerk)

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Rowohlt Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.
Im Rahmen von 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland







Spielzeiten

22.09.2021 20:00h


Preise:  15 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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23.09.

20:00

Per Leo: Tränen ohne Trauer – Nach der Erinnerungskultur


Literatur LIVE

 

 

Donnerstag, 23.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Per Leo: Tränen ohne Trauer – Nach der Erinnerungskultur

BUCHPREMIERE

Per Leo diskutiert mit Eva Menasse und Michael Wildt

Wie können wir uns von Hitler emanzipieren, ohne den Nationalsozialismus zu vergessen?

Auf unsere Erinnerungskultur sind viele Deutsche stolz. Tatsächlich aber diente sie oft nur der eigenen Entlastung. Und sie hat unser Geschichtsbewusstsein verengt. Per Leo weitet es wieder, indem er den Blick öffnet: in die USA und zur DDR, nach Israel und Polen, zurück in eine unaufgeräumte Vergangenheit, nach vorne in ein unvollkommenes Einwanderungsland.

Dieses radikale Buch verbindet eine Provokation mit einem Angebot. Es irritiert unseren Läuterungsstolz, und zugleich verlockt es zu einem frischen Blick auf die eigene Geschichte. Im Umgang mit dem Nationalsozialismus haben die Deutschen manches geleistet, sie sind aber auch vielen Illusionen erlegen. Heute droht eine Vergangenheit, die umso häufiger beschworen wird, je weniger man von ihr weiß, den Blick auf die Gegenwart zu verstellen. Migration und Wiedervereinigung haben unser Land so verändert, dass wir lernen müssen, anders auf uns selbst zu blicken. Weniger provinziell, weniger zwanghaft, weniger egozentrisch. Weltoffener, vielfältiger, neugieriger. Ein Leitmotiv, das uns dabei den Weg weisen könnte, ist für Leo das deutsch-jüdische Verhältnis. Wer bereit ist, die routinierte Betroffenheit über den Holocaust hinter sich zu lassen, wird auf eine verblüffende Vielfalt stoßen. Denn »die Juden« gibt es nicht – und auch hierzulande kann man viel, viel mehr sein als bloß »kein Nazi«.

Per Leo, geb. 1972, wurde mit einer Arbeit über die Geschichte des Antisemitismus in Deutschland promoviert. Sein Debütroman »Flut und Boden« stand auf der Shortlist des Leipziger Buchpreises. Der von ihm mitverfasste Leitfaden »Mit Rechten reden« löste eine intensive Debatte aus. Seine Bücher wurden mehrfach ausgezeichnet. Leo lebt als freier Autor und Schatullen-Produzent in Berlin.

„Tränen ohne Trauer“, 232 Seiten, gebunden, erscheint am 24.07.21 im Klett-Cotta Verlag

Foto: Alexa Geisthoevel

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Klett-Cotta Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.

© Alexa Geisthoevel





Spielzeiten

23.09.2021 20:00h


Preise:  12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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27.09.

20:15

Daniela Krien: Der Brand


Literatur LIVE

 

 

Montag, 27.09.

20:15 Uhr

Literatur LIVE

Daniela Krien: Der Brand

BUCHPREMIERE

Moderation: Cornelia Geißler (Berliner Zeitung)

Nach „Die Liebe im Ernstfall“ das neue Buch von Daniela Krien

Rahel und Peter sind seit fast 30 Jahren verheiratet. Sie sind angekommen in ihrem Leben, sie schätzen und achten einander, haben zwei Kinder großgezogen. Erst leise und unbemerkt, dann mit einem großen Knall hat sich die Liebe aus ihrer Ehe verabschiedet. Ein Sommerurlaub soll bergen, was noch zwischen ihnen geblieben ist, und die Frage beantworten, wie und mit wem sie das Leben nach der Mitte verbringen wollen.

Was tun, wenn die Liebe älter wird? Wenn die Entfernung zueinander schwerer wiegt als die Nähe? Leidenschaft und Erotik nur noch eine Erinnerung sind? Wie leicht ist es in der Mitte des Lebens, die großen Beziehungsfragen zu stellen, und wie kann eine Antwort lauten? Reichen die gemeinsam verbrachten Jahre, das gemeinsam Erlebte, die tiefen Gefühle des Anfangs auch dafür, den Weg gemeinsam weiterzugehen? Berührend und klug nimmt uns Daniela Krien in ihrem neuen Roman mit in eine Ehe, in der alles auf dem Spiel steht. Nach beinahe dreißig Jahren haben sich Rahel und Peter verloren. Drei Wochen auf einem einsamen Bauernhof in der Uckermark sollen weisen, ob es für sie noch einen gemeinsamen Weg gibt. Doch in der Gluthitze des Sommers, zwei Städter im Aussteigerdomizil, zwischen marodem Gemäuer und einer Schar versehrter Tiere, geschieht erst einmal gar nichts Positives. Zurückgeworfen auf die Gesellschaft des anderen, nehmen Wut und Hilflosigkeit überhand, Unausgesprochenes und Verdrängtes kommt zutage. Bis das Paar zu einer neuen Verständigung findet, zu neuen Rollen jenseits derer, die sie schon immer füreinander waren – und zu ihrer Liebe.

Daniela Krien, geboren 1975 in Neu-Kaliß, studierte Kulturwissenschaften und Kommunikations- und Medienwissenschaften in Leipzig. Seit 2010 ist sie freie Autorin, 2011 erschien ihr Roman ›Irgendwann werden wir uns alles erzählen‹, der in 17 Sprachen übersetzt wurde. Ihr letzter Roman, ›Die Liebe im Ernstfall‹, erschien 2019 bei Diogenes. Daniela Krien lebt mit ihren zwei Töchtern in Leipzig.

„Der Brand“, 272 Seiten, erscheint am 28. Juli im Diogenes Verlag

Foto: Maurice Haas (diogenes Verlag)

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Diogenes Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

27.09.2021 20:15h


Preise:  16 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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28.09.

20:00

Hans Demmel / Friedrich Küppersbusch: Anderswelt. Ein Selbstversuch mit rechten Medien


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 28.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Hans Demmel / Friedrich Küppersbusch: Anderswelt. Ein Selbstversuch mit rechten Medien

BUCHPREMIERE

Wie verändert sich das eigene Denken, wenn man sich ein halbes Jahr ausschließlich aus rechten Medien informiert? Ein Bericht aus der Anderswelt über die schleichende Aushöhlung unserer Demokratie.
Während die klassischen Printmedien von der FAZ bis zum Spiegel an Auflage verlieren, legen die rechten Publikationen seit mehreren Jahren zu. Rechtes Gedankengut sickert immer mehr in die Mitte der Gesellschaft und wird attraktiv für Bürger, die sich lange ganz anders verortet haben.
Der Nachrichtenjournalist Hans Demmel und der TV-Journalist Friedrich Küppersbusch analysieren in Anderswelt die Wirkungsweise rechter Medien anhand von Tichys Einblick, MMNews, KenFM, Compact und Junge Freiheit, deren Websites und Youtube-Kanälen. In einem »Selbstversuch« hat sich Hans Demmel ein halbes Jahr ausschließlich die Lektüre und die Videos dieser Publikationen verordnet, Tagebuch geführt und den Einfluss auf sein Denken festgehalten. Friedrich Küppersbusch liefert dazu den Faktencheck und die notwendigen Hintergrundinformationen: Wer sind die Stammleser, wie werden neue Leser, User, Seher angezogen? Wer finanziert diese Publikationen? Und wie kommt es, dass einst als seriös anerkannte Journalisten wie Roland Tichy, Peter Hahne, Matthias Matussek oder der Radiomoderator Ken Jebsen die rechte Publizistik prägen?
Aus einer Mischung von Tagebuch, Dokumentation, Reportage und Interviews entsteht ein Einblick in eine Szene, die in ihrem Gefährdungspotential für die Demokratie nicht nur unbekannt ist, sondern sträflich unterschätzt wird.

Hans Demmel, geb. 1956, ist Journalist und hat u.a. beim Bayerischen Fernsehen gearbeitet, war US-Korrespondent bei SAT 1, Chefredakteur von VOX und von 2006 bis 2018 Geschäftsführer bei n-tv. Seit 2020 ist er Geschäftsführer bei One Stop.

Friedrich Küppersbusch, geb. 1961, Studium der Journalistik in Dortmund. Nach Stationen bei der WAZ und WDR-Radio Moderation des politischen Magazins »ZAK« beim WDR. Seit 1996 Geschäftsführender Gesellschafter der probono Fernsehproduktion. Er wurde mit dem Grimme-Preis und dem Fernsehpreis Telestar ausgezeichnet. Kolumnen bei der taz, Radio Bremen, RadioEINS und »KüppersbuschTV« bei Youtube.

„Anderswelt“, 240 Seiten, erscheint am 1.09.21 im Verlag Antje Kunstmann

Foto: Verlag Antje Kunstmann

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verlag Antje Kunstmann, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

28.09.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


29.09.

20:00

Jasmin Schreiber: Der Mauersegler


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 29.09.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Jasmin Schreiber: Der Mauersegler

BUCHPREMIERE

Modertion: Maximiliane Häcke

Nach „Marianengraben“ das neue Buch von Jasmin Schreiber

Menschen träumen vom Fliegen, wovon träumt ein Mauersegler? Vielleicht vom Fallen, so wie wir an der Grenze zwischen Wachsein und Schlaf.
Im freien Fall befindet sich auch Prometheus, als sein bester Freund Jakob stirbt. Nach einer überstürzten Flucht vor Polizei, Familie und sich selbst schlägt er am dänischen Strand auf. Der Mauersegler erzählt von einem Mann, der unter seiner Schuld zu zerbrechen droht. Und von zwei Frauen, die wenig Fragen stellen – wie alle Menschen, die ihre eigenen Geheimnisse haben.
Die Geschichte einer großen Freundschaft, eines unerwarteten Todes und der Suche nach Vergebung

Jasmin Schreiber, geboren 1988, ist studierte Biologin und arbeitet als Kommunikationsexpertin und Autorin. 2018 gewann sie den Digital Female Leader Award und wurde als Bloggerin des Jahres ausgezeichnet. Sie arbeitet ehrenamtlich als Sterbebegleiterin und Sternenkinder-Fotografin. Das Internet macht sie auf Twitter unter @LaVieVagabonde unsicher. Jasmin Schreiber lebt in Frankfurt am Main.

„Der Mauersegler“, 240 Seiten, erscheint am 27. August im Eichborn Verlag

Foto: Jasmin Schreiber

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Hanser Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

29.09.2021 20:00h


Preise:  13 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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03.10.

16:00

Grit Lemke: Kinder von Hoy


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 03.10.

16:00 Uhr

Literatur LIVE

Grit Lemke: Kinder von Hoy

BERLINER BUCHPREMIERE

Die Autorin Grit Lemke, die schon mit ihrem Grimmepreis-nominierten Film „Gundermann Revier“ einen tiefen Blick in das Leben ihrer Heimatstadt Hoyerswerda geworfen hatte, arbeitet nun die Biografie ihrer komplexen Generation auf.

In einem dokumentarischen Roman verschränkt sie virtuos die Stimmen der Kinder von Hoy zu einer mitreißenden Oral History. In den sechziger und siebziger Jahren waren sie mit ihren Eltern nach Hoyerswerda gekommen, eine DDR-Musterstadt: aus dem Heideboden gestampft, aus Bauelementen zusammenmontiert. Morgens rollen die Eltern in Schichtbussen davon, die Kinder wachsen in einem großen Kollektiv auf. Die Erzählerin wird Teil der Kultur- und Kunstszene um Gerhard Gundermann, den Springsteen des Ostens. Eine Art proletarische Bohemè entwickelt sich: nachts im Kellerclub, morgens im Schichtbus. Doch der Wiedervereinigung folgen Massenentlassungen, und ein latent vorhandener Rassismus gegen in der Stadt lebende Vertragsarbeiter sowie eine schnell erstarkende Rechte führen zu Ausschreitungen. Die Kulturszene bleibt tatenlos, doch auch für sie wird danach nichts mehr sein, wie es war. . .

Grit Lemke, geboren in Spremberg, aufgewachsen in Hoyerswerda, arbeitet als Dokumentarfilmregisseurin und Autorin. Ihr Film „Gundermann Revier“ wurde 2020 für den Grimmepreis nominiert.

„Kinder von Hoy“, 255 Seiten, erscheint am 12.09.2021 im Suhrkamp Verlag

Foto: Börres Weiffenbach

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

03.10.2021 16:00h


Der Kartenverkauf startet in Kürze.

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


04.10.

20:00

Franziska Schutzbach: Die Erschöpfung der Frauen


Literatur LIVE

 

 

Montag, 04.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Franziska Schutzbach: Die Erschöpfung der Frauen

BERLINER BUCHPREMIERE

Moderation: Sabine Rennefanz (Berliner Zeitung)

Frauen haben heute angeblich so viele Entscheidungsmöglichkeiten wie nie zuvor. Und sind gleichzeitig so erschöpft wie nie zuvor. Denn nach wie vor wird von ihnen verlangt, permanent verfügbar zu sein. Die Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach schreibt über ein System, das von Frauen alles erwartet und nichts zurückgibt – und darüber, wie Frauen sich dagegen auflehnen und alles verändern: ihr Leben und die Gesellschaft.

In unserer Gesellschaft wird Weiblichkeit gleichgesetzt mit Fürsorglichkeit. Frauen sind, ob in der Familie, in Beziehungen oder im Beruf, zuständig für emotionale Zuwendung, für Harmonie, Trost und Beziehungsarbeit – für Tätigkeiten also, die unsichtbar sind und kaum Anerkennung oder Bezahlung erfahren. Sie „schulden“ anderen – der Familie, den Männern, der Öffentlichkeit, dem Arbeitsplatz – ihre Aufmerksamkeit, ihre Liebe, ihre Zuwendung, ihre Attraktivität, ihre Zeit. Und kämpfen jeden Tag gegen emotionale und sexuelle Verfügbarkeitserwartungen.

Es sind diese allgegenwärtigen Ansprüche, die Frauen in die Erschöpfung treiben. Denn – deklariert als „weibliche Natur“ – ist die geleistete Sorgearbeit meist wenig anerkannt und bleibt unsichtbar. Sie gilt ökonomisch als irrelevant und ist gerade deshalb ausbeutbar. Das Buch zeigt, dass die Verfügbarkeitsansprüche für unterschiedliche Frauen Unterschiedliches bedeuten: Ob als Mütter oder als Mädchen, ob als schwarze oder weiße Frauen, als Migrantin, Trans- oder non binäre Person, als dicke oder lesbische Frau, ob im Dienstleistungssektor, in Pflegeberufen oder in der digitalen (Selbst)vermarktung, ob als Politikerin oder Künstlerin – die Verausgabung hat unterschiedliche Ausmaße und unterschiedliche Ursachen.

Die Geschlechterforscherin Franziska Schutzbach wendet sich gegen ein zutiefst misogynes System, das von Frauen alles erwartet und nichts zurückgibt. Und sie zeigt, welch vielfältigen Widerstand Frauen gegen die Ausbeutung ihrer Energie, ihrer Psyche und ihrer Körper leisten. Ein Widerstand, der zu einer treibenden Kraft für neue Arbeits- und Lebensweisen wird und die Welt verändert.  

Ein kluger und fundierter Beitrag zu einer anhaltend aktuellen Debatte.

Franziska Schutzbach, geboren 1978, ist promovierte Geschlechterforscherin und Soziologin, Publizistin, feministische Aktivistin und Mutter von zwei Kindern. Im Jahr 2017 initiierte sie den #SchweizerAufschrei, seither ist sie eine bekannte und gefragte feministische Stimme auch über die Schweiz hinaus. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschlechterthemen wie Misogynie und Sexismus, darüber hinaus befasst sie sich mit den Kommunikationsstrategien von Rechtspopulisten. Franziska Schutzbach lebt in Basel.

„Die Erschöpfung der Frauen“, 224 Seiten, erscheint am 01. Oktober bei Droemer HC

Foto: Anja Fonseka

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit Droemer, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

04.10.2021 20:00h


Preise:  12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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06.10.

20:00

Sabin Tambrea: Nachtleben


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 06.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Sabin Tambrea: Nachtleben

BUCHPREMIERE

Eine einzigartige und faszinierende Geschichte über die Liebe, das Leben und die rückblickende Erkenntnis, wie schön der Alltag sein kann, solange es noch nicht zu spät ist.

Anna und Anno bedeuten für einander das ergänzende Gegenstück, nach dem wir alle suchen. Sie leben ein modernes Großstadtleben, geprägt von Partys, Freundschaften und auch dem emotionalen Ballast, den beide aus ihrer Jugend mitbringen. Als Anno durch einen tragischen Unfall ums Leben kommt, findet Anna einen Weg, um mit ihm gemeinsam das Leben zu führen, welches sie sich gegenseitig versprochen haben – und tritt eine Reise an die Grenzen ihres Verstandes an.

Sabin Tambrea, geboren 1984 in Târgu Mureș, Rumänien, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. Er war Mitglied des Berliner Ensembles und unter anderem zu sehen in Inszenierungen von Frühlings Erwachen und Peter Pan. Zu seinen Film- und Fernseharbeiten zählen wichtige Rollen in Kudamm 56, 59 und 63, Babylon Berlin, Ludwig II. und Narziss und Goldmund. Sabin Tambrea lebt in Berlin.

„Nachtleben“, 160 Seiten, 5. Oktober 2021 im Atlantik Verlag

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit Droemer, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

©Marcus Höhn | laif





Spielzeiten

06.10.2021 20:00h


Preise:  16 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
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11.10.

20:00

Roger Melis: Thea - Porträts und Momente


Literatur LIVE

 

 

Montag, 11.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Roger Melis: Thea - Porträts und Momente

BUCHPREMIERE

Bildprojektionen, Lesung, Gespräche mit dem Herausgeber Mathias Bertram und Zeitzeugen

Ein neues Buch mit Fotografien von Roger Melis „Thea – Porträt und Momente“.

Niemand hat das Bild der modernen, emanzipierten Frau in der DDR so nachhaltig geprägt wie die Berliner Modejournalistin Dorothea Melis. Immer wieder als »Anna Wintour des Ostens« bezeichnet, reichte ihr Einfluss weit über den einer Moderedakteurin der legendä¬ren Zeitschrift »Sibylle« hinaus. Hier und später bei der Modemarke »Exquisit« präsentierte sie ein Lebensgefühl und einen Glücksanspruch, deren revolutionärer Charakter heute kaum noch ermessen werden kann. Über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg hat Roger Melis Bilder der Frau geschaffen, mit der er seit 1967 zusammen lebte und arbeitete, manche als zufällige Alltagsbeobachtungen, manche als wohlkomponierte Porträts, immer mit dem Auge des liebenden Partners und des meisterhaften Künstlers. Seine umfangreiche Porträt¬serie erscheint hier zum ersten Mal als Hommage an eine faszinierende Frau wie als überraschende neue Facette im Werk eines der bedeutendsten Fotografen der DDR.

Roger Melis (1940–2009), Fotograf, nach Anfängen als wissenschaftlicher Fotograf seit 1968 in Berlin als freischaffender Porträt-, Reportage- und Modefotograf für Zeitungen, Zeitschriften und Verlage in Ost und West tätig, zahlreiche Buchpublikationen, u. a. »Künstlerporträts« (2008) und »Am Rande der Zeit« (2010, beide im Lehmstedt Verlag)

„Thea“ , 96 Seiten, September 2021 im Lehmstedt Verlag

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

©Roger Melis


©Roger Melis

©Roger Melis




Spielzeiten

11.10.2021 20:00h


Preise:  13 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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12.10.

20:00

Harald Welzer: Nachruf auf mich selbst


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 12.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Harald Welzer: Nachruf auf mich selbst

BUCHPREMIERE

Bestseller-Autor Harald Welzer stellt fest, dass unsere Kultur kein Konzept vom Aufhören hat. Deshalb baut sie Autobahnen und Flughäfen für Zukünfte, in denen es keine Autos und Flughäfen mehr geben wird. Und sie versucht, unsere Zukunftsprobleme durch Optimierung zu lösen, obwohl ein optimiertes Falsches immer noch falsch ist. Damit verbaut sie viele Möglichkeiten, das Leben durch Weglassen und Aufhören besser zu machen. Diese Kultur hat den Tod genauso zur Privatangelegenheit gemacht, wie sie die Begrenztheit der Erde verbissen ignoriert.

Harald Welzer zeigt in einer faszinierenden Montage aus wissenschaftlichen Befunden, psychologischen Einsichten und persönlichen Geschichten, wie man aus den Absurditäten dieser gesellschaftlichen Entwicklung herausfindet. Man muss rechtzeitig einen Nachruf auf sich selbst schreiben, damit man weiß, wie man gelebt haben will.

Harald Welzer ist einer der streitbarsten Intellektuellen in Deutschland. Mit Witz und scharfsinnigen Argumenten engagiert er sich für eine bessere und offene Gesellschaft, für Nachhaltigkeit und Demokratie. Er ist Direktor von Futurzwei – Stiftung Zukunftsfähigkeit und Professor für Transformationsdesign an der Universität Flensburg. Daneben lehrt er an der Universität St. Gallen und an der ETH Zürich. In den Fischer Verlagen sind von ihm u.a. erschienen: »Selbst denken« (2013), »Die smarte Diktatur. Ein Angriff auf unsere Freiheit« (2016) und »Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen« (2019). Seine Bücher sind in 21 Ländern erschienen.

„Nachruf auf mich selbst“, 320 Seiten, Oktober 2021 im S. Fischer Verlag

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

©Jens Steingässer





Spielzeiten

12.10.2021 20:00h


Preise:  15 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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13.10.

20:00

Julia Franck: Welten auseinander


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 13.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Julia Franck: Welten auseinander

BUCHPREMIERE

Moderation: Sandra Richter

»Welten auseinander« ist Julia Francks bewegende Erzählung einer ungewöhnlichen Jugend voller Brüche und Unsicherheiten; ein schmerzhaft-schönes Buch der Selbstbehauptung, das von Scham und Trauer so genau erzählt wie von Tod und Liebe. Schreiben und Literatur erweisen sich als Instrumente des Bleibens, vorerst.

Julia wird in Ostberlin geboren. Sie ist acht, als ihre Mutter sie und die Schwestern in den Westen, erst ins Notaufnahmelager Marienfelde und dann nach Schleswig-Holstein mitnimmt. In dem chaotischen Bauernhaus kann die Dreizehnjährige nicht länger bleiben und zieht aus, nach Westberlin. Neben der Sozialhilfe verdient die Schülerin Geld mit Putzen, sie lernt ihren Vater kennen und verliert ihn unmittelbar, macht ihr Abitur und begegnet Stephan, ihrer großen Liebe. Wenn sie sich erinnert, ist es Gegenwart.

Julia Franck wurde 1970 in Berlin geboren. Sie studierte Altamerikanistik, Philosophie und Neuere Deutsche Literatur an der FU Berlin. 1997 erschien ihr Debüt ›Der neue Koch‹, danach ›Liebediener‹ (1999), ›Bauchlandung. Geschichten zum Anfassen‹ (2000) und ›Lagerfeuer‹ (2003). Für ihren Roman ›Die Mittagsfrau‹ erhielt Julia Franck den Deutschen Buchpreis 2007. Der Roman wurde in 35 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien der Roman ›Rücken an Rücken‹ (2011). Julia Francks Roman ›Lagerfeuer‹ wurde 2012/13 für das Kino unter der Regie von Christian Schwochow unter dem Titel ›Westen‹ verfilmt.

„Welten auseinander“, 360 Seiten, erscheint am 13.10.21 im S. Fischer Verlag

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

©Fotos: Mathias Bothor






Spielzeiten

13.10.2021 20:00h


Preise:  15 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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14.10.

20:00

Kent Nagano: 10 Lessons of my life. Was wirklich zählt


Literatur LIVE

 

 

Donnerstag, 14.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Kent Nagano: 10 Lessons of my life. Was wirklich zählt

BERLINER BUCHPREMIERE

Kent Nagano im Gespräch mit Inge Kloepfer

„Kent Nagano, ein Musiker und Menschenfreund. Er tritt dafür ein, dass Musik für uns alle so selbstverständlich wird wie das Wasser, das wir zum Leben brauchen.“, ARD "tttt«

Lebenserfahrung bringt Klarheit über das, was wirklich zählt, und irgendwann kann man davon erzählen. Kent Nagano blickt auf seinen ganz persönlichen Wertekanon. Der internationale Stardirigent berichtet von Begegnungen und Begebenheiten, in denen sich ihm Einsichten vermittelt haben, die zu den Werten wurden, für die er steht. Nur, was bedeuten sie heute noch? Und vor allem: Welche Werte werden in Zukunft eine Rolle spielen und Orientierung bieten?
Kent Naganos 10 wichtigste Lektionen des Lebens sind überwiegend auf dem weiten Feld der Künste und vor allem der klassischen Musik entstanden, gehen jedoch weit darüber hinaus – es sind Leitsätze fürs Leben, nicht nur für ihn.

Kent Nagano gehört zu den wichtigsten und modernsten Dirigenten unserer Zeit. Er ist Generalmusikdirektor und Chefdirigent der Hamburgischen Staatsoper und gefragter Gast der international renommiertesten Konzert- und Opernhäuser.

Inge Kloepfer schreibt für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Sie ist Bestsellerautorin zahlreicher Bücher und preisgekrönte Autorin mehrerer Filme.


„10 Lessons of my life. Was wirklich zählt “, 220 Seiten, Berlin Verlag, erscheint am 30.09.2021

Foto: Sergio Veranes

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Berlin Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

14.10.2021 20:00h


Preise:  15 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse.

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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18.10.

20:00

Angelika Klüssendorf: Vierunddreißigster September


Literatur LIVE

 

 

Montag, 18.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Angelika Klüssendorf: Vierunddreißigster September

BUCHPREMIERE

Ein hintersinniges Meisterwerk über eine Zeit der Wut, Melancholie und Zärtlichkeit
Ein Dorf in Ostdeutschland: Walter, ein zorniger Mann, erschlagen in der Silvesternacht von Hilde, der eigenen Frau. Nur kurz vor seinem Ende war er plötzlich sanft und ihr zugewandt. Dann ein Friedhof: Die Toten studieren die Lebenden. Walter wird zum Chronisten, sieht sich dazu verdammt, die Schicksale im Dorf festzuhalten. Und er fragt nach dem Warum. Was war der Grund für Hildes Tat? Geschah es aus Hass oder aus Barmherzigkeit?
»Vierunddreißigster September« wird zum Dorfroman einer anderen, neuen Art, er kommt den Menschen schmerzend nah. Aus Angelika Klüssendorfs Sprache strahlt eine mitreißende Kraft, sie ist präzise und voll tiefschwarzer Komik. Ein hintersinniges Meisterwerk über eine Zeit der Wut, Melancholie und Zärtlichkeit.

»Klüssendorfs Kunst ist die Vermeidung jedweder Künstlichkeit.« DER SPIEGEL

Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, lebte von 1961 bis zu ihrer Übersiedlung 1985 in Leipzig; heute wohnt sie auf dem Land in Mecklenburg. Sie veröffentlichte mehrere Erzählbände und Romane und die von Kritik und Lesepublikum begeistert aufgenommene Roman-Trilogie »Das Mädchen«, »April« und »Jahre später«, deren Einzeltitel alle für den Deutschen Buchpreis nominiert waren und zweimal auch auf der Shortlist standen. Zuletzt wurde sie mit dem Marie Luise Kaschnitz-Preis (2019) ausgezeichnet.

Foto: Andreas Hornoff

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung, dem Piper Verlag und dem Pfefferberg Theater. Präsentiert von radio eins und tip.






Spielzeiten

18.10.2021 20:00h


Preise:  13 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse.

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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19.10.

20:00

Ciani-Sophia Hoeder: Wut und Böse


Literatur Live

 

 

Dienstag, 19.10.

20:00 Uhr

Literatur Live

Ciani-Sophia Hoeder: Wut und Böse

BUCHPREMIERE

Moderation: Anna Dushime

Zicken, Diven, Hysterikerinnen, Schreckschrauben: Frauen, die ihrer Wut freien Lauf lassen, haben schnell ihren Ruf weg. Mädchen werden zu stiller Eleganz erzogen, nicht zu Durchsetzungsfähigkeit. Doch weibliche Wut ist ein Geschenk, und wir müssen lernen, sie als solches wahrzunehmen. Das Frauenwahlrecht, #Aufschrei und der Women’s March: Richtig eingesetzt, kann Wut zu einer mächtigen Waffe gegen persönliche und politische Unterdrückung werden und uns helfen, die Welt zu verändern. Die Journalistin Ciani-Sophia Hoeder zeigt, wie aus Wut Mut zur Veränderung wird.

Ciani-Sophia Hoeder ist freie Journalistin, "SZ Magazin"-Kolumnistin sowie Gründerin und Geschäftsführerin von "RosaMag", dem ersten Online-Lifestylemagazin für Schwarze Frauen in Deutschland. Sie studierte Politik und Journalismus in Berlin und London und berichtet über alltäglichen und institutionellen Rassismus, das Dasein als Millennial, intersektionalen Feminismus und Popkultur. Mit dem "RosaMag" war sie 2020 für den Grimme Online Award nominiert.
„Wut und Böse“, 240 Seiten, erscheint am 27.09.2021 bei hanserblau

©Foto: Megan Vada Hoeder

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit hanserblau, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

19.10.2021 20:00h


Preise:  13 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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20.10.

20:00

Peter Prange: Der Traumpalast – Im Bann der Bilder


Literatur Live

 

 

Mittwoch, 20.10.

20:00 Uhr

Literatur Live

Peter Prange: Der Traumpalast – Im Bann der Bilder

BUCHPREMIERE

Großes Kino - Die Ufa-Traumfabrik im Spiegel der Roaring Twenties: der große Zeitgeschichte-Roman nach dem Erfolg von "Eine Familie in Deutschland" von Bestsellerautor Peter Prange.
Berlin, Anfang der zwanziger Jahre: Ein neues Lebensgefühl bricht sich Bahn - Freiheit! Es ist die Vision von glanzvollen Stars, spektakulären Großfilmen und glitzernden Kinopalästen, die Tino, Bankier und Lebemann, an der gerade gegründeten Ufa begeistert. Er riskiert alles, um mit der deutschen Traumfabrik Hollywood Paroli zu bieten. Rahel will als Journalistin Wege gehen, die Frauen bisher verschlossen waren. Als die zwei einander begegnen, ahnen sie nicht, welche Wende ihr Leben dadurch nimmt. Denn bald stellt sich ihnen die alles entscheidende Frage: Wie weit darf Freiheit gehen? In der Politik, in der Filmkunst – und in der Liebe.
Bestsellerautor Peter Prange ist der große Erzähler der deutschen Geschichte. Mit seinem Roman über die Ufa-Traumfabrik lässt er das Berlin der zwanziger Jahre in faszinierenden Bildern wieder auferstehen.

Die Gesamtauflage der Werke von Peter Prange, geboren 1955, beträgt weit über drei Millionen. ›Der Traumpalast‹ ist sein vierter großer Deutschland-Roman. Die Vorläufer sind Bestseller, etwa sein Roman in zwei Bänden, ›Eine Familie in Deutschland‹. ›Das Bernstein-Amulett‹ wurde erfolgreich verfilmt, der TV-Mehrteiler zu ›Unsere wunderbaren Jahre‹ begeisterte ein Millionenpublikum.

Der Traumpalast, 816 Seiten, erscheint am 13.10.21 im S. Fischer Verlag

©Foto: Gaby Gerster

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

20.10.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


24.10.

11:00

Uta Schorn: Und wenn ich nüscht kann, bellen kann ich


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 24.10.

11:00 Uhr

Literatur LIVE

Uta Schorn: Und wenn ich nüscht kann, bellen kann ich

BUCHPREMIERE

In diesem Buch blickt Uta Schorn auf ihre Rollen zurück, erzählt amüsante Geschichten über die Begebnisse am Rande der Dreharbeiten, spricht über Begegnungen und die spannende Arbeit mit Kollegen, über Freundschaften wie die mit dem Schauspieler Ulrich Pleitgen, auch über Wege, die sich trennten. Sie hat ein zutiefst ehrliches Buch geschrieben, dem ihre Heiterkeit dem Leben gegenüber einen ganz eigenen, beschwingten Ton gibt.

Uta Schorn, geboren 1947 in Augsburg, wuchs in Ost-Berlin in einer Schauspielerfamilie auf. Sie studierte von 1966 bis 1970 an der Staatlichen Schauspielschule und begann Ihre Karriere am Berliner Maxim-Gorki-Theater. Ihre ersten Fernseherfahrungen sammelte Schorn 1969 im DDR-Spionagefilm »Verdacht auf einen Toten« sowie in mehreren Folgen von »Polizeiruf 110«.  Als Moderatorin des »Wunschbriefkastens« begeisterte sie wöchentlich tausende Fernsehzuschauer, und nach ihrer Mitarbeit an der Serie »Bereitschaft Dr. Federau« wurde sie zur beliebtesten Schauspielerin der DDR gewählt. Nach der Wende führte sie ihre Karriere im gesamtdeutschen Fernsehen fort. Ihre wohl beliebteste Rolle ist die der Chefarztsekretärin Barbara Grigoleit in der Erfolgsserie »In aller Freundschaft«, welche bis heute Millionen von Zuschauern begeistert. Noch etwas länger, 16 Jahre lang, war sie Teil der ARD-Produktion »Familie Dr. Kleist«. Trotz ihrer TV-Karriere hat Schorn ihre Liebe zur Theaterbühne nie verloren. So spielt sie bis heute im Berliner Kriminaltheater in Wolfgang Kohlhaases und Rita Zimmers rabenschwarzer Komödie »Fisch zu viert« mit. Uta Schorn lebt in Berlin-Müggelheim.

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Eulenspiegel Verlagsgruppe, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.

©Alexander Stingl





Spielzeiten

24.10.2021 11:00h


Preise:  17 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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24.10.

16:00

Sarah Biasini: Die Schönheit des Himmels


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 24.10.

16:00 Uhr

Literatur LIVE

Sarah Biasini: Die Schönheit des Himmels

BERLINER BUCHPREMIERE

Romy Schneiders Tochter erzählt: poetische und intime Einblicke in ihr Leben abseits der Öffentlichkeit

Eine Frau schreibt an ihre neugeborene Tochter. Sie erzählt ihr von ihren Freuden, ihren Leiden, ihren Ängsten und von einer Abwesenden, ihrer eigenen Mutter: der großen und unvergessenen Romy Schneider. Sarah Biasini spürt in ihrem berührenden Buch der Beziehung zu ihrer Mutter nach. Ein poetischer Text, der Fragen aufwirft: Wie wächst man auf, wenn man die Mutter mit vier Jahren verliert? Wie lebt man weiter, wenn einem der Tod so früh so nahekommt? Wie trauert man um eine Mutter, die von der ganzen Welt abgöttisch verehrt wird? Die Antwort findet die Autorin bei sich, bei der Liebe ihrer Familie, ihrer Freunde, bei den Frauen, die ihr die Mutter ersetzt haben. Ein Buch über das Leben, das weitergeht, trotz allem.

Sarah Biasini, geboren 1977, die Tochter von Romy Schneider und Daniel Biasini, ist Schauspielerin. Neben dem Theater hat sie eine neue Ausdrucksmöglichkeit für sich entdeckt. Die Schönheit des Himmels ist ihr erstes Buch.

»Die Lektüre hat etwas enorm Berührendes, weil einem die Autorin nahegeht mit ihrem Schicksal.« Johanna Adorján, Süddeutsche Zeitung

„Die Schönheit des Himmels“ , 192 Seiten, 25.10.2021 im Zsolnay Verlag

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Zsolnay Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

©Patrice Normand





Spielzeiten

24.10.2021 16:00h


Preise:  17 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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25.10.

20:00

Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für Heimat


Literatur LIVE

 

 

Montag, 25.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für Heimat

BERLINER BUCHPREMIERE

„Die Welt ist die einzige Heimat, die wir haben.“ Andreas Altmann

Neu-Delhi, Brazzaville, Wien oder Hanoi: Andreas Altmann hat schon die unterschiedlichsten Orte als Heimat erlebt. Radikal ehrlich und voller Poesie nähert er sich einem Begriff, der so aufgeladen wie schwer zu fassen ist. Er schildert, wo auf seinen Reisen ihm Heimatverbundenheit, Heimatfreude und Fremdheit begegneten, welche Fragen zu Herkunft und Identität er sich stellt – und wie wichtig für ihn Freundschaften, Sprache, Musik sind, um sich heimisch zu fühlen. Er erzählt von den intensivsten Momenten unterwegs und in seiner Wahlheimat Paris, in die er immer wieder zurückkehrt. Und von der Leere der Wüste, der Einsamkeit und Stille, in der er die größte Vertrautheit empfindet.

Andreas Altmann, der in Paris lebt, ist einer der bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde mit zahlreichen Preisen wie dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. Einem großen Publikum bekannt wurde er 2011 durch den Spiegel-Bestseller "Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend". Zuletzt erschienen von ihm u.a. die Bestseller »Gebrauchsanweisung für das Leben« und »Leben in allen Himmelsrichtungen«.

„Ein sehr kluges und unterhaltsames Buch“ , rbb radioeins „Die Literaturagenten“

„Gebrauchsanweisung für Heimat“, 224 Seiten, Piper Verlag

Foto: Stephanie Fuessenich

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.






Spielzeiten

25.10.2021 20:00h


Preise:  17 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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26.10.

20:00

Judith Hermann: Daheim


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 26.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Judith Hermann: Daheim

BUCHPREMIERE

Moderation: Lothar Müller

Judith Hermann erzählt in ihrem neuen Roman von einem Aufbruch: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht. Ihre Tochter ist eine Reisende, unterwegs in der Ferne. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben am Meer und im Norden. Sie richtet sich ein Haus ein, schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affaire, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht.

Den »tänzelnden, federleichten und doch melancholischen Ton« (Uwe Wittstock), der Judith Hermann so einzigartig macht, trifft sie auch in diesem neuen Roman auf bewundernswerte Weise

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt »Sommerhaus, später« (1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband »Nichts als Gespenster«. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. 2009 erschien »Alice«, fünf Erzählungen, die international gefeiert wurden. 2014 veröffentlichte Judith Hermann ihren ersten Roman, »Aller Liebe Anfang«. 2016 folgten die Erzählungen »Lettipark«, die mit dem dänischen Blixen-Preis für Kurzgeschichten ausgezeichnet wurden. Im Frühjahr 2021 erscheint der Roman »Daheim«. Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin.

„Daheim“ , S. Fischer Verlag

Foto: Michael Witte

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

26.10.2021 20:00h


Preise:  16 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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27.10.

18:00

„Doc Caro“ Holzner: Eine für alle


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 27.10.

18:00 Uhr

Literatur LIVE

„Doc Caro“ Holzner: Eine für alle

BUCHPREMIERE

»Manchmal sollte man einen Blick hinter die Kulissen wagen. Ich verurteile nicht, ich werte nicht. Ich gebe mein Bestes. Jeden Tag. So wie wir alle. Und das würde ich immer wieder tun. Auch für dich.«

Carola Holzner ist als Notärztin im Einsatz und arbeitet als Oberärztin in der Notaufnahme. Nirgendwo sonst ist die Grenze so schmal zwischen Glück und Unglück, Hoffnung und Verzweiflung, Leben und Tod. Sekunden entscheiden. Ein Herzschlag entscheidet. Carola Holzners Herz schlägt vor allem für ihre Patienten. Für diese ist sie unermüdlich im Einsatz, denn ihre Leidenschaft gilt der Akutmedizin. Zwischen Intensivstation, Schockraum und Straße gibt sie Einblicke, die fernab sind von jeder Vorstellung, was sich hinter verschlossenen Türen abspielt. Und die nicht eine Halbgöttin in Weiß zeigen, sondern vielmehr den Menschen unter dem Kittel. Als Kind des Ruhrgebiets hat Carola Holzner das Herz am rechten Fleck und spricht kein Arztlatein mit ihren Patienten und Lesern, sondern schnörkellos und auf Augenhöhe. Sie berichtet authentisch und ehrlich über ihre Emotionen und Gedanken und zeigt genau deshalb auf mitreißende Weise, warum sich der ganze Stress immer wieder aufs Neue lohnt.

Dr. med. Carola Holzner (*1982) ist Fachärztin für Anästhesiologie und spezialisiert in den Bereichen Notfallmedizin und Intensivmedizin. Unter dem Namen »Doc Caro« produziert sie Videoblogs zu verschiedenen medizinischen Themen und setzt sich seit Beginn der COVID-19-Pandemie auch für eine umfassende Aufklärung auf diesem Gebiet ein. Mit ihren Postings in den Sozialen Netzwerken erreicht sie mehrere Millionen Menschen. Carola Holzner lebt in Mülheim an der Ruhr.


„Eine für alle“, 256 Seiten, erscheint am 27.10.21 im S. Fischer Verlag

Foto: Sebastian Drolshagen

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

27.10.2021 18:00h


Der Kartenverkauf startet in Kürze.

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


27.10.

20:00

Juan Moreno: Glück ist kein Ort


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 27.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Juan Moreno: Glück ist kein Ort

BUCHPREMIERE

Juan Moreno, «Journalist des Jahres 2019», präsentiert erstmals seine „Stories von unterwegs“

Als der Reporter Juan Moreno von einer seiner Auslandsreisen zurückkommt, sieht er nervös die Drogenspürhunde am Zoll – er ist sich sicher, nach Kokain geradezu zu stinken. Er hat bei kolumbianischen Rebellen im Dschungel auf Kokainplatten geschlafen, anders ging es nicht – aber wie erklärt man das einem deutschen Zollbeamten?

Juan Morenos Geschichten von unterwegs sind eine großartige Lektüre, überraschend, dramatisch, packend. Moreno fährt viertausend Kilometer quer durch Europa mit einem Kleinbus voller Arbeitsmigranten, spricht mit einem Killer Pablo Escobars über Auftragsmord und mit Mike Tyson über Schmerz und Ruhm. Mit kubanischen Fischern fährt er aufs Meer, und er überlebt die gefährlichste Flüchtlingsroute der Welt, den Darién Gap. Als er eine Auszeit braucht, geht er ein Jahr lang auf Weltreise. Aber das Abenteuer wartet auf den, der es versteht, auch anderswo: ob zu Hause, bei den frommen Pilgern auf dem Jakobsweg oder in der Heimat Spanien. Dies alles erzählt Moreno in dem typischen Sound, der ihm seit Jahren eine große Leserschaft sichert: mit Witz und Tiefgang, stilistisch elegant und scharf beobachtet.

Juan Moreno, geboren 1972 in Huércal-Overa (Spanien), ist einer der prominentesten Reporter Deutschlands. Er arbeitete zunächst für den WDR, dann von 2000 bis 2007 für die «Süddeutsche Zeitung». Seitdem ist er für den «Spiegel» in aller Welt unterwegs. Moreno hat mehrere Bücher geschrieben, zuletzt «Tausend Zeilen Lüge» (2019), in dem er erzählt, wie er gegen starke Widerstände den Betrug des Journalisten Claas Relotius aufdeckte – einer der größten Medienskandale der Nachkriegsgeschichte. Das Buch wurde zum Nr. 1-«Spiegel»-Bestseller, Juan Moreno als «Journalist des Jahres 2019» ausgezeichnet.

„Glück ist kein Ort“, 288 Seiten, erscheint am 19. Oktober 2021 bei Rowohlt Berlin

Foto: Mirco Taliercio

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit Rowohlt Berlin, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

27.10.2021 20:00h


Preise:  14 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

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31.10.

11:00

Kirsten Fuchs: Mädchenmeuterei


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 31.10.

11:00 Uhr

Literatur LIVE

Kirsten Fuchs: Mädchenmeuterei

BUCHPREMIERE

Endlich erscheint die Fortsetzung der „Mädchenmeute“ - „Mädchenmeuterei“, ein Abenteuer, das die grandiose Erzählerin Kirsten Fuchs mit umwerfendem Sprachwitz schildert. Ein Roman über Freundschaft, die Freiheit und wer für sie den Preis zahlt.

Charlotte Nowak will die Sache am liebsten abbrechen: diese Fahrt auf einem Containerschiff nach Marokko. Niemand soll wissen, wo sie und ihre Freundinnen sich aufhalten; die vier sind so verschieden, wie man mit sechzehn nur sein kann, sodass es auch mal kracht; und dann haben sie noch Antonia als blinden Passagier an Bord geschmuggelt. Aber Bea, die sie finden müssen, steckt in Schwierigkeiten und braucht Hilfe. Als das Schiff ablegt, wird Charlotte klar: Sie kann nicht mehr zurück und ist nun Teil dieses Schiffes, auf dem einiges nicht stimmt. Der unsympathische Kapitän und der wenig zimperliche Erste Offizier sind viel härter, als es im ohnehin robusten Seemannsleben üblich ist; beim Landgang in Le Havre wird Charlotte in seltsame Transaktionen verwickelt, und dann kommt eine Kiste auf das Schiff, für die die Freundinnen unerwartet Verantwortung übernehmen müssen. Vielleicht geht es hier um illegalen Handel und moderne Sklaverei, vielleicht auch um alte Mythen des Meeres. Auf jeden Fall müssen die fünf sich dem stellen.

Kirsten Fuchs, 1977 in Karl-Marx-Stadt geboren, ist vermutlich die bekannteste und beliebteste Autorin der Berliner Lesebühnenszene. 2003 gewann sie den renommierten Literaturwettbewerb Open Mike, 2005 erschien ihr vielgelobter Debütroman «Die Titanic und Herr Berg». Es folgten die Romane «Heile, heile» und der Bestseller «Mädchenmeute», für den sie 2016 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde.

„Kirsten Fuchs schreibt zart und ruppig, einfühlsam und pointiert, und die Figuren sprechen und handeln so echt und liebenswert, dass man sie schon nach wenigen Seiten nicht mehr hergeben will.“
RBB Kulturradio

„Kirsten Fuchs ist eine Meisterin in der Konstruktion einzelner Szenen und komischer Pointen. Schlagfertig, schnodderig, krawallig gehen daher auch die Mädchen miteinander um.“ FAZ

„Dies ist das überfällige Frühjahr, in dem die Popkultur Mädchen die Wildnis entdecken lässt. Für die Literatur erledigt das die brillante Kirsten Fuchs mit «Mädchenmeute»“ Spiegel Online

„Mädchenmeute lesen ist wie eine zwingende Bewegung, denn es ist auf eine ganz simple Art ziemlich schön. Und klug. Und natürlich auch ziemlich lustig.“ Berliner Morgenpost


„Mädchenmeuterei“, 352 Seiten, Oktober 2021 im Rowohlt Berlin Verlag

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Rowohlt Berlin Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

©Paul Bokowski





Spielzeiten

31.10.2021 11:00h


Preise:  12 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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31.10.

16:00

Bernd-Lutz Lange: Freie Spitzen. Politische Witze und Erinnerungen aus den Jahren des Ostblocks


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 31.10.

16:00 Uhr

Literatur LIVE

Bernd-Lutz Lange: Freie Spitzen. Politische Witze und Erinnerungen aus den Jahren des Ostblocks

Kabarettistische Lesung. Berliner Premiere

Von Leipzig bis Moskau, von Krakau bis Bukarest: Politische Witze sind allgegenwärtig in den Jahrzehnten des Kalten Kriegs, sie persiflieren und nehmen eine wenig beeinflussbare Realität auf die Schippe. Die Machthaber fürchten Opposition und offene Kritik der Öffentlichkeit, sie fürchten das Gelächter als subversive, anarchische Kraft. Bernd-Lutz Lange nimmt uns mit auf eine ganz besondere Reise durch die einzelnen Volksdemokratien und begleitet uns durch die vielfältige Landschaft des politischen Witzes. Dabei reflektiert er nicht nur sein eigenes Erleben, sondern lässt auch zahlreiche Augenzeugen zu Wort kommen und malt damit ein buntes Bild vom Humor jener Zeit.

»Die Zeit ist für uns im Osten unglaublich schnell vergangen, so dass wir uns nicht mehr nur an die Vergangenheit, sondern selbst an die Gegenwart erinnern müssen.«

Bernd-Lutz Lange, geboren 1944 in Ebersbach/Sachsen, wuchs in Zwickau auf. Nach einer Gärtner- und Buchhändlerlehre studierte er an der Fachschule für Buchhändler in Leipzig. 1966 war er Gründungsmitglied des Kabaretts „academixer“, von 1988 bis 2004 trat er im Duo mit Gunter Böhnke auf, bis 2014 mit der Sängerin und Kabarettistin Katrin Weber. Von Bernd-Lutz Lange liegt inzwischen rund ein Dutzend Bücher vor. Im Aufbau Verlag sind „Dämmerschoppen“, „Magermilch und lange Strümpfe“, „Mauer, Jeans und Prager Frühling“, „Ratloser Übergang“, “Das Leben ist ein Purzelbaum”, „Davidstern und Weihnachtsbaum“, „Nischd wie hin. Unsere sächsischen Lieblingsorte“ (zusammen mit Tom Pauls) und „Das gabs früher nicht“ lieferbar.

„Freie Spitzen“, 320 Seiten, mit Illustrationen von Egbert Herfurth, 20.09.2021 im Aufbau Verlag

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Aufbau Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

©Gaby Waldek





Spielzeiten

31.10.2021 16:00h


Preise:  17 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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01.11.

20:00

Anne Ameri-Siemens: Die Frauen meines Lebens


Literatur LIVE

 

 

Montag, 01.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Anne Ameri-Siemens: Die Frauen meines Lebens

BUCHPREMIERE

Frauen erzählen von ihren Heldinnen, Vorbildern und Wegbegleiterinnen

Hier sprechen Frauen über Frauen. Dieses Buch erzählt von den kleinen und großen, manchmal politisch und gesellschaftlich bemerkenswerten, immer aber bewegenden und prägenden Erfahrungen und Erlebnissen im Leben von zwanzig Frauen – indem diese wiederum von den wichtigen Frauen in ihrem Leben erzählen. Das können Mütter sein, Freundinnen, Konkurrentinnen. Diejenigen, die hier porträtiert werden und von den «Frauen ihres Lebens» sprechen, stehen mitten im Leben, als Politikerinnen, Sportlerinnen, Schauspielerinnen oder auch Schriftstellerinnen: darunter Senta Berger, Luisa Neubauer und Maryam Zaree, Anna Maria Mühe, Sawsan Chebli und Jutta Allmendinger. Sie alle eint, dass sie erfolgreich ihren Weg gegangen sind, wichtige gesellschaftliche Impulse geben – und deshalb auch selbst Vorbild sein können für Frauen, die ihren Weg suchen. Denn nicht allen war Erfolg vorgezeichnet, nicht alle haben ihn gesucht – und auch darum geht es in diesem Buch: wie es zu entscheidenden Wende- punkten im Leben kam, was die großen Herausforderungen waren und nach wie vor sind. Nicht weniger aber geht es um Humor, um Inspiration und um Glück.

Anne Ameri-Siemens, geboren 1974 in Frankfurt am Main, arbeitet als Journalistin für die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung», das «SZ-Magazin» und das Fernsehen. Für ihren «Spiegel»-Bestseller «Für die RAF war er das System, für mich der Vater» wurde sie 2007 u.a. mit dem Inter- nationalen Buchpreis Corine ausgezeichnet. Mit der Verfilmung des Buchs, der Dokumentation «Wer gab euch das Recht zu morden?», war sie 2008 für den Grimme-Preis nominiert. Zuletzt erschien «Ein Tag im Herbst. Die RAF, der Staat und der Fall Schleyer» (2017).

„Die Frauen meines Lebens“, 288 Seiten, Oktober 2021 im Rowohlt Berlin Verlag

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Rowohlt Berlin Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

©Privat





Spielzeiten

01.11.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


03.11.

20:00

Zeruya Shalev: Schicksal


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 03.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Zeruya Shalev: Schicksal

BERLINER BUCHPREMIERE

Moderation: Shelly Kupferberg

Die Architektin Atara ist zum zweiten Mal verheiratet, doch die Ehe ist kompliziert und es gibt Probleme mit dem Sohn, der bei der Kriegsmarine ist. Als ihr Vater stirbt, bricht Atara ein Tabu – sie sucht die Frau auf, mit der er als junger Mann verheiratet war. Kann sie so mehr Klarheit über ihre Familie gewinnen? Rachel ist Idealistin geblieben; mit Ataras Vater kämpfte sie in der Untergrundmiliz für die Gründung des Staates Israel. Doch nun fragt sie sich, ob dies noch das Land ist, für das sie einst alles riskiert hat. Ihre Begegnung löst in beiden Frauen so viel aus und schnell ist klar: ihre Leben werden nie mehr wie vorher sein. Meisterlich erzählt Zeruya Shalev aus der Sicht ihrer zwei Heldinnen eine große Geschichte von Liebe und Verantwortung.

Zeruya Shalev, 1959 in einem Kibbuz am See Genezareth geboren, studierte Bibelwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Haifa. Ihre vielfach ausgezeichnete Trilogie über die moderne Liebe – »Liebesleben«, »Mann und Frau«, »Späte Familie« – wurde in über zwanzig Sprachen übertragen.

Pressestimmen:
„Zeruya Shalevs neuer, so kluger und intensiver Roman ›Schicksal‹ handelt von Fehlentscheidungen und unglücklichen Verkettungen, davon, dass jemand zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Die Lektüre dieses welthaltigen Romans schmerzt geradezu körperlich. Er ist ein Ereignis.“ (Tagesspiegel)

„In ›Schicksal‹ steckt (…) mindestens ein zeitgenössisches Meisterwerk.“ (Süddeutsche)

„Schicksal“, 432 Seiten, Berlin Verlag

Foto: Jonathan Bloom

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Berlin Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

03.11.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


04.11.

20:00

Irene Dische: Die militante Madonna


Literatur LIVE

 

 

Donnerstag, 04.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Irene Dische: Die militante Madonna

BUCHPREMIERE

»Wer die Bücher von Irene Dische liest, weiß, dass er es mit der Speerspitze der zeitgenössischen Prosa zu tun hat.« The New York Times

Irene Disches neuer Roman handelt von Männern und Frauen, Täuschungen und Intrigen, Affären, Fluchten und Triumphen. Im Mittelpunkt: Die unglaubliche Geschichte des Chevalier d’Éon, den es wirklich gab

In ihrem neuen Roman erzählt Irene Dische die wahre Geschichte des Chevalier d’Éon de Beaumont, der 1728 in Frankreich auf die Welt kam und 1810 in London starb. D’Éon war Diplomat, Soldat, Büchernarr, Freimaurer, Degenfechter, Schriftsteller und Spion – und verbrachte die Hälfte seines turbulenten Lebens als Frau. Bis zu seinem Tod stellte er seine Zeitgenossen vor das von Voltaire so genannte »Rätsel für die Nachwelt«, die Frage nämlich, wer die militante Madonna, die in öffentlichen Degenkämpfen alle Männer in die Knie zwang, wirklich war.

Irene Dische verhandelt in Die militante Madonna die Themen Identität und Gender vor dem Hintergrund des 18. Jahrhunderts und doch völlig neu. Oder, um es mit den Worten ihres Protagonisten d’Éon zu sagen: »In meiner Zeit und in meinen Kreisen sprachen wir, wie es uns gefiel, in den obersten Gesellschaftsschichten, am kultiviertesten Hof der Welt kleideten sich die Männer wie Frauen und die Frauen wie Männer, und niemand regte sich über solche Kinkerlitzchen auf.«

Irene Dische wurde in New York geboren. Heute lebt sie in Berlin und Rhinebeck, New York. Bei Hoffmann und Campe erschienen unter anderem ihr Bestseller Großmama packt aus (2005), der Erzählungsband Lieben (2006), die Neuausgabe ihres gefeierten Debüts Fromme Lügen (2007), der Roman Schwarz und Weiß (2017) sowie gesammelte Erzählungen mit dem Titel Zum Lügen ist es nie zu spät.

„Die militante Madonna“, 182 Seiten, Oktober 2021 bei Hoffmann und Campe

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Hoffmann und Campe Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

©Max Lautenschläger | Visum





Spielzeiten

04.11.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


09.11.

20:00

Samira El Ouassil & Friedemann Karig: Erzählende Affen


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 09.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Samira El Ouassil & Friedemann Karig: Erzählende Affen

BUCHPREMIERE

Eine starke Geschichte kann die Welt verändern, Wahlen entscheiden, Menschenleben retten. Aber sie kann auch Kriege auslösen und Ungerechtigkeit zementieren. Samira El Ouassil und Friedemann Karig verfolgen diese ambivalente Wirkungsmacht anhand wichtiger Narrative von der Antike bis zur Gegenwart. Und sie zeigen, welche Erzählungen uns heute gefährden und warum wir neue benötigen.

Geschichten sind ein maßgeblicher Teil unserer Sozialisation. Sie durchdringen Politik, Medien und Kultur, lehren uns, unterhalten uns, verführen uns, beeinflussen unsere Wirklichkeitswahrnehmung.
Samira El Ouassil und Friedemann Karig erforschen die Kraft der Narrative, die sich im griechischen Drama ebenso manifestiert wie in einer Netflix-Serie oder im Gangsta-Rap. Und sie machen sich auf die Suche nach einer wirkungsmächtigen neuen Erzählung der Aufklärung, die wir heute dringend benötigen.

Samira el-Ouassil, geboren 1984 in München, ist Autorin, Schauspielerin, Musikerin und Politikerin. Seit 2018 schreibt sie für das Onlineportal „Übermedien“. Seit 2019 moderiert sie zusammen mit Christiane Stenger den philosophischen Audible-Podcast „Sag niemals Nietzsche“. Seit 2020 schreibt sie eine Online-Kolumne beim „Spiegel“.

Friedemann Karig, geboren 1982, studierte Medienwissenschaften, Politik, Soziologie und VWL. Er schreibt u. a. für „Süddeutsche Zeitung“, „SZ-Magazin“, „Die Zeit“ und „jetzt“. Er moderierte das für den Grimme-Preis nominierte Format „Jäger & Sammler“ (ARD/ZDF). Von ihm erschien der Roman "Dschungel" sowie „Wie wir lieben. Vom Ende der Monogamie“

„Erzählende Affen“, 304 Seiten, September 2021 im Ullstein Verlag

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ullstein Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

©Nils Schwarz





Spielzeiten

09.11.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


15.11.

20:00

Sönke Wortmann im Gespräch mit Frank Goosen: Es gilt das gesprochene Wort


Literatur LIVE

 

 

Montag, 15.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Sönke Wortmann im Gespräch mit Frank Goosen: Es gilt das gesprochene Wort

BUCHPREMIERE

Schweigen ist Silber, Reden ist Gold - das wunderbare Romandebüt des Star-Regisseurs Sönke Wortmann
Franz-Josef Klenke arbeitet als Redenschreiber für den Außenminister Hans Behring und begleitet ihn regelmäßig auf seinen Auslandsreisen. Er tut alles, um den integren Mann gut dastehen zu lassen, wozu auch gehört, dass man in Reden zwar nicht unbedingt die Unwahrheit sagt, aber manche Wahrheit auch nicht ausspricht. Doch ausgerechnet Klenke, ein Mann des Worts, liebt Maria, die nicht sprechen kann. Und das sorgt immer wieder für Probleme.
Als die Delegation zu einer Reise nach Marokko aufbricht, um dort über ein Rücknahmeabkommen für illegale Flüchtlinge zu verhandeln, erwartet sie dort der Diplomat Cornelius von Schröder. Er hat seine eigenen Ansichten zum Thema Migration – und eine Agenda, von der niemand etwas ahnt.

Sönke Wortmann, geboren 1959, studierte an der HFF in München Regie. Mit Filmen wie „Kleine Haie“, „Der bewegte Mann“, „Das Wunder von Bern“ und „Deutschland - ein Sommermärchen“ begeisterte er Millionen von Zuschauern. Nun legt er sein Romandebüt vor.

„Es gilt das gesprochene Wort“, erscheint am 18. Oktober 2021 im Ullstein Verlag

Foto: Till Brönner

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Ullstein Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

15.11.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


17.11.

20:00

Ana Zirner, August Zirner: Ella und Laura. Von den Müttern unserer Väter


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 17.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Ana Zirner, August Zirner: Ella und Laura. Von den Müttern unserer Väter

BUCHPREMIERE

Eine bewegende Familiengeschichte über drei Generationen

August Zirner und Ana Zirner beginnen etwa zeitgleich damit, sich für die Geschichten ihrer Großmütter zu interessieren. Beide empfinden eine zaghafte „Jewish Identity“, hinterfragen diese jedoch kritisch: Nutzen wir sie aus, um ein „reines Familiengewissen“ vertreten zu können? Und was kann uns noch gegeben werden von den starken Frauen, die uns vorangegangen sind? Sie blicken nach Wien, in die Zeit zwischen den Weltkriegen. Ella Zirner-Zwieback leitet das noble Modekaufhaus „Maison Zwieback“ in der Kärntnerstraße. Sie gilt als Grand Dame des Wiener Großbürgertums. Gleichzeitig lebt dort auch das Mädchen Laura Wärndorfer. Die Stoffe der Spinnerei von Lauras Vater werden in Ellas Kaufhaus verarbeitet. Die beiden Damen begegnen sich jedoch erst viel später, im Jahr 1942 in New York. Laura hat Ellas Sohn Ludwig geheiratet. Beide hatten aufgrund ihrer jüdischen Familien emigrieren müssen. Bei ihren Recherchen stellen Ana und August fest, dass es einzig die Bilder in ihren Köpfen sind, denen sie Glauben schenken können. Und so beginnen sie, die Welten ihrer Großmütter mit Fantasie zum Leben zu erwecken. Bis schließlich Laura und Ella selbst zu sprechen beginnen …

Ana Zirner, Jahrgang 1983, ist freiberufliche Autorin, Bergsportlerin und Bergwanderführerin, die insbesondere durch ihre langen Solotouren in den Bergen und zuletzt auch auf dem Colorado River auf sich aufmerksam machte. Aufgewachsen im Bayerischen Voralpenland, zieht es sie immer wieder in die Berge, wo sie leidenschaftlich gern Mehrtages- und Gipfeltouren unternimmt. Ana Zirner hält zahlreiche Vorträge zu ihren Reisen und dem nachhaltigen Leben unterwegs und engagiert sich, auch als Mitglied in der POW (Protect our Winters) Riders Alliance, für Klimaschutz. Zuletzt erschien der Band „Rivertime“, in dem sie packend von ihrer 90-tägigen Reise am Colorado River erzählt. Derzeit lebt sie in Oberaudorf im oberbayerischen Inntal.

August Zirner, geboren 1956 in Illinois, USA, ist ein US-amerikanisch-österreichischer Schauspieler und Musiker, der in über 140 Filmproduktionen mitgewirkt hat. Er kam als einziges Kind österreichischer Emigranten jüdischer Herkunft in den Vereinigten Staaten zur Welt und besitzt bis heute die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Seit 1973 lebt August Zirner in Europa, in Wien besuchte er das Max-Reinhardt-Seminar, später folgten Engagements in Hannover und Wiesbaden sowie erneut in Wien am Burgtheater und am Theater in der Josefstadt. Acht Jahre lang war er Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen. Für den Film "Wut" wurde ihm 2006 der Grimme-Preis verliehen. Seit 2010 tritt er neben seiner Bühnen- und Filmtätigkeit verstärkt auch als Jazzflötist mit diversen sprachmusikalischen Programmen auf (z.B. "Der Kleine Prinz" von Antoine de St. Exupéry mit Kai Struwe, „Diagnose: Jazz", "Frankenstein" nach Mary Shelly und seit 2019 mit Sven Faller in den "Transatlantischen Geschichten"). August Zirner ist mit der Schauspielerin Katalin Zsigmondy verheiratet und lebt in Prien am Chiemsee.

„Ella und Laura“, 304 Seiten, erscheint am 04. Oktober im Piper Verlag

Foto: Bettina Flitner

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Piper Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

17.11.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


23.11.

20:00

Tobias Bamborschke: Schmetterling im Winter


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 23.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Tobias Bamborschke: Schmetterling im Winter

Gedichte, Gedanken und Spelunken

Von der Sehnsucht nach dem Echten: Tobias Bamborschke ist Sänger und Texter der Band Isolation Berlin. Seine Gedichte sind wild. Dass er sie selbst auf der Schreibmaschine getippt und gesetzt hat, ist gestalterisches Prinzip.Lakonisch und mit heiter-schonungslosem Pathos vermisst der wütende Melancholiker Tobias Bamborschke die ausweglose Nüchternheit des Alltags.

Zweifellos zählt Isolation Berlin zu den der- zeit aufregendsten deutschsprachigen Bands. Das hat viel mit den Texten ihres Sängers zu tun – Tobias Bamborschke. Unverbraucht, klug und distanzlos singt er darin von einer Welt, die es ihm nicht leichtmacht. Bamborschkes Gedichte, Gedanken und Spelunken gehen kein bisschen weniger ins Mark. Hier ist einer, der sich mit allem, was er hat, der eigenen Zerbrechlichkeit stellt; der sich bitter- humorvoll zur Wehr setzt, wenn die brutale Realität seiner Sehnsucht nach dem echten Gefühl einen Strich durch die Rechnung macht. Mit einer fast schon unheimlichen Leichtigkeit, Lust und Melodie führt uns Bamborschke an unpoetischen Straßen, Alkoholiker- Parks und haarsträubenden S-Bahn-Fahrten entlang in gedankliche Abgründe voller fun- kelnder Sprachbilder für Gefühlswelten und vermeintlich Alltägliches. Das ist große Kunst.

Stimmen zum Buch

»Ich finde Tobias Bamborschkes Gedichte fantastisch, sie berühren mich sehr, ich wünschte, ich hätte sie selber geschrieben.« Sven Regener

»Die Welt der Bamborschke-Gedichte ist oft kaputt, einsam, verzweifelt und sehr sehnsüchtig, trotzdem muss man laufend lachen. Das ist die Bamborschke-Kunst.« Rainer Schmidt, FAZ Quarterly

»Zwischen dumpf und Diskurs gibt's nicht viel im deutschen Rock. Der jungen Hauptstadt-Band Isolation Berlin gelingt nun das Unwahrscheinliche: große, sehnsuchtsvolle, traurige und wütende Gefühlsmusik, die sich jedem Trend entzieht.« Andreas Borcholte, SPIEGEL ONLINE

„Schmetterling im Winter“, 128 Seiten, Oktober 2021 im Galiani Verlag

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Galiani Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

©Noel Richter





Spielzeiten

23.11.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet ab dem 05.10.2021.

 


24.11.

20:00

Svenja Flaßpöhler: Sensibel. Über moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 24.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Svenja Flaßpöhler: Sensibel. Über moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren

BUCHPREMIERE

Moderation: Barbara Bleisch

»Sensibilität ist eine zivilisatorische Errungenschaft. Im Kampf um Anerkennung unterdrückter Gruppen spielt sie eine wichtige Rolle. Aber sie kann auch vom Progressiven ins Regressive kippen. Über diese Dialektik müssen wir nachdenken, um die gesellschaftliche Polarisierung zu überwinden.« Svenja Flaßpöhler

Mehr denn je sind wir damit beschäftigt, das Limit des Zumutbaren neu zu justieren. Wo liegt die Grenze des Sagbaren? Ab wann ist eine Berührung eine Belästigung? Svenja Flaßpöhler tritt einen Schritt zurück und beleuchtet den Glutkern des Konflikts: die zunehmende Sensibilisierung des Selbst und der Gesellschaft.
Menschheitsgeschichtlich steht die Sensibilisierung für Fortschritt: Menschen schützen sich wechselseitig in ihrer Verletzlichkeit, werden empfänglicher für eigene und fremde Gefühle, lernen, sich in fremde Schicksale hineinzuversetzen und mit anderen zu solidarisieren. Doch diese Entwicklung hat eine Kehrseite: Anstatt uns zu verbinden, zersplittert die Sensibilität die Gesellschaft. Erleben wir gerade den Kipppunkt fortschreitender Sensibilisierung? Svenja Flaßpöhler erzählt die Geschichte des sensiblen Selbst aus philosophischer Perspektive, beleuchtet die zentralen Streitfragen der Zeit und arbeitet den Grund für die prekäre Schieflage heraus: Weil die Widerstandskraft bis heute mit kalter Verpanzerung assoziiert wird, gilt sie als Feindin der Sensibilität. Aber stimmt das? »Sensibel« ist ein hochaktuelles, philosophisches und gleichzeitig unterhaltsames Buch, das die Sensibilität dialektisch durchleuchtet und zu dem Schluss kommt: Die Resilienz ist die Schwester der Sensibilität. Die Zukunft meistern können sie nur gemeinsam.

Svenja Flaßpöhler ist promovierte Philosophin und Chefredakteurin des Philosophie Magazin. Ihr Buch »Die potente Frau« wurde ein Bestseller.

„Sensibel“, 240 Seiten, gebunden, erscheint am 20.10.21 bei Klett-Cotta

Foto: Johanna Ruebel

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Hanser Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

24.11.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


05.12.

16:00

Ingrid Noll liest aus „Kein Feuer kann brennen so heiß“


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 05.12.

16:00 Uhr

Literatur LIVE

Ingrid Noll liest aus „Kein Feuer kann brennen so heiß“

BERLINER BUCHPREMIERE

Moderation & Gespräch: Cornelia Geißler (Berliner Zeitung)

Neues von der „deutschen Patricia Highsmith“ (Salzburger Nachrichten)

Schön ist sie nicht, aber sie kann kochen und anpacken. Deshalb ist Lorina Altenpflegerin geworden und hat mit der Anstellung in der Villa Alsfelder das große Los gezogen. Hier geben sich attraktive Masseure die Klinke in die Hand, und Techtelmechtel entstehen, die besser geheim bleiben sollen. Für Aufregung sorgen ein aufgeschwatzter Pudel und ein zurückgelassenes Baby, die die alte Dame sichtlich neu beleben. Sehr zum Missfallen ihres Großneffen, der aufs Erbe lauert.

Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt sofort zu Bestsellern wurden: „Der Hahn ist tot“, „Die Häupter meiner Lieben“, „Die Apothekerin“, „Kalt ist der Abendhauch“ u.v.a.

»Ingrid Noll, immer noch die originellste Krimi-Autorin deutscher Sprache.« Christel Freitag / NDR Kultur, Hamburg

»Noll gehört zu den besten deutschen Erzählern.« (Der SPIEGEL)

»Ingrid Nolls Geschichten über scheinbar ganz normale Frauen, die zu Verbrecherinnen aus verlorenem Lebensglück werden, zeichnen sich aus durch Menschengenauigkeit, Milieukenntnis – und durch eine ordentliche Portion schwarzen Humors.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung.)

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.

©Renate Barth





Spielzeiten

05.12.2021 16:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 


06.12.

20:00

Stefan Schwarz: Da stimmt was nicht!


Literatur LIVE

 

 

Montag, 06.12.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Stefan Schwarz: Da stimmt was nicht!

BERLINER BUCHPREMIERE

Stefan Schwarz, der Meister des hintersinnigen Humors, schreibt über einen Mann, der einem anderen seine Stimme leiht und damit ungeahnt sein Leben aus der Hand gibt, ein Mann, der erst nur wie ein Held klingt, bevor er wirklich einer werden muss. Ein Roman über einen aberwitzigen Kollateralschaden in der modernen Empörungsgesellschaft.

Es könnte nicht besser laufen für Tom Funke. Tom ist die deutsche Stimme des Hollywoodstars Bill Pratt, von dessen ersten Rollen an. Keiner spielt Helden mit dem gewissen Etwas besser als Pratt, und niemand synchronisiert Pratt besser als Funke, mit markant-warmem Timbre und ein wenig Restschärfe. Weil Toms Honorare entsprechend steigen, ist er ein bisschen übermütig geworden, hat eine neue Flamme, Birte; bald auch ein neues Haus, Potsdam, Havelblick, Hypothek. Und nun kommt Bill Pratt auch noch zur Premiere seines neuen Films nach Berlin und will Tom treffen. Eine Begegnung mit Folgen, denn schon am nächsten Morgen ist die Welt eine andere: Ein Skandal, wie ihn auch das skandalgewohnte Hollywood nicht jeden Tag erlebt, erschüttert den Filmstar. Tom weiß sofort, dass sein Schicksal damit verknüpft ist. Adieu, Havelblick. Adieu, Birte. Zurück auf Los. Tom muss handeln, und er handelt.

Stefan Schwarz ist Journalist, Autor, Ehemann und leidenschaftlicher Vater. Er lebt mit Frau, Kindern und Katze in Leipzig. Seit 2001 schreibt er eine umjubelte Kolumne in der Monatszeitschrift DAS MAGAZIN. Bisher erschienen die Kolumnenbände »War das jetzt schon Sex?«, »Die Kunst, als Mann beachtet zu werden« und »Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut«. 2010 veröffentlichte Stefan Schwarz seinen ersten Roman »Hüftkreisen mit Nancy«. Zuletzt erschienen seine Erfolgs-romane »Das wird ein bisschen wehtun« (2012), »Die Großrussin« (2014), »Oberkante Unterlippe« (2016), der Kolumnenband »Lass uns lieber morgen!« (Seitenstraßen-Verlag) und 2018 »Als Männer noch nicht in Betten starben« (Rowohlt). 2019 erschien sein aktueller Roman »Der kleine Gartenversager. Vom Glück und Scheitern im Grünen« (Aufbau Verlag). Seine Lesungen genießen längst Kultstatus.

„Da stimmt was nicht“, Rowohlt Berlin, 256 Seiten

Foto: Stefanie Fiebrig

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit Rowohlt Berlin, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater






Spielzeiten

06.12.2021 20:00h


Preise:  17 € zzgl. Vorverkaufsgebühren
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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14.12.

20:00

Wolfgang Martin: Paradiesvögel fängt man nicht ein – Hommage an Tamara Danz


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 14.12.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Wolfgang Martin: Paradiesvögel fängt man nicht ein – Hommage an Tamara Danz

Am 14.12.2021 wäre Tamara Danz 69 Jahre alt geworden. Wolfgang Martin wird an diesem Abend sein Buch „Paradiesvögel fängt man nicht ein. Hommage an Tamara Danz“ erstmals dem Berliner Publikum präsentieren.

Als Tamara Danz am 22. Juli 1996 nur dreiundvierzigjährig verstarb, verstummte eine der wichtigsten Stimmen deutscher Rockmusik für immer. Sie fehlte fortan, ihrer Band Silly, ihren Fans, der Musikszene. Kein Konzert mehr, in dem die »Rocklady Nr. 1 der DDR« mit ihrer unvergleichlichen Stimme einem Vulkanausbruch gleich »Die wilde Mathilde« gab und gleich danach die Emotionen des Publikums mit Balladen rührte, die im Repertoire von Silly immer etwas Besonderes waren.

In den 1980er Jahren stürmte die 1978 als Familie Silly gegründete Band mit Tamara Danz als Frontfrau unaufhaltsam den deutschsprachigen Rockolymp, mit Songs und Platten, die heute als Klassiker gelten: Mont Klamott, Liebeswalzer, Bataillon d’Amour, Februar. Noch in der Wendezeit bewies Tamara Danz »menschliche Haltung« und blieb sich bis zum Album Paradies kurz vor ihrem Tod treu – nun ausnahmslos mit eigenen Texten und eigenem Tonstudio.

Mit Unterstützung der beiden Silly-Männer Uwe Hassbecker und Ritchie Barton hat Musikexperte Wolfgang Martin in seinen eigenen Erinnerungen gekramt, Beiträge und Interviews von Weggefährt*innen wie Toni Krahl, Werner Karma und Angelika Weiz versammelt, Originaltexte und Fotografien aus allen Lebensphasen von Tamara Danz ausgewählt – entstanden ist eine bewegende Hommage an eine einzigartige Künstlerin.

Wolfgang Martin, geboren 1952 in Luckenwalde, arbeitete ab 1976 als Radioredakteur und -moderator beim Sender Stimme der DDR, ab 1982 als Redaktionsleiter und ab 1986 als Leiter der Musikredaktion vom Jugendradio DT6 4. 1992 wechselte er zum neu gegründeten Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (heute rbb) und war seit Mai 2003 bis zu seiner Pensionierung Musikchef bei Antenne Brandenburg. Er publizierte in zahlreichen Musikzeitschriften der DDR, ČSSR und BRD. Zuletzt bei Bild und Heimat: "Sagte mal ein Dichter. Holger Biege. Die Autobiographie" und "Wie die Westmusik ins Ostradio kam"

„Paradiesvögel fängt man nicht ein“, 208 Seiten, Bild und Heimat Verlag

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater

©Gerd Christian Biege





Spielzeiten

14.12.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 

 


15.12.

20:00

Stephan Orth: Couchsurfing in Saudi-Arabien – Meine Reise durch ein Land zwischen Mittelalter und Zukunft


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 15.12.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Stephan Orth: Couchsurfing in Saudi-Arabien – Meine Reise durch ein Land zwischen Mittelalter und Zukunft

BERLINER BUCHPREMIERE

Nur ´ne Nacht: Stephan Orth war als Couchsurfer im Iran, in Russland und in China unterwegs. Die Bücher über seine Trips sind Bestseller. Nun präsentiert er das Buch seiner Saudi-Arabien - Reise.

Stephan Orth hat ein Faible für Länder mit schlechtem Ruf – und als Saudi-Arabien endlich Touristenvisa vergibt, ist er einer der ersten Individualreisenden. Als Couchsurfer erhält er Einblicke in eine verschlossene Gesellschaft, wie sie bisher keinem westlichen Besucher möglich waren. Er betritt Neuland und wird Zeuge eines rasanten Wandels: Frauen fahren Auto, Spaßhaben ist nicht mehr verpönt, und Milliarden fließen in riesige Events. Stephan Orth tanzt auf einem gigantischen Wüsten-Rave, lässt sich als Radfahrer auf der Dakar-Rallye feiern und erlebt in Riad Hightechshows in Festungsruinen. Doch das ist nur eine Seite – jenseits der Glitzerwelt gelten drakonische Strafen, und an der Grenze zum Jemen sind die Bomben nicht zu überhören.

Stephan Orth, Jahrgang 1979, studierte Anglistik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Journalismus. Von 2008 bis 2016 arbeitete er als Redakteur im Reiseressort von SPIEGEL ONLINE, bevor er sich als Autor selbstständig machte. Für seine Reportagen wurde Orth mehrfach mit dem Columbus-Preis ausgezeichnet. Er ist Autor des Nr.1-Bestsellers „Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt“. Bei Malik erschienen seine Bücher „Opas Eisberg“ sowie die SPIEGEL-Bestseller „Couchsurfing im Iran“, „Couchsurfing in Russland“ (ausgezeichnet mit dem ITB BuchAward) und „Couchsurfing in China“.

„Couchsurfing in Saudi-Arabien“, Malik Verlag, ca 256 Seiten

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Piper Verlag, der Thalia Buchhandlung und dem Pfefferberg Theater.

©Mina Esfandiari




Spielzeiten

15.12.2021 20:00h


Der Ticketverkauf startet in Kürze.

 

 


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