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Theatersaal

Herbst / Winter 2021

24.10.

11:00

Uta Schorn: Und wenn ich nüscht kann, bellen kann ich


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 24.10.

11:00 Uhr

Literatur LIVE

Uta Schorn: Und wenn ich nüscht kann, bellen kann ich

BUCHPREMIERE

In diesem Buch blickt Uta Schorn auf ihre Rollen zurück, erzählt amüsante Geschichten über die Begebnisse am Rande der Dreharbeiten, spricht über Begegnungen und die spannende Arbeit mit Kollegen, über Freundschaften wie die mit dem Schauspieler Ulrich Pleitgen, auch über Wege, die sich trennten. Sie hat ein zutiefst ehrliches Buch geschrieben, dem ihre Heiterkeit dem Leben gegenüber einen ganz eigenen, beschwingten Ton gibt.

Uta Schorn, geboren 1947 in Augsburg, wuchs in Ost-Berlin in einer Schauspielerfamilie auf. Sie studierte von 1966 bis 1970 an der Staatlichen Schauspielschule und begann Ihre Karriere am Berliner Maxim-Gorki-Theater. Ihre ersten Fernseherfahrungen sammelte Schorn 1969 im DDR-Spionagefilm »Verdacht auf einen Toten« sowie in mehreren Folgen von »Polizeiruf 110«.  Als Moderatorin des »Wunschbriefkastens« begeisterte sie wöchentlich tausende Fernsehzuschauer, und nach ihrer Mitarbeit an der Serie »Bereitschaft Dr. Federau« wurde sie zur beliebtesten Schauspielerin der DDR gewählt. Nach der Wende führte sie ihre Karriere im gesamtdeutschen Fernsehen fort. Ihre wohl beliebteste Rolle ist die der Chefarztsekretärin Barbara Grigoleit in der Erfolgsserie »In aller Freundschaft«, welche bis heute Millionen von Zuschauern begeistert. Noch etwas länger, 16 Jahre lang, war sie Teil der ARD-Produktion »Familie Dr. Kleist«. Trotz ihrer TV-Karriere hat Schorn ihre Liebe zur Theaterbühne nie verloren. So spielt sie bis heute im Berliner Kriminaltheater in Wolfgang Kohlhaases und Rita Zimmers rabenschwarzer Komödie »Fisch zu viert« mit. Uta Schorn lebt in Berlin-Müggelheim.

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit der Eulenspiegel Verlagsgruppe und der Thalia Buchhandlung.

©Alexander Stingl





Spielzeiten

24.10.2021 11:00h


Preise:  17 €
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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24.10.

16:00

Sarah Biasini: Die Schönheit des Himmels


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 24.10.

16:00 Uhr

Literatur LIVE

Sarah Biasini: Die Schönheit des Himmels

BERLINER BUCHPREMIERE

Romy Schneiders Tochter erzählt: poetische und intime Einblicke in ihr Leben abseits der Öffentlichkeit

Eine Frau schreibt an ihre neugeborene Tochter. Sie erzählt ihr von ihren Freuden, ihren Leiden, ihren Ängsten und von einer Abwesenden, ihrer eigenen Mutter: der großen und unvergessenen Romy Schneider. Sarah Biasini spürt in ihrem berührenden Buch der Beziehung zu ihrer Mutter nach. Ein poetischer Text, der Fragen aufwirft: Wie wächst man auf, wenn man die Mutter mit vier Jahren verliert? Wie lebt man weiter, wenn einem der Tod so früh so nahekommt? Wie trauert man um eine Mutter, die von der ganzen Welt abgöttisch verehrt wird? Die Antwort findet die Autorin bei sich, bei der Liebe ihrer Familie, ihrer Freunde, bei den Frauen, die ihr die Mutter ersetzt haben. Ein Buch über das Leben, das weitergeht, trotz allem.

Sarah Biasini, geboren 1977, die Tochter von Romy Schneider und Daniel Biasini, ist Schauspielerin. Neben dem Theater hat sie eine neue Ausdrucksmöglichkeit für sich entdeckt. Die Schönheit des Himmels ist ihr erstes Buch.

»Die Lektüre hat etwas enorm Berührendes, weil einem die Autorin nahegeht mit ihrem Schicksal.« Johanna Adorján, Süddeutsche Zeitung

„Die Schönheit des Himmels“ , 192 Seiten, 25.10.2021 im Zsolnay Verlag

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Zsolnay Verlag und der Thalia Buchhandlung.

©Patrice Normand





Spielzeiten

24.10.2021 16:00h


Preise:  17 €
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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25.10.

20:00

Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für Heimat


Literatur LIVE

 

 

Montag, 25.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für Heimat

BERLINER BUCHPREMIERE

„Die Welt ist die einzige Heimat, die wir haben.“ Andreas Altmann

Neu-Delhi, Brazzaville, Wien oder Hanoi: Andreas Altmann hat schon die unterschiedlichsten Orte als Heimat erlebt. Radikal ehrlich und voller Poesie nähert er sich einem Begriff, der so aufgeladen wie schwer zu fassen ist. Er schildert, wo auf seinen Reisen ihm Heimatverbundenheit, Heimatfreude und Fremdheit begegneten, welche Fragen zu Herkunft und Identität er sich stellt – und wie wichtig für ihn Freundschaften, Sprache, Musik sind, um sich heimisch zu fühlen. Er erzählt von den intensivsten Momenten unterwegs und in seiner Wahlheimat Paris, in die er immer wieder zurückkehrt. Und von der Leere der Wüste, der Einsamkeit und Stille, in der er die größte Vertrautheit empfindet.

Andreas Altmann, der in Paris lebt, ist einer der bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde mit zahlreichen Preisen wie dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. Einem großen Publikum bekannt wurde er 2011 durch den Spiegel-Bestseller "Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend". Zuletzt erschienen von ihm u.a. die Bestseller »Gebrauchsanweisung für das Leben« und »Leben in allen Himmelsrichtungen«.

„Ein sehr kluges und unterhaltsames Buch“ , rbb radioeins „Die Literaturagenten“

„Gebrauchsanweisung für Heimat“, 224 Seiten, Piper Verlag

©Foto: Stephanie Fuessenich

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

25.10.2021 20:00h


Preise:  17 €
Restkarten an der Abendkasse.

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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26.10.

20:00

Judith Hermann: Daheim


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 26.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Judith Hermann: Daheim

BUCHPREMIERE

Moderation: Lothar Müller

Judith Hermann erzählt in ihrem neuen Roman von einem Aufbruch: Eine alte Welt geht verloren und eine neue entsteht. Ihre Tochter ist eine Reisende, unterwegs in der Ferne. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben am Meer und im Norden. Sie richtet sich ein Haus ein, schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affaire, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht.

Den »tänzelnden, federleichten und doch melancholischen Ton« (Uwe Wittstock), der Judith Hermann so einzigartig macht, trifft sie auch in diesem neuen Roman auf bewundernswerte Weise

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Ihrem Debüt »Sommerhaus, später« (1998) wurde eine außerordentliche Resonanz zuteil. 2003 folgte der Erzählungsband »Nichts als Gespenster«. Einzelne dieser Geschichten wurden 2007 für das Kino verfilmt. 2009 erschien »Alice«, fünf Erzählungen, die international gefeiert wurden. 2014 veröffentlichte Judith Hermann ihren ersten Roman, »Aller Liebe Anfang«. 2016 folgten die Erzählungen »Lettipark«, die mit dem dänischen Blixen-Preis für Kurzgeschichten ausgezeichnet wurden. Im Frühjahr 2021 erscheint der Roman »Daheim«. Für ihr Werk wurde Judith Hermann mit zahlreichen Preisen geehrt, darunter dem Kleist-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis. Die Autorin lebt und schreibt in Berlin.

„Daheim“ , S. Fischer Verlag

Foto: Michael Witte

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag und der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

26.10.2021 20:00h


Preise:  16 €
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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27.10.

18:00

„Doc Caro“ Holzner: Eine für alle


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 27.10.

18:00 Uhr

Literatur LIVE

„Doc Caro“ Holzner: Eine für alle

BUCHPREMIERE

Moderation: Daniel Erk

»Manchmal sollte man einen Blick hinter die Kulissen wagen. Ich verurteile nicht, ich werte nicht. Ich gebe mein Bestes. Jeden Tag. So wie wir alle. Und das würde ich immer wieder tun. Auch für dich.«

Carola Holzner ist als Notärztin im Einsatz und arbeitet als Oberärztin in der Notaufnahme. Nirgendwo sonst ist die Grenze so schmal zwischen Glück und Unglück, Hoffnung und Verzweiflung, Leben und Tod. Sekunden entscheiden. Ein Herzschlag entscheidet. Carola Holzners Herz schlägt vor allem für ihre Patienten. Für diese ist sie unermüdlich im Einsatz, denn ihre Leidenschaft gilt der Akutmedizin. Zwischen Intensivstation, Schockraum und Straße gibt sie Einblicke, die fernab sind von jeder Vorstellung, was sich hinter verschlossenen Türen abspielt. Und die nicht eine Halbgöttin in Weiß zeigen, sondern vielmehr den Menschen unter dem Kittel. Als Kind des Ruhrgebiets hat Carola Holzner das Herz am rechten Fleck und spricht kein Arztlatein mit ihren Patienten und Lesern, sondern schnörkellos und auf Augenhöhe. Sie berichtet authentisch und ehrlich über ihre Emotionen und Gedanken und zeigt genau deshalb auf mitreißende Weise, warum sich der ganze Stress immer wieder aufs Neue lohnt.

Dr. med. Carola Holzner (*1982) ist Fachärztin für Anästhesiologie und spezialisiert in den Bereichen Notfallmedizin und Intensivmedizin. Unter dem Namen »Doc Caro« produziert sie Videoblogs zu verschiedenen medizinischen Themen und setzt sich seit Beginn der COVID-19-Pandemie auch für eine umfassende Aufklärung auf diesem Gebiet ein. Mit ihren Postings in den Sozialen Netzwerken erreicht sie mehrere Millionen Menschen. Carola Holzner lebt in Mülheim an der Ruhr.


„Eine für alle“, 256 Seiten, erscheint am 27.10.21 im S. Fischer Verlag

Foto: Sebastian Drolshagen

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag und der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

27.10.2021 18:00h


Preis 12 €
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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27.10.

20:00

Juan Moreno: Glück ist kein Ort


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 27.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Juan Moreno: Glück ist kein Ort

BUCHPREMIERE

Moderation: Christine Westermann

Juan Moreno, «Journalist des Jahres 2019», präsentiert erstmals seine „Stories von unterwegs“

Als der Reporter Juan Moreno von einer seiner Auslandsreisen zurückkommt, sieht er nervös die Drogenspürhunde am Zoll – er ist sich sicher, nach Kokain geradezu zu stinken. Er hat bei kolumbianischen Rebellen im Dschungel auf Kokainplatten geschlafen, anders ging es nicht – aber wie erklärt man das einem deutschen Zollbeamten?

Juan Morenos Geschichten von unterwegs sind eine großartige Lektüre, überraschend, dramatisch, packend. Moreno fährt viertausend Kilometer quer durch Europa mit einem Kleinbus voller Arbeitsmigranten, spricht mit einem Killer Pablo Escobars über Auftragsmord und mit Mike Tyson über Schmerz und Ruhm. Mit kubanischen Fischern fährt er aufs Meer, und er überlebt die gefährlichste Flüchtlingsroute der Welt, den Darién Gap. Als er eine Auszeit braucht, geht er ein Jahr lang auf Weltreise. Aber das Abenteuer wartet auf den, der es versteht, auch anderswo: ob zu Hause, bei den frommen Pilgern auf dem Jakobsweg oder in der Heimat Spanien. Dies alles erzählt Moreno in dem typischen Sound, der ihm seit Jahren eine große Leserschaft sichert: mit Witz und Tiefgang, stilistisch elegant und scharf beobachtet.

Juan Moreno, geboren 1972 in Huércal-Overa (Spanien), ist einer der prominentesten Reporter Deutschlands. Er arbeitete zunächst für den WDR, dann von 2000 bis 2007 für die «Süddeutsche Zeitung». Seitdem ist er für den «Spiegel» in aller Welt unterwegs. Moreno hat mehrere Bücher geschrieben, zuletzt «Tausend Zeilen Lüge» (2019), in dem er erzählt, wie er gegen starke Widerstände den Betrug des Journalisten Claas Relotius aufdeckte – einer der größten Medienskandale der Nachkriegsgeschichte. Das Buch wurde zum Nr. 1-«Spiegel»-Bestseller, Juan Moreno als «Journalist des Jahres 2019» ausgezeichnet.

„Glück ist kein Ort“, 288 Seiten, erscheint am 19. Oktober 2021 bei Rowohlt Berlin

©Foto: Mirco Taliercio & Ben Knabe Networks

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit Rowohlt Berlin und der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

27.10.2021 20:00h


Preise:  14 €
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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29.10.

20:00

Bjarne Mädel & Sven Stricker lesen: Sörensen am Ende der Welt


Literatur LIVE

 

 

Freitag, 29.10.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Bjarne Mädel & Sven Stricker lesen: Sörensen am Ende der Welt

BERLINER BUCHPREMIERE

Humor, Spannung und psychologischer Scharfsinn - Sörensens dritter Fall ist Krimikost vom Allerfeinsten. Der Autor und preisgekrönte Hörspielregisseur Sven Stricker präsentiert gemeinsam mit Schauspieler Bjarne Mädel seinen neuen Kriminalroman.

Kommissar Sörensen, gerade erst endgültig von Hamburg in das nordfriesische Katenbüll umgezogen, gibt die Hoffnung auf, in der Provinz Ruhe zu finden. Im Koog wird eine Leiche gefunden - erstochen mit einem Schraubenzieher. Und der letzte Mensch, der den Toten lebend gesehen hat, ist spurlos verschwunden: der junge Ole Kellinghusen, werdender Vater und ein guter Freund von Sörensen. Der immer noch unter seiner Angststörung leidende Ermittler stellt fest: Die Angst kennt viele Gesichter. Und der Tote hat sich jahrelang auf das Ende der Welt vorbereitet - nur nicht auf sein eigenes.

Sven Stricker wurde 1970 geboren und wuchs in Mülheim an der Ruhr auf. Er studierte Komparatistik, Anglistik und Neuere Geschichte. Seit 2001 arbeitet er als freier Wortregisseur, Bearbeiter und Autor und gewann in dieser Funktion mehrmals den Deutschen Hörbuchpreis, unter anderem 2009 für seine Hörspielbearbeitung und Regie des Romans «Herr Lehmann» von Sven Regener.  2017 erschien sein Roman „Mensch, Rüdiger!“, 2020 sein neuer Roman „Bin noch da“. Die ersten beiden Sörensen-Krimis „Sörensen hat Angst“ und „Sörensen fängt Feuer“ liegen als Romane und Hörspiele vor.

Bjarne Mädel, 1968 in Hamburg geboren, mehrfach preisgekrönter Schauspieler, begeistert das Fernsehpublikum in Serien wie „Stromberg“, „Mord mit Aussicht“ und Der kleine Mann“. Für seine Paraderolle in »Der Tatortreiniger« wurde er mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet. 2017 erhielt er den Deutschen Filmpreis.

„Sörensen am Ende der Welt“, 416 Seiten, August 2021 im Rowohlt Verlag

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

29.10.2021 20:00h


Preise:  20 €
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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30.10.

21:00

Bjarne Mädel & Sven Stricker lesen: Sörensen am Ende der Welt


Literatur LIVE

 

 

Samstag, 30.10.

21:00 Uhr

Literatur LIVE

Bjarne Mädel & Sven Stricker lesen: Sörensen am Ende der Welt

BERLINER BUCHPREMIERE

Humor, Spannung und psychologischer Scharfsinn - Sörensens dritter Fall ist Krimikost vom Allerfeinsten. Der Autor und preisgekrönte Hörspielregisseur Sven Stricker präsentiert gemeinsam mit Schauspieler Bjarne Mädel seinen neuen Kriminalroman.

Kommissar Sörensen, gerade erst endgültig von Hamburg in das nordfriesische Katenbüll umgezogen, gibt die Hoffnung auf, in der Provinz Ruhe zu finden. Im Koog wird eine Leiche gefunden - erstochen mit einem Schraubenzieher. Und der letzte Mensch, der den Toten lebend gesehen hat, ist spurlos verschwunden: der junge Ole Kellinghusen, werdender Vater und ein guter Freund von Sörensen. Der immer noch unter seiner Angststörung leidende Ermittler stellt fest: Die Angst kennt viele Gesichter. Und der Tote hat sich jahrelang auf das Ende der Welt vorbereitet - nur nicht auf sein eigenes.

Sven Stricker wurde 1970 geboren und wuchs in Mülheim an der Ruhr auf. Er studierte Komparatistik, Anglistik und Neuere Geschichte. Seit 2001 arbeitet er als freier Wortregisseur, Bearbeiter und Autor und gewann in dieser Funktion mehrmals den Deutschen Hörbuchpreis, unter anderem 2009 für seine Hörspielbearbeitung und Regie des Romans «Herr Lehmann» von Sven Regener.  2017 erschien sein Roman „Mensch, Rüdiger!“, 2020 sein neuer Roman „Bin noch da“. Die ersten beiden Sörensen-Krimis „Sörensen hat Angst“ und „Sörensen fängt Feuer“ liegen als Romane und Hörspiele vor.

Bjarne Mädel, 1968 in Hamburg geboren, mehrfach preisgekrönter Schauspieler, begeistert das Fernsehpublikum in Serien wie „Stromberg“, „Mord mit Aussicht“ und Der kleine Mann“. Für seine Paraderolle in »Der Tatortreiniger« wurde er mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnet. 2017 erhielt er den Deutschen Filmpreis.

„Sörensen am Ende der Welt“, 416 Seiten, August 2021 im Rowohlt Verlag

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

30.10.2021 21:00h


Preise:  20 €
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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31.10.

11:00

Kirsten Fuchs: Mädchenmeuterei


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 31.10.

11:00 Uhr

Literatur LIVE

Kirsten Fuchs: Mädchenmeuterei

BUCHPREMIERE

Endlich erscheint die Fortsetzung der „Mädchenmeute“ - „Mädchenmeuterei“, ein Abenteuer, das die grandiose Erzählerin Kirsten Fuchs mit umwerfendem Sprachwitz schildert. Ein Roman über Freundschaft, die Freiheit und wer für sie den Preis zahlt.

Charlotte Nowak will die Sache am liebsten abbrechen: diese Fahrt auf einem Containerschiff nach Marokko. Niemand soll wissen, wo sie und ihre Freundinnen sich aufhalten; die vier sind so verschieden, wie man mit sechzehn nur sein kann, sodass es auch mal kracht; und dann haben sie noch Antonia als blinden Passagier an Bord geschmuggelt. Aber Bea, die sie finden müssen, steckt in Schwierigkeiten und braucht Hilfe. Als das Schiff ablegt, wird Charlotte klar: Sie kann nicht mehr zurück und ist nun Teil dieses Schiffes, auf dem einiges nicht stimmt. Der unsympathische Kapitän und der wenig zimperliche Erste Offizier sind viel härter, als es im ohnehin robusten Seemannsleben üblich ist; beim Landgang in Le Havre wird Charlotte in seltsame Transaktionen verwickelt, und dann kommt eine Kiste auf das Schiff, für die die Freundinnen unerwartet Verantwortung übernehmen müssen. Vielleicht geht es hier um illegalen Handel und moderne Sklaverei, vielleicht auch um alte Mythen des Meeres. Auf jeden Fall müssen die fünf sich dem stellen.

Kirsten Fuchs, 1977 in Karl-Marx-Stadt geboren, ist vermutlich die bekannteste und beliebteste Autorin der Berliner Lesebühnenszene. 2003 gewann sie den renommierten Literaturwettbewerb Open Mike, 2005 erschien ihr vielgelobter Debütroman «Die Titanic und Herr Berg». Es folgten die Romane «Heile, heile» und der Bestseller «Mädchenmeute», für den sie 2016 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde.

„Kirsten Fuchs schreibt zart und ruppig, einfühlsam und pointiert, und die Figuren sprechen und handeln so echt und liebenswert, dass man sie schon nach wenigen Seiten nicht mehr hergeben will.“
RBB Kulturradio

„Kirsten Fuchs ist eine Meisterin in der Konstruktion einzelner Szenen und komischer Pointen. Schlagfertig, schnodderig, krawallig gehen daher auch die Mädchen miteinander um.“ FAZ

„Dies ist das überfällige Frühjahr, in dem die Popkultur Mädchen die Wildnis entdecken lässt. Für die Literatur erledigt das die brillante Kirsten Fuchs mit «Mädchenmeute»“ Spiegel Online

„Mädchenmeute lesen ist wie eine zwingende Bewegung, denn es ist auf eine ganz simple Art ziemlich schön. Und klug. Und natürlich auch ziemlich lustig.“ Berliner Morgenpost


„Mädchenmeuterei“, 352 Seiten, Oktober 2021 im Rowohlt Berlin Verlag

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Rowohlt Berlin Verlag und der Thalia Buchhandlung.

©Paul Bokowski





Spielzeiten

31.10.2021 11:00h


Preise:  12 €
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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31.10.

16:00

VERLEGET - Bernd-Lutz Lange: Freie Spitzen. Politische Witze und Erinnerungen aus den Jahren des Ostblocks


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 31.10.

16:00 Uhr

Literatur LIVE

VERLEGET - Bernd-Lutz Lange: Freie Spitzen. Politische Witze und Erinnerungen aus den Jahren des Ostblocks

Die Lesung mit Bernd-Lutz Lange wird ins Frühjahr 2022 verschoben, neuer Termin folgt. Karten behalten ihr Gültigkeit.

Kabarettistische Lesung.
Berliner Premiere

Von Leipzig bis Moskau, von Krakau bis Bukarest: Politische Witze sind allgegenwärtig in den Jahrzehnten des Kalten Kriegs, sie persiflieren und nehmen eine wenig beeinflussbare Realität auf die Schippe. Die Machthaber fürchten Opposition und offene Kritik der Öffentlichkeit, sie fürchten das Gelächter als subversive, anarchische Kraft. Bernd-Lutz Lange nimmt uns mit auf eine ganz besondere Reise durch die einzelnen Volksdemokratien und begleitet uns durch die vielfältige Landschaft des politischen Witzes. Dabei reflektiert er nicht nur sein eigenes Erleben, sondern lässt auch zahlreiche Augenzeugen zu Wort kommen und malt damit ein buntes Bild vom Humor jener Zeit.

»Die Zeit ist für uns im Osten unglaublich schnell vergangen, so dass wir uns nicht mehr nur an die Vergangenheit, sondern selbst an die Gegenwart erinnern müssen.«

Bernd-Lutz Lange, geboren 1944 in Ebersbach/Sachsen, wuchs in Zwickau auf. Nach einer Gärtner- und Buchhändlerlehre studierte er an der Fachschule für Buchhändler in Leipzig. 1966 war er Gründungsmitglied des Kabaretts „academixer“, von 1988 bis 2004 trat er im Duo mit Gunter Böhnke auf, bis 2014 mit der Sängerin und Kabarettistin Katrin Weber. Von Bernd-Lutz Lange liegt inzwischen rund ein Dutzend Bücher vor. Im Aufbau Verlag sind „Dämmerschoppen“, „Magermilch und lange Strümpfe“, „Mauer, Jeans und Prager Frühling“, „Ratloser Übergang“, “Das Leben ist ein Purzelbaum”, „Davidstern und Weihnachtsbaum“, „Nischd wie hin. Unsere sächsischen Lieblingsorte“ (zusammen mit Tom Pauls) und „Das gabs früher nicht“ lieferbar.

„Freie Spitzen“, 320 Seiten, mit Illustrationen von Egbert Herfurth, 20.09.2021 im Aufbau Verlag

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Aufbau Verlag und der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

31.10.2021 16:00h


Preise:  17 €
Restkarten an der Abendkasse

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01.11.

20:00

Anne Ameri-Siemens im Gespräch mit Fränzi Kühne : Die Frauen meines Lebens


Literatur LIVE

 

 

Montag, 01.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Anne Ameri-Siemens im Gespräch mit Fränzi Kühne : Die Frauen meines Lebens

BUCHPREMIERE

Moderation: Eva Schulz

Frauen erzählen von ihren Heldinnen, Vorbildern und Wegbegleiterinnen

Hier sprechen Frauen über Frauen. Dieses Buch erzählt von den kleinen und großen, manchmal politisch und gesellschaftlich bemerkenswerten, immer aber bewegenden und prägenden Erfahrungen und Erlebnissen im Leben von zwanzig Frauen – indem diese wiederum von den wichtigen Frauen in ihrem Leben erzählen. Das können Mütter sein, Freundinnen, Konkurrentinnen. Diejenigen, die hier porträtiert werden und von den «Frauen ihres Lebens» sprechen, stehen mitten im Leben, als Politikerinnen, Sportlerinnen, Schauspielerinnen oder auch Schriftstellerinnen: darunter Senta Berger, Luisa Neubauer und Maryam Zaree, Anna Maria Mühe, Sawsan Chebli und Jutta Allmendinger. Sie alle eint, dass sie erfolgreich ihren Weg gegangen sind, wichtige gesellschaftliche Impulse geben – und deshalb auch selbst Vorbild sein können für Frauen, die ihren Weg suchen. Denn nicht allen war Erfolg vorgezeichnet, nicht alle haben ihn gesucht – und auch darum geht es in diesem Buch: wie es zu entscheidenden Wende- punkten im Leben kam, was die großen Herausforderungen waren und nach wie vor sind. Nicht weniger aber geht es um Humor, um Inspiration und um Glück.

Anne Ameri-Siemens, geboren 1974 in Frankfurt am Main, arbeitet als Journalistin für die «Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung», das «SZ-Magazin» und das Fernsehen. Für ihren «Spiegel»-Bestseller «Für die RAF war er das System, für mich der Vater» wurde sie 2007 u.a. mit dem Inter- nationalen Buchpreis Corine ausgezeichnet. Mit der Verfilmung des Buchs, der Dokumentation «Wer gab euch das Recht zu morden?», war sie 2008 für den Grimme-Preis nominiert. Zuletzt erschien «Ein Tag im Herbst. Die RAF, der Staat und der Fall Schleyer» (2017).

„Die Frauen meines Lebens“, 288 Seiten, Oktober 2021 im Rowohlt Berlin Verlag

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Rowohlt Berlin Verlag und der Thalia Buchhandlung.

©Privat





Spielzeiten

01.11.2021 20:00h


Preise: 13 €
Restkarten an der Abendkasse

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03.11.

20:00

Zeruya Shalev& Maria Schrader lesen aus: Schicksal


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 03.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Zeruya Shalev& Maria Schrader lesen aus: Schicksal

BERLINER BUCHPREMIERE

Moderation: Shelly Kupferberg

Die Architektin Atara ist zum zweiten Mal verheiratet, doch die Ehe ist kompliziert und es gibt Probleme mit dem Sohn, der bei der Kriegsmarine ist. Als ihr Vater stirbt, bricht Atara ein Tabu – sie sucht die Frau auf, mit der er als junger Mann verheiratet war. Kann sie so mehr Klarheit über ihre Familie gewinnen? Rachel ist Idealistin geblieben; mit Ataras Vater kämpfte sie in der Untergrundmiliz für die Gründung des Staates Israel. Doch nun fragt sie sich, ob dies noch das Land ist, für das sie einst alles riskiert hat. Ihre Begegnung löst in beiden Frauen so viel aus und schnell ist klar: ihre Leben werden nie mehr wie vorher sein. Meisterlich erzählt Zeruya Shalev aus der Sicht ihrer zwei Heldinnen eine große Geschichte von Liebe und Verantwortung.

Zeruya Shalev, 1959 in einem Kibbuz am See Genezareth geboren, studierte Bibelwissenschaften und lebt mit ihrer Familie in Haifa. Ihre vielfach ausgezeichnete Trilogie über die moderne Liebe – »Liebesleben«, »Mann und Frau«, »Späte Familie« – wurde in über zwanzig Sprachen übertragen.

Pressestimmen:
„Zeruya Shalevs neuer, so kluger und intensiver Roman ›Schicksal‹ handelt von Fehlentscheidungen und unglücklichen Verkettungen, davon, dass jemand zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Die Lektüre dieses welthaltigen Romans schmerzt geradezu körperlich. Er ist ein Ereignis.“ (Tagesspiegel)

„In ›Schicksal‹ steckt (…) mindestens ein zeitgenössisches Meisterwerk.“ (Süddeutsche)

„Schicksal“, 432 Seiten, Berlin Verlag

Foto: Jonathan Bloom & Anika Molnar

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Berlin Verlag und der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

03.11.2021 20:00h


Preise: 15 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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04.11.

20:00

Irene Dische: Die militante Madonna


Literatur LIVE

 

 

Donnerstag, 04.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Irene Dische: Die militante Madonna

BUCHPREMIERE

Moderation: Franziska Augstein

»Wer die Bücher von Irene Dische liest, weiß, dass er es mit der Speerspitze der zeitgenössischen Prosa zu tun hat.« The New York Times

Irene Disches neuer Roman handelt von Männern und Frauen, Täuschungen und Intrigen, Affären, Fluchten und Triumphen. Im Mittelpunkt: Die unglaubliche Geschichte des Chevalier d’Éon, den es wirklich gab

In ihrem neuen Roman erzählt Irene Dische die wahre Geschichte des Chevalier d’Éon de Beaumont, der 1728 in Frankreich auf die Welt kam und 1810 in London starb. D’Éon war Diplomat, Soldat, Büchernarr, Freimaurer, Degenfechter, Schriftsteller und Spion – und verbrachte die Hälfte seines turbulenten Lebens als Frau. Bis zu seinem Tod stellte er seine Zeitgenossen vor das von Voltaire so genannte »Rätsel für die Nachwelt«, die Frage nämlich, wer die militante Madonna, die in öffentlichen Degenkämpfen alle Männer in die Knie zwang, wirklich war.

Irene Dische verhandelt in Die militante Madonna die Themen Identität und Gender vor dem Hintergrund des 18. Jahrhunderts und doch völlig neu. Oder, um es mit den Worten ihres Protagonisten d’Éon zu sagen: »In meiner Zeit und in meinen Kreisen sprachen wir, wie es uns gefiel, in den obersten Gesellschaftsschichten, am kultiviertesten Hof der Welt kleideten sich die Männer wie Frauen und die Frauen wie Männer, und niemand regte sich über solche Kinkerlitzchen auf.«

Irene Dische wurde in New York geboren. Heute lebt sie in Berlin und Rhinebeck, New York. Bei Hoffmann und Campe erschienen unter anderem ihr Bestseller Großmama packt aus (2005), der Erzählungsband Lieben (2006), die Neuausgabe ihres gefeierten Debüts Fromme Lügen (2007), der Roman Schwarz und Weiß (2017) sowie gesammelte Erzählungen mit dem Titel Zum Lügen ist es nie zu spät.

„Die militante Madonna“, 182 Seiten, Oktober 2021 bei Hoffmann und Campe

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Hoffmann und Campe Verlag und der Thalia Buchhandlung.

©Max Lautenschläger | Visum





Spielzeiten

04.11.2021 20:00h


Preise: 13 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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07.11.

11:00

Der Dieb im Zirkus


Kinder- und Familientheater Coq au Vin

 

 

Sonntag, 07.11.

11:00 Uhr

Kinder- und Familientheater Coq au Vin

Der Dieb im Zirkus

Der Detektiv Jonathan platzt mitten in die turbulente Zirkusvorstellung! Ein Dieb befindet sich unter den Zuschauern! Es wurde und wird geklaut. Der tollpatschige Ermittler macht sich auf eine abenteuerliche Suche und mit den Beobachtungen der Kinder ermittelt er ein genaues Täterprofil. Ganz nebenbei wird er selbst zum gefeierten Zirkushelden. Zum Schluss nimmt der Fall eine unerwartete Wende und die Kinder entlarven den Dieb.

Coq Au Vin zeigt spektakuläre Artistik, erzählt mit einem Augenzwinkern und viel Sinn für Humor. Die Kinder werden immer wieder in die Handlung mit eingebunden.

Mitwirkende: Thomas Endel und Jochen Falck
Regie: Christiane Wigand
Spieldauer: 50 min
für 3 bis 10-jährige Kinder


Weitere Infos: www.coqauvin.de 




Spielzeiten

07.11.2021 11:00h


Preise: Kinder 8,50 € / Erwachsene 10 € / erm. 9 €
 


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09.11.

20:00

Samira El Ouassil & Friedemann Karig: Erzählende Affen


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 09.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Samira El Ouassil & Friedemann Karig: Erzählende Affen

BUCHPREMIERE

Eine starke Geschichte kann die Welt verändern, Wahlen entscheiden, Menschenleben retten. Aber sie kann auch Kriege auslösen und Ungerechtigkeit zementieren. Samira El Ouassil und Friedemann Karig verfolgen diese ambivalente Wirkungsmacht anhand wichtiger Narrative von der Antike bis zur Gegenwart. Und sie zeigen, welche Erzählungen uns heute gefährden und warum wir neue benötigen.

Geschichten sind ein maßgeblicher Teil unserer Sozialisation. Sie durchdringen Politik, Medien und Kultur, lehren uns, unterhalten uns, verführen uns, beeinflussen unsere Wirklichkeitswahrnehmung.
Samira El Ouassil und Friedemann Karig erforschen die Kraft der Narrative, die sich im griechischen Drama ebenso manifestiert wie in einer Netflix-Serie oder im Gangsta-Rap. Und sie machen sich auf die Suche nach einer wirkungsmächtigen neuen Erzählung der Aufklärung, die wir heute dringend benötigen.

Samira el-Ouassil, geboren 1984 in München, ist Autorin, Schauspielerin, Musikerin und Politikerin. Seit 2018 schreibt sie für das Onlineportal „Übermedien“. Seit 2019 moderiert sie zusammen mit Christiane Stenger den philosophischen Audible-Podcast „Sag niemals Nietzsche“. Seit 2020 schreibt sie eine Online-Kolumne beim „Spiegel“.

Friedemann Karig, geboren 1982, studierte Medienwissenschaften, Politik, Soziologie und VWL. Er schreibt u. a. für „Süddeutsche Zeitung“, „SZ-Magazin“, „Die Zeit“ und „jetzt“. Er moderierte das für den Grimme-Preis nominierte Format „Jäger & Sammler“ (ARD/ZDF). Von ihm erschien der Roman "Dschungel" sowie „Wie wir lieben. Vom Ende der Monogamie“

„Erzählende Affen“, 304 Seiten, September 2021 im Ullstein Verlag

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Ullstein Verlag und der Thalia Buchhandlung.

©Nils Schwarz





Spielzeiten

09.11.2021 20:00h


Preise: 12 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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10.11.

19:30

Religious Poetry Slam


Im Rahmen der jüdischen Kulturtage

 

 

Mittwoch, 10.11.

19:30 Uhr

Im Rahmen der jüdischen Kulturtage

Religious Poetry Slam

Kommen eine jüdische Preisträgerin, eine christliche Pfarrerin und ein muslimisch geborener Buddhist auf eine Poetry Slam Bühne. Die Pointe: hört ihr am 10.11. um 19:00 im Pfefferberg-Theater, beim “Religious Poetry Slam” im Rahmen der jüdischen Kulturtage.
Veranstaltet vom Berliner Slam-Kollektiv Kiezpoeten treffen drei Slam Poet*innen mit verschiedenen religiösen Hintergründen aufeinander und performen Ihre Weltsicht in Poetry Slam-Manier: mit selbstgeschriebenen Texten, ohne Requisiten, mit Zeitlimit. In lyrisch und lustig, erst und Prosa. Und auf jeden Fall mit Herzblut. Interreligiös, weltoffen, authentisch.
In zwei Runden verzaubern euch Veronika Rieger, Sarah Borowik-Frank und Yusuf Rieger mit ihren Texten. Und ihr entscheidet, wer aus der Mischpoke den Sieg des Abends davonträgt. Durch den Abend führt Kiezpoeten-Mitglied Jesko Habert.



Spielzeiten

10.11.2021 19:30h


Preise: 19 € / ermäßigt: 14,50 € / 5er-Gruppe: 85 €

Tickets direkt über kiezpoeten.com/comedy


13.11.

20:00

Noah Levi in Concert


Im Rahmen der jüdischen Kulturtage

 

 

Samstag, 13.11.

20:00 Uhr

Im Rahmen der jüdischen Kulturtage

Noah Levi in Concert

Noah Levi ging 2015, er war damals 13 Jahre alt, als strahlender Sieger aus der Castingshow „The  Voice – Kids“ hervor. Seitdem hat der inzwischen 19 Jährige eine erfolgreiche Karriere gestartet. Nach zwei Support-Touren hat er sich, in der Zwischenzeit, auf einer eigenen Headliner-Tour durch ganz Deutschland gespielt. Er singt in seinen Songs, mal cool und relaxt, mal gefühlvoll und eindringlich, seine Texte. Er hat sich von Beginn an durch seine Musik ausgedrückt und das in seinem markanten Mix aus Urban-Pop, RnB und HipHop. Als Support-Act hat Noah den „The Voice – Germany“ – Teilnehmer Nico Laska eingeladen.

Foto:NilsAlps
 



Spielzeiten

13.11.2021 20:00h


Preise: 20,70 €
 


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14.11.

11:00

Die große Zaubershow des Ala Labama


Kinder- und Familientheater Coq au Vin

 

 

Sonntag, 14.11.

11:00 Uhr

Kinder- und Familientheater Coq au Vin

Die große Zaubershow des Ala Labama

Der große Ala Labama ist in der Stadt!
Er verwandelt Spazierstöcke in Blumen, Bananen in Karotten und lässt mit seiner magischen Kraft Dinge schweben Der Höhepunkt der sensationellen Vorstellung ist der Hasenverwandlungstrick. Wäre da nicht der zauberhafte Assistent Kent Ackie, der seinen Einsatz verpasst und so ein großes Durcheinander ins Rollen bringt ...
Mitwirkende: Sebastian Matt und Marc Maschek

Spieldauer: ca. 50 min
für 3 bis 10-jährige Kinder
Fotos: Michael Handelmann

Foto: www.axellauer.de
Weitere Infos: www.coqauvin.de 




Spielzeiten

14.11.2021 11:00h


Preise: Kinder 8,50 € / Erwachsene 10 € / erm. 9 €
 


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14.11.

17:00

Prof. Dr. Hendrik Streeck: Unser Immunsystem


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 14.11.

17:00 Uhr

Literatur LIVE

Prof. Dr. Hendrik Streeck: Unser Immunsystem

BUCHPREMIERE

Prof. Dr. Hendrik Streeck im Gespräch mit Yael Adler „Unser Immunsystem“

Die Wunderwaffe unseres Körpers

Wo sitzt eigentlich dieses Immunsystem, wieso reagiert es manchmal über und wie halten wir es intakt? Was sind diese Antikörper und was ist gleich nochmal der Unterschied zwischen Viren und Bakterien?
Hendrik Streeck beleuchtet unser Immunsystem wissenschaftlich fundiert und allgemeinverständlich. Er erklärt, bei welchen Erregern unser Körper Alarm schlägt und warum Herpesviren immer an den Tagen ausbrechen, an denen wir besonders gut aussehen wollen. Wie viele Bakterien wir im Mund haben und warum Küssen trotzdem gesund macht. Er zeigt, warum wir Fieber bekommen, warum Impfungen notwendig sind und was wir selbst für unsere Körperabwehrtun können. Denn Fakt ist: Ohne ein funktionierendes Immunsystem könnten wir nicht überleben.

Prof. Dr. med. Hendrik Streeck ist der Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Bonn. Er begann seine medizinische Laufbahn an der Charité in Berlin und promovierte an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Von 2006 bis 2009 absolvierte er ein Postdoctoral Fellowship an der Harvard Medical School. Er war u. a. Assistenzprofessor am Ragon Institute of Massachusetts General Hospital, Massachusetts Institute of Technology und Harvard Medical School und Leiter der Abteilung für zelluläre Immunologie am US Military HIV Research Program. 2015 folgte Streeck dem Ruf nach Essen, wo er den Lehrstuhl für medizinische Biologie übernahm und im selben Jahr das Institut für HIV-Forschung gründete. Im August 2020 wurde Prof. Dr. Streeck in die COVID-19 Expert Group der InterAcademy Partnership (IAP) gewählt.

Yael Adler ist Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Nach Jahren in Forschung und Klinik leitet sie seit 2007 eine eigene Praxis in Berlin. Ihr Talent, komplexe medizinische Sachverhalte anschaulich und unterhaltsam zu vermitteln, stellt sie in Vorträgen und in den Medien laufend unter Beweis, u. a. in ihren erfolgreichen Podcasts Wir müssen reden, Frau Doktor! und Ist das noch gesund?. 2016 erschien „Haut nah“, 2018 folgte der nächste Spiegel-Nr.1-Bestseller „Darüber spricht man nicht“ und 2020 „Wir müssen reden, Frau Doktor!“. www.dradler-berlin.de

„Unser Immunsystem“ erscheint am 28.10.2021 im Piper Verlag, 224 Seiten

Foto: Amada Dahms & Thomas Duffé

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation in Kooperation mit dem Piper Verlag und der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

14.11.2021 17:00h


Preise: 14 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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14.11.

20:30

Yanis Varoufakis: Ein Anderes Jetzt


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 14.11.

20:30 Uhr

Literatur LIVE

Yanis Varoufakis: Ein Anderes Jetzt

BUCHPREMIERE

Wie sähe eine gerechte und gleichberechtigte Gesellschaft aus? In Ein Anderes Jetzt gibt der weltbekannte Ökonom Yanis Varoufakis darauf eine radikale und subversive Antwort. 

Ist ein liberaler Sozialismus machbar? Gibt es Wohlstand und Wachstum ohne den Ruin der Erde? Sind wir in der Lage, eine gute Gesellschaft trotz unserer Fehler zu schaffen?
Stellen Sie sich vor, es ist 2025. 
Als Folge der Finanzkrise von 2008 ist eine globale politische Bewegung entstanden, durch die die Gesellschaft, wie wir sie kennen, verändert wurde: Geld, Land, digitale Netzwerke und Politik sind wahrhaft und von Grund auf demokratisiert worden.
In einem originellen Gedankenexperiment bietet der weltbekannte Ökonom Yanis Varoufakis Einblicke in diese alternative Realität. Durch die Augen von drei Protagonisten – einer libertären Ex-Bankerin, einer marxistischen Feministin und einem technisch hochbegabten Eigenbrötler – sehen wir die Genese einer Welt ohne kommerzielle Banken oder Börsen, in der die Unternehmen denen gehören, die dort arbeiten, in der es ein garantiertes Grundeinkommen gibt, globales Ungleichgewicht und Klimaveränderung sich gegenseitig ausgleichen und Wohnen ein Grundrecht ist.
Radikal in Form und Vision verbindet Ein Anderes Jetzt platonischen Dialog mit Fiktion und zeigt, dass es eine Alternative zum Kapitalismus geben könnte. Die Frage ist: Wie weit würden wir gehen, um das zu erreichen?

Yanis Varoufakis, geb. 1961, wurde 2015 Europas bekanntester Finanzminister, als er sich weigerte, für das bankrotte Griechenland neue Schulden aufzunehmen. Seit seinem Rücktritt wurde er zur Galionsfigur der Bewegung Democracy in Europe Movement 25 (DiEM25) für eine Reform der Eurozone. Der international renommierte Wirtschaftswissenschaftler lehrte an Universitäten in England, Australien und den USA und an der Universität in Athen. Zuletzt erschien Die ganze Geschichte – Meine Auseinandersetzung mit Europas Establishment (2017).

„Ein Anderes Jetzt“, 256 Seiten, erschienen im September im Verlag Antje Kunstmann

Foto: Verlag Antje Kunstmann

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Verlag Antje Kunstmann und der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

14.11.2021 20:30h


Preise: 13 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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15.11.

20:00

Sönke Wortmann im Gespräch mit Frank Goosen: Es gilt das gesprochene Wort


Literatur LIVE

 

 

Montag, 15.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Sönke Wortmann im Gespräch mit Frank Goosen: Es gilt das gesprochene Wort

BUCHPREMIERE

Schweigen ist Silber, Reden ist Gold - das wunderbare Romandebüt des Star-Regisseurs Sönke Wortmann
Franz-Josef Klenke arbeitet als Redenschreiber für den Außenminister Hans Behring und begleitet ihn regelmäßig auf seinen Auslandsreisen. Er tut alles, um den integren Mann gut dastehen zu lassen, wozu auch gehört, dass man in Reden zwar nicht unbedingt die Unwahrheit sagt, aber manche Wahrheit auch nicht ausspricht. Doch ausgerechnet Klenke, ein Mann des Worts, liebt Maria, die nicht sprechen kann. Und das sorgt immer wieder für Probleme.
Als die Delegation zu einer Reise nach Marokko aufbricht, um dort über ein Rücknahmeabkommen für illegale Flüchtlinge zu verhandeln, erwartet sie dort der Diplomat Cornelius von Schröder. Er hat seine eigenen Ansichten zum Thema Migration – und eine Agenda, von der niemand etwas ahnt.

Sönke Wortmann, geboren 1959, studierte an der HFF in München Regie. Mit Filmen wie „Kleine Haie“, „Der bewegte Mann“, „Das Wunder von Bern“ und „Deutschland - ein Sommermärchen“ begeisterte er Millionen von Zuschauern. Nun legt er sein Romandebüt vor.

„Es gilt das gesprochene Wort“, erscheint am 18. Oktober 2021 im Ullstein Verlag

Foto: Till Brönner

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Ullstein Verlag, der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

15.11.2021 20:00h


Preise: 13 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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16.11.

20:00

Alexander Osang: Fast hell


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 16.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Alexander Osang: Fast hell

BUCHPREMIERE

Alexander Osang erzählt in „Fast hell“ eindringlich von den Zeiten des Umbruchs und davon, wie sich das Leben in der Erinnerung zu einer Erzählung verdichtet, bei der die Wahrheit vielleicht die geringste Rolle spielt.

Als Alexander Osang einen Text über die rätselhaften Ostdeutschen schreiben soll, fällt ihm Uwe ein. Sie treffen sich auf einer Fähre nach St. Petersburg, und ein Roadmovie durch Welt und Zeit beginnt. In weißen Nächten erzählt Uwe aus einem ostdeutschen Leben auf allen Kontinenten, unter chinesischen Schmugglern, russischen Tänzern, Friedrichshainer Prostitutierten, in Stammheim, an der Wallstreet und in einem Biesdorfer Garten, wo ein Familienschatz vergraben legt. Doch während sich Uwes Geschichte im vagen Licht der Sommernächste aufzulösen scheint, beginnt für Alexander Osang eine Reise zu sich selbst, getrieben von der Frage, wie er zu dem wurde, der er ist.

Eindringlich und mit staunendem Blick erzählt er von den Zeiten des Umbruchs und davon, wie sich das Leben in der Erinnerung zu einer Erzählung verdichtet, bei der die Wahrheit vielleicht die geringste Rolle spielt.

Pressestimmen:
»Osang kann einfach fantastisch schreiben (genau, pur, klar, in einer Rezension war vom ›Osang-Sound‹ die Rede).« DIE ZEIT

»Osang schildert die anderen Leben mit Respekt und viel Humor.« arte

»Lakonie und Erfahrungsreichtum und offensives Außenseitertum bei gleichzeitig einsetzender Wohlstandsverwahrlosung verbinden sich zu Texten, die mindestens lustig, oft zudem lehrreich sind.« Süddeutsche Zeitung

»In letzter Konsequenz gelingt Osang etwas Beglückendes: ›Fast hell‹ wird vom autofiktionalen Reportage-Roman zum Erklärstück über die DDR, erzählt Familiengeschichten und vom Selbstverständnis eines Journalisten ebenso wie von dessen Rastlosigkeit, die erst mit dem ersten Corona-Lockdown zum Stillstand kommt.« Der Tagesspiegel

»Osangs Buch steht in einer Reihe literarischer und nichtliterarischer Werke, die ein helleres Licht auf ein Stück deutsche Geschichte werfen - und in dieser Reihe funkelt es.« Frankfurter Allgemeine

»Ein subtiles Buch über die Sehnsucht zweier Ostdeutscher nach der Welt« STERN

»›Fast hell‹ ist Osangs Reise zu sich selbst und in die jüngste deutsche Geschichte, zu ihren hellen und dunklen Seiten. Sein persönlichstes Buch.« Sächsische Zeitung

»Der Text ist niemals ostalgisch oder weinerlich, er ist - wie so vieles von Osang - emotional, humorvoll und zugleich voller Selbstzweifel« NDR

»Es ist wohl Alexander Osangs persönlichstes Buch. Das über die Reise über die Ostsee zu sich selbst.« NDR

»Ein sehr persönliches Buch darüber, wie wir deutsche Geschichte schreiben, damit sie in unser Weltbild passt. Wir seien Charaktere einer großen Erzählung, Täter oder Opfer, Helden oder Schurken. Und Osang versucht in dieser Erzählung seinen Platz zu finden. Ernsthaft und engagiert.« Deutschlandfunk Kultur

»In seinem sympathischen und persönlichen Buch erzählt er so fesselnd, als sei die deutsche Geschichte der letzten Jahrzehnte noch gar nicht geschrieben worden.« MDR

Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte in Leipzig und arbeitete nach 1989 als Chefreporter der Berliner Zeitung. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin- Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Seit 1999 berichtet er als Reporter für den SPIEGEL, acht Jahre lang aus New York, und bis 2020 aus Tel Aviv. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon- Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Er lebt heute mit seiner Familie in Berlin. Zuletzt erschien von ihm der Roman "Die Leben der Elena Silber", der für den Deutschen Buchpreis nominiert war.

„Fast Hell“, 237 Seiten, Aufbau Verlag

Foto: Andreas Labes

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Aufbau Verlag und der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

16.11.2021 20:00h


Preise: 17 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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17.11.

20:00

Ana Zirner, August Zirner: Ella und Laura. Von den Müttern unserer Väter


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 17.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Ana Zirner, August Zirner: Ella und Laura. Von den Müttern unserer Väter

BUCHPREMIERE

Eine bewegende Familiengeschichte über drei Generationen

August Zirner und Ana Zirner beginnen etwa zeitgleich damit, sich für die Geschichten ihrer Großmütter zu interessieren. Beide empfinden eine zaghafte „Jewish Identity“, hinterfragen diese jedoch kritisch: Nutzen wir sie aus, um ein „reines Familiengewissen“ vertreten zu können? Und was kann uns noch gegeben werden von den starken Frauen, die uns vorangegangen sind? Sie blicken nach Wien, in die Zeit zwischen den Weltkriegen. Ella Zirner-Zwieback leitet das noble Modekaufhaus „Maison Zwieback“ in der Kärntnerstraße. Sie gilt als Grand Dame des Wiener Großbürgertums. Gleichzeitig lebt dort auch das Mädchen Laura Wärndorfer. Die Stoffe der Spinnerei von Lauras Vater werden in Ellas Kaufhaus verarbeitet. Die beiden Damen begegnen sich jedoch erst viel später, im Jahr 1942 in New York. Laura hat Ellas Sohn Ludwig geheiratet. Beide hatten aufgrund ihrer jüdischen Familien emigrieren müssen. Bei ihren Recherchen stellen Ana und August fest, dass es einzig die Bilder in ihren Köpfen sind, denen sie Glauben schenken können. Und so beginnen sie, die Welten ihrer Großmütter mit Fantasie zum Leben zu erwecken. Bis schließlich Laura und Ella selbst zu sprechen beginnen …

Ana Zirner, Jahrgang 1983, ist freiberufliche Autorin, Bergsportlerin und Bergwanderführerin, die insbesondere durch ihre langen Solotouren in den Bergen und zuletzt auch auf dem Colorado River auf sich aufmerksam machte. Aufgewachsen im Bayerischen Voralpenland, zieht es sie immer wieder in die Berge, wo sie leidenschaftlich gern Mehrtages- und Gipfeltouren unternimmt. Ana Zirner hält zahlreiche Vorträge zu ihren Reisen und dem nachhaltigen Leben unterwegs und engagiert sich, auch als Mitglied in der POW (Protect our Winters) Riders Alliance, für Klimaschutz. Zuletzt erschien der Band „Rivertime“, in dem sie packend von ihrer 90-tägigen Reise am Colorado River erzählt. Derzeit lebt sie in Oberaudorf im oberbayerischen Inntal.

August Zirner, geboren 1956 in Illinois, USA, ist ein US-amerikanisch-österreichischer Schauspieler und Musiker, der in über 140 Filmproduktionen mitgewirkt hat. Er kam als einziges Kind österreichischer Emigranten jüdischer Herkunft in den Vereinigten Staaten zur Welt und besitzt bis heute die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Seit 1973 lebt August Zirner in Europa, in Wien besuchte er das Max-Reinhardt-Seminar, später folgten Engagements in Hannover und Wiesbaden sowie erneut in Wien am Burgtheater und am Theater in der Josefstadt. Acht Jahre lang war er Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen. Für den Film "Wut" wurde ihm 2006 der Grimme-Preis verliehen. Seit 2010 tritt er neben seiner Bühnen- und Filmtätigkeit verstärkt auch als Jazzflötist mit diversen sprachmusikalischen Programmen auf (z.B. "Der Kleine Prinz" von Antoine de St. Exupéry mit Kai Struwe, „Diagnose: Jazz", "Frankenstein" nach Mary Shelly und seit 2019 mit Sven Faller in den "Transatlantischen Geschichten"). August Zirner ist mit der Schauspielerin Katalin Zsigmondy verheiratet und lebt in Prien am Chiemsee.

„Ella und Laura“, 304 Seiten, erscheint am 04. Oktober im Piper Verlag

Foto: Bettina Flitner

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Piper Verlag und der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

17.11.2021 20:00h


Preise: 18 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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18.11.

18:00

Spezialprogramm: Girls* Riot


INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

 

 

Donnerstag, 18.11.

18:00 Uhr

INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

Spezialprogramm: Girls* Riot

Wenn junge Frauen* zwischen 15-19 Jahren sich eine Woche lang über ihre Erfahrungen, die sie als Frauen* in unserer Gesellschaft sammeln, austauschen, sich gegenseitig empowern und danach ein Kurzfilmprogramm kuratieren, dann darf man das nicht verpassen! Die 7 Filme sprechen ihnen aus der Seele, zelebrieren ebenso Selbstbestimmtheit wie das Frausein generell und rütteln am Patriarchat.

When young women between the ages of 15-19 spend a week sharing their collective and individual experiences as females in society, mutually empowering each other and then curating a program of short films, it's not to be missed! 7 films that speak from their souls, celebrating self-determination and womanhood, while shaking up the patriarchy.



Spielzeiten

18.11.2021 18:00h


Preise: 9 € / erm. 7 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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18.11.

20:30

Dokumentarfilmwettbewerb: Framing Realities


INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

 

 

Donnerstag, 18.11.

20:30 Uhr

INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

Dokumentarfilmwettbewerb: Framing Realities

Wie Geschichten im Kurzdokumentarfilm erzählt werden, hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Vermischung von Gattungen und Genres ist zu einem Motor der Entwicklung der Filmsprache avanciert, weil sie der Musterhaftigkeit von Inhalt und Form neue Impulse entgegensetzt. Im Zuge dessen und als Ergebnis einer Auseinandersetzung mit der (Unter)Repräsentation bestimmter Menschen und Themen im Film, haben sich auch die erzählten Geschichten gewandelt, finden eine Evolution des Denkens und intimere Blicke in das Leben der Menschen statt, die Diskriminierungen und Unmenschlichkeiten offenlegen.


The way stories are told in short documentary cinema has changed radically in recent years. Blending and blurring categories and genres has become a driving force for the development of cinematic language, as experimentation transcends the prefab nature of form and content by providing new impulses. With this trend, and simultaneous efforts to confront and rectify the underrepresentation of specific groups and subjects in cinema, the stories related have also undergone transformation – an evolution in thought has taken place, we are privy to more intimate views of individual lives, often revealing discrimination and inhumanity.



Spielzeiten

18.11.2021 20:30h


Preise: 9 € / erm. 7 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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19.11.

18:00

Dokumenatrfilmwettbewerb: Mementos of Late Capitalism


INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

 

 

Freitag, 19.11.

18:00 Uhr

INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

Dokumenatrfilmwettbewerb: Mementos of Late Capitalism

Noch immer halten Ökonomen am Märchen des Trickle-Down-Effekts fest, wenn doch in den letzten 20 Jahren offensichtlich geworden ist, dass das Einzige, was leise nach unten rieselt und sich dadurch stetig vermehrt, Armut und Perspektivlosigkeit sind. Das freie Spiel der Marktkräfte und die Macht von Oligarchen, Diktatoren und einigen transnationalen Großkonzernen erzeugen absurden Reichtum auf der einen und Ohnmacht auf der anderen Seite. Doch der Wunsch nach Freiheit und strukturellen Veränderungen erzeugt langsam – Tropfen um Tropfen – die Energie Widerstand zu leisten.

Economists still can't seem to let go of the fairy tale of the "trickle down effect", even though it has become painfully obvious over the past 20 years that the only things dripping quietly from on high and pooling at our feet are poverty and lack of perspective. The free play of market forces and the power wielded by oligarchs, dictators and a select group of transnational corporations generate absurd wealth on the one hand and massive disenfranchisement on the other. Alas, the desire for freedom and structural change is slowly – drop by drop – generating its own energy to fuel resistance.



Spielzeiten

19.11.2021 18:00h


Preise: 9 € / erm. 7 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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19.11.

20:30

Deutscher Wettbewerb: Hier hast du Hände, jetzt kannst du tun.


INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

 

 

Freitag, 19.11.

20:30 Uhr

INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

Deutscher Wettbewerb: Hier hast du Hände, jetzt kannst du tun.

Stigmatisierung, Voreingenommenheit und die Manifestation von Gewohnheiten machen es schwer in einem etablierten sozialen System Widerstand zu leisten. Wir müssen funktionieren und uns sozialen Erwartungen und Normen unterordnen. Daraus resultiert eine einseitige Wahrnehmung der Realität, die keinen Raum lässt sich als Individuum unvoreingenommen zu entwickeln. Wir befinden uns in einem stetigen Prozess des Prüfens und Formens der Balance zwischen Fremd- und Selbstbestimmung – als eine Suche nach dem individuellen Selbst.



Spielzeiten

19.11.2021 20:30h


Preise: 9 € / erm. 7 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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20.11.

18:00

Fokus Ungarn: Spectrum of resistance


INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

 

 

Samstag, 20.11.

18:00 Uhr

INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

Fokus Ungarn: Spectrum of resistance

Die Filmemacher*innen des Kurzfilmblocks "Spectrum of resistance" legen den Finger in die Wunde der Gesellschaft: Sie stellen die Krankheiten eines Landes dar und bieten Versuche an das System zu verändern. Missbrauch, Ignoranz, korrupte Missstände werden thematisiert und vielleicht kann das Individuum wirklich nur mit einem lauten Schrei darauf reagieren - wie der Protagonist von "Balcony" es auch tut. Der andere Weg zur Heilung ist Humor: So erfahren wir unter anderem, wie die letzten Tage eines Imperiums in einer fiktiven Zukunft aussehen.


The filmmakers featured in the short film block "Spectrum of Resistance" aren't afraid to probe society's painful subjects: they reveal the sicknesses of a nation and profile attempts to change the system. Abuse, ignorance, corrupt conditions – they are all covered – and perhaps the individual can really only respond with a deafening scream, as the protagonist in "Balcony" indeed does. The other path to recovery is that of humour: here, for instance, we experience among other things what the last days of an empire might look like in a fictional future.



Spielzeiten

20.11.2021 18:00h


Preise: 9 € / erm. 7 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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20.11.

20:30

Spezialprogramm: Body Talk


INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

 

 

Samstag, 20.11.

20:30 Uhr

INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

Spezialprogramm: Body Talk

Tanz ist Verwandlung. Vor 37.000 Jahren tanzten Menschen verkleidet als Tiere, um Jagderfolge herauf zu beschwören. Und erst als der Gründer Roms mit dem Gott Mars tanzte, verwandelte dieser sich in den berüchtigten Kriegsgott. Im Mittelalter wird es zwar profaner, wenn Gaukler und Troubadoure auf ihren Reisen die Menschen mit Tänzen unterhielten, aber auch hier verwies der Tanz auf eine andere Welt. In den 1920ern wird Tanz zur Ekstase und ist stark sexuell konnotiert, was sich später mit dem Rock‘n‘Roll und dem Fieber einer langer Samstagnacht fortsetzt. Tanz ist Initiationsritus, kulturelle Identität und Ausdruck des Verhältnisses des Menschen zu seiner Umwelt und seines In-der-Welt-Seins.


Dance is transformation. 37,000 year ago, humans danced dressed as animals, to summon success in the hunt. And it wasn't until the founders of Rome danced with the god Mars that the latter morphed into the infamous god of war. In the Middle Ages, things got more profane, it's true, as gleemen and troubadours entertained audiences with dances on their travels, though here too dance pointed to an otherworld. In the 1920s, dance became ecstatic and carried a heavy sexual connotation, a tendency later extended with rock 'n roll and the fever of a long Saturday night. Dance is a rite of passage, cultural identity and an expression of humans' relationship to their surroundings and their own embeddedness in the world.



Spielzeiten

20.11.2021 20:30h


Preise: 9 € / erm. 7 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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21.11.

18:00

Internationaler Wettbewerb: Lifting the Veil - Den Schleier lüften/heben


INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

 

 

Sonntag, 21.11.

18:00 Uhr

INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

Internationaler Wettbewerb: Lifting the Veil - Den Schleier lüften/heben

Was passiert wenn wir hinter die Fassade von persönlichen Erfahrungen oder Traumata schauen? Vergangenes und die Erinnerungen daran beeinflussen unser Denken und Handeln im Hier und Jetzt. Umso wichtiger ist es schmerzhafte Erfahrungen aufzuarbeiten. Es entsteht die Möglichkeit die eigene Wahrnehmung und Wertschätzung zu revidieren. Denn neue Perspektiven einzunehmen und diese zu erweitern bedeutet, sich persönlichen Ängsten zu stellen.


What happens when we look behind the facade of personal experiences or trauma? Past events and the memories attached to them influence our thoughts and actions in the here and now. Thus, it is all the more important that we process painful experiences. An opportunity for us to revise our own perceptions and judgements materialises – for adopting new perspectives, and expanding them, means facing one's personal fears.



Spielzeiten

21.11.2021 18:00h


Preise: 9 € / erm. 7 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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21.11.

20:30

WINNING FILMS


INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

 

 

Sonntag, 21.11.

20:30 Uhr

INTERFILM-Internationales Kurzfilmfestival Berlin

WINNING FILMS

Es gehört zum Normalfall eines Festivalbesuches, dass bei all den Programmen und Filmen, die es zu sehen gibt, die Gewinnerfilme nicht auf der eigenen Sichtungsmarathonliste standen. Gut, dass es am letzten Festivaltag noch einmal die Gelegenheit gibt, sich die Lieblinge unserer Jurys in Ruhe anzuschauen.    


Every festival fan is familiar with the feeling: with all the programmes and films to take in, many, if not all of the winning films may not have made it onto your own personal "viewathon" list. Good thing that the final festival day provides a last opportunity to watch our juries' favourite flicks in peace.

 



Spielzeiten

21.11.2021 20:30h


Preise: 9 € / erm. 7 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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22.11.

19:30

Michel Friedman: Streiten? Unbedingt!


Literatur LIVE

 

 

Montag, 22.11.

19:30 Uhr

Literatur LIVE

Michel Friedman: Streiten? Unbedingt!

„Streiten? Unbedingt!“
Das neueste Buch von Michel Friedman ist ein persönliches Plädoyer für den Zweifel, die Auseinandersetzung und eine gute Streitkultur

„Streit ist wunderbar, herausfordernd, schmerzhaft, anstrengend, hoffnungsvoll, kränkend, sinnlich, leidenschaftlich, still und leise, laut und brüllend, kognitiv und emotional - und hört nie auf.“ Michel Friedman



Müssen wir streiten? Und was passiert, wenn wir nicht streiten? Warum ist Streit in Deutschland negativ besetzt? Was macht einen guten Streit aus? In der aktuell polarisierten Diskursatmosphäre verfasst Michel Friedman in seinem neuen Buch „Streiten? Unbedingt!“ sein ganz persönliches Plädoyer zugunsten von Auseinandersetzung und Widerspruch.

„Streiten? Unbedingt!“ ist eine starke und eindringliche Werbung für das Streiten mit den anderen über die Dinge, über die man streiten muss. Denn nur Streiten ist Fortschritt. Friedmans engagierte Fürsprache spannt den Bogen vom Zweifel der Aufklärung bis zu heutigen Online-Diskussionen, durch die so viele Menschen wie noch nie an öffentlichen Debatten teilhaben. Schon an Schulen, so mahnt er an, müssten sowohl das Zuhören als auch die rege Diskussion viel stärker gefördert werden.



Friedman blickt in seinem Buch auch auf seine persönlichen Erfahrungen mit Streit und den Umgang mit Konflikten zurück: Selbst polnisch-jüdischer Herkunft, erinnert er sich an seine Mutter, die, vom NS-Terror gezeichnet, keinen Streit ertrug – und ihren Sohn dennoch in seinem Streben nach Wissen und Auseinandersetzung nicht bremste. Denn in seiner Familie galt und gilt es, dem Schweigegebot der „Stunde null“, mit dem Deutschland seine Vergangenheit verdrängte und das bis heute fortwirkt, etwas entgegenzusetzen. Wer Streiter als Störer ablehnt, verteidigt eine Scheinharmonie. Friedmans oberstes Gebot lautet: „Nie schweigen.“

Ein persönliches Buch und ein Friedman, wie man ihn kennt: eindringlich und streitbar.

Der Rechtsanwalt, Philosoph, Publizist und Moderator Michel Friedman wurde 1956 in Paris in eine polnisch-jüdische Familie geboren und lebt seit 1965 in Frankfurt; Jura-Studium und Promotion, später Studium der Philosophie, zweite Promotion; vielfältig politisch engagiert, u. a. im Zentralrat der Juden. Direktor des Center for Applied European Studies (CAES) an der Frankfurt University of Applied Sciences. Engagement gegen Rechtsradikalismus und für die Integration Geflüchteter. Bekannt wurde er vor allem durch seine publizistische Tätigkeit und als Moderator.

Michel Friedman „Streiten? Unbedingt!“ , 64 Seiten, Dudenverlag

Foto: Nicci Kuhn

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Dudenverlag und der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

22.11.2021 19:30h


Preise: 13 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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23.11.

20:00

Tobias Bamborschke: Schmetterling im Winter


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 23.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Tobias Bamborschke: Schmetterling im Winter

Gedichte, Gedanken und Spelunken

Von der Sehnsucht nach dem Echten: Tobias Bamborschke ist Sänger und Texter der Band Isolation Berlin. Seine Gedichte sind wild. Dass er sie selbst auf der Schreibmaschine getippt und gesetzt hat, ist gestalterisches Prinzip.Lakonisch und mit heiter-schonungslosem Pathos vermisst der wütende Melancholiker Tobias Bamborschke die ausweglose Nüchternheit des Alltags.

Zweifellos zählt Isolation Berlin zu den der- zeit aufregendsten deutschsprachigen Bands. Das hat viel mit den Texten ihres Sängers zu tun – Tobias Bamborschke. Unverbraucht, klug und distanzlos singt er darin von einer Welt, die es ihm nicht leichtmacht. Bamborschkes Gedichte, Gedanken und Spelunken gehen kein bisschen weniger ins Mark. Hier ist einer, der sich mit allem, was er hat, der eigenen Zerbrechlichkeit stellt; der sich bitter- humorvoll zur Wehr setzt, wenn die brutale Realität seiner Sehnsucht nach dem echten Gefühl einen Strich durch die Rechnung macht. Mit einer fast schon unheimlichen Leichtigkeit, Lust und Melodie führt uns Bamborschke an unpoetischen Straßen, Alkoholiker- Parks und haarsträubenden S-Bahn-Fahrten entlang in gedankliche Abgründe voller fun- kelnder Sprachbilder für Gefühlswelten und vermeintlich Alltägliches. Das ist große Kunst.

Stimmen zum Buch

»Ich finde Tobias Bamborschkes Gedichte fantastisch, sie berühren mich sehr, ich wünschte, ich hätte sie selber geschrieben.« Sven Regener

»Die Welt der Bamborschke-Gedichte ist oft kaputt, einsam, verzweifelt und sehr sehnsüchtig, trotzdem muss man laufend lachen. Das ist die Bamborschke-Kunst.« Rainer Schmidt, FAZ Quarterly

»Zwischen dumpf und Diskurs gibt's nicht viel im deutschen Rock. Der jungen Hauptstadt-Band Isolation Berlin gelingt nun das Unwahrscheinliche: große, sehnsuchtsvolle, traurige und wütende Gefühlsmusik, die sich jedem Trend entzieht.« Andreas Borcholte, SPIEGEL ONLINE

„Schmetterling im Winter“, 128 Seiten, Oktober 2021 im Galiani Verlag

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Galiani Verlag und der Thalia Buchhandlung.

©Noel Richter





Spielzeiten

23.11.2021 20:00h


Preise: 16 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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24.11.

20:00

Svenja Flaßpöhler: Sensibel. Über moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 24.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Svenja Flaßpöhler: Sensibel. Über moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren

BUCHPREMIERE

Moderation: Barbara Bleisch

»Sensibilität ist eine zivilisatorische Errungenschaft. Im Kampf um Anerkennung unterdrückter Gruppen spielt sie eine wichtige Rolle. Aber sie kann auch vom Progressiven ins Regressive kippen. Über diese Dialektik müssen wir nachdenken, um die gesellschaftliche Polarisierung zu überwinden.« Svenja Flaßpöhler

Mehr denn je sind wir damit beschäftigt, das Limit des Zumutbaren neu zu justieren. Wo liegt die Grenze des Sagbaren? Ab wann ist eine Berührung eine Belästigung? Svenja Flaßpöhler tritt einen Schritt zurück und beleuchtet den Glutkern des Konflikts: die zunehmende Sensibilisierung des Selbst und der Gesellschaft.
Menschheitsgeschichtlich steht die Sensibilisierung für Fortschritt: Menschen schützen sich wechselseitig in ihrer Verletzlichkeit, werden empfänglicher für eigene und fremde Gefühle, lernen, sich in fremde Schicksale hineinzuversetzen und mit anderen zu solidarisieren. Doch diese Entwicklung hat eine Kehrseite: Anstatt uns zu verbinden, zersplittert die Sensibilität die Gesellschaft. Erleben wir gerade den Kipppunkt fortschreitender Sensibilisierung? Svenja Flaßpöhler erzählt die Geschichte des sensiblen Selbst aus philosophischer Perspektive, beleuchtet die zentralen Streitfragen der Zeit und arbeitet den Grund für die prekäre Schieflage heraus: Weil die Widerstandskraft bis heute mit kalter Verpanzerung assoziiert wird, gilt sie als Feindin der Sensibilität. Aber stimmt das? »Sensibel« ist ein hochaktuelles, philosophisches und gleichzeitig unterhaltsames Buch, das die Sensibilität dialektisch durchleuchtet und zu dem Schluss kommt: Die Resilienz ist die Schwester der Sensibilität. Die Zukunft meistern können sie nur gemeinsam.

Svenja Flaßpöhler ist promovierte Philosophin und Chefredakteurin des Philosophie Magazin. Ihr Buch »Die potente Frau« wurde ein Bestseller.

„Sensibel“, 240 Seiten, gebunden, erscheint am 20.10.21 bei Klett-Cotta

Foto: Johanna Ruebel

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Hanser Verlag und der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

24.11.2021 20:00h


Preise: 13 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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28.11.

11:00

Der himmlische Zirkus


Kinder- und Familientheater Coq au Vin

 

 

Sonntag, 28.11.

11:00 Uhr

Kinder- und Familientheater Coq au Vin

Der himmlische Zirkus

 Zwei Engel machen unverhofft eine derbe Bruchlandung auf der Erde. Um die Gunst von "ganz Oben" zu bekommen begeistern sie die Erdenbewohner mit poetischer und anmutiger Artistik, originellen Ideen, Witz und Charme. Neid und Missgunst machen aber auch vor einem Engel nicht halt und so entspinnt sich eine „himmlische“ Komödie um die Beiden, wobei die Botschaft "einander zu helfen" als wichtige Erkenntnis gewonnen wird.
In dem Stück geht es um Hilfsbereitschaft. Trotz des ernsten Themas hat das Stück eine Leichtigkeit und es vermittelt den Kindern mit Spaß, Zirkus und Frohsinn diesen wichtigen Wert. Pointenreich und doppeldeutig hält das Stück auch einige Überraschungen für die Eltern bereit.

Spieldauer: ca. 50 min
Darsteller: Thomas Endel & Sarah Lindermayer
für 3 bis 10-jährige Kinder

Weitere Infos: www.coqauvin.de





Spielzeiten

28.11.2021 11:00h


Preise: Kinder 8,50 € / Erwachsene 10 € / erm. 9 €
 


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29.11.

20:00

Gerulf Panach: Als ich wie ein Vogel war


Literatur LIVE

 

 

Montag, 29.11.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Gerulf Panach: Als ich wie ein Vogel war

BUCHPREMIERE

Als ich wie ein Vogel war - Gerulf Panach – Die Texte

Buchpremiere, Gespräch und Songs mit Kuno Kunert und Salli Sallmann

Die überarbeitete und erweiterte Neuauflage im Lukas Verlag ist mehr als ein Freundschafts- und Liebesdienst seiner Weggefährten Salli Sallmann und Christian »Kuno« Kunert (der darin mit eigenen Kommentaren vertreten ist), sondern vor allem das dringend notwendige Unterfangen, Gerulf Pannachs Werk vor dem Vergessen zu bewahren.

Platten- und CD-Veröffentlichungen, Textbücher, Manuskripte in Schubladen von Freunden und Bekannten des Dichters: Salli Sallmann, der mit Gerulf Pannach (1948–1998) befreundet war, hat die Texte dieser Sammlung aus einer Vielzahl von Quellen und Fundorten zusammengetragen. Das Buch ermöglicht damit einen gründlichen Blick auf das lyrische Schaffen des 1977 aus der DDR ausgebürgerten Liedermachers, Renft-Texters und Dissidenten, der eine unter deutschen Dichtern seltene Gabe besaß: literarisch komplexe und komplizierte Sachverhalte und Gegenstände zu einer klaren, verständlichen und zugleich poetischen Sprache und zu kraftvollen Metaphern zu formen.

Die erste Auflage dieses Buches erschien 1999 im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf. Seit über fünfzehn Jahren vergriffen, ist es noch immer das einzige Werk zum dichterischen Schaffen Pannachs.

Christian KUNO Kunert ist gebürtiger Leipziger, sang im Thomanerchor, studierte Musik und spielte Keyboards bei der Renft-Combo, die 1975 verboten wurde. KUNO tat sich mit dem Liedermacher Gerulf Pannach zusammen. Beide wurden wegen ihrer Songs der »staatsfeindlichen Hetze« beschuldigt, verhaftet und 1977 in den Westen abgeschoben, wo sie als Duo »Pannach & Kunert« bekannt wurden und mehrere LPs aufnahmen. Nebenher schrieb KUNO Theater- und Filmmusiken, auch Kabarettnummern. Anfang des neuen Jahrtausends kehrte er kurzzeitig als Frontmann von »Renft« noch einmal auf die Rockbühne zurück.

Salli Sallmann, geboren 1953 im Erzgebirge. Seit 1970 Studium in Leipzig, Liedermacher und Texteschreiber. 1977 Verhaftung wegen »staatsfeindlicher Hetze«. Im September 1977 U-Haft Ausbürgerung nach Berlin-West aus der U-Haft, seit 1987 freier Journalist. 1992–2018 Literatur-Redakteur beim öff. rechtl. Rundfunk. Seither Journalist und Musiker.

„Als ich wie ein Vogel war“, 384 Seiten, Lukas Verlag, Oktober 2021

Die Robert-Havemann-Gesellschaft wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und den Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Foto: ohne Angaben

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Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Lukas Verlag, der Robert-Havemann-Gesellschaft








Spielzeiten

29.11.2021 20:00h


Preise: 11 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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05.12.

11:00

Die fabelhafte Zauberwelt von Polly und Dolly


Kinder- und Familientheater Coq au Vin

 

 

Sonntag, 05.12.

11:00 Uhr

Kinder- und Familientheater Coq au Vin

Die fabelhafte Zauberwelt von Polly und Dolly

Die Zauberin Polly wünscht sich eine Assistentin und beschließt ein ebenbürtiges Abbild von sich hervorzuzaubern: eine echte Zwillingsschwester. Ob und wie die frisch gezauberte Zwillingsschwester Dolly die Hoffnungen ihrer Schwester Polly erfüllt, erfährt man in diesem fröhlichen und turbulenten Theaterstück.

Weitere Infos: www.coqauvin.de 




Spielzeiten

05.12.2021 11:00h


Preise: Kinder 8,50 € / Erwachsene 10 € / erm. 9 €
 


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05.12.

16:00

Ingrid Noll liest aus „Kein Feuer kann brennen so heiß“


Literatur LIVE

 

 

Sonntag, 05.12.

16:00 Uhr

Literatur LIVE

Ingrid Noll liest aus „Kein Feuer kann brennen so heiß“

BERLINER BUCHPREMIERE

Moderation & Gespräch: Cornelia Geißler (Berliner Zeitung)

Neues von der „deutschen Patricia Highsmith“ (Salzburger Nachrichten)

Schön ist sie nicht, aber sie kann kochen und anpacken. Deshalb ist Lorina Altenpflegerin geworden und hat mit der Anstellung in der Villa Alsfelder das große Los gezogen. Hier geben sich attraktive Masseure die Klinke in die Hand, und Techtelmechtel entstehen, die besser geheim bleiben sollen. Für Aufregung sorgen ein aufgeschwatzter Pudel und ein zurückgelassenes Baby, die die alte Dame sichtlich neu beleben. Sehr zum Missfallen ihres Großneffen, der aufs Erbe lauert.

Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt sofort zu Bestsellern wurden: „Der Hahn ist tot“, „Die Häupter meiner Lieben“, „Die Apothekerin“, „Kalt ist der Abendhauch“ u.v.a.

»Ingrid Noll, immer noch die originellste Krimi-Autorin deutscher Sprache.« Christel Freitag / NDR Kultur, Hamburg

»Noll gehört zu den besten deutschen Erzählern.« (Der SPIEGEL)

»Ingrid Nolls Geschichten über scheinbar ganz normale Frauen, die zu Verbrecherinnen aus verlorenem Lebensglück werden, zeichnen sich aus durch Menschengenauigkeit, Milieukenntnis – und durch eine ordentliche Portion schwarzen Humors.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung.)

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung.

©Renate Barth





Spielzeiten

05.12.2021 16:00h


Preise: 17 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de


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06.12.

20:00

Stefan Schwarz: Da stimmt was nicht!


Literatur LIVE

 

 

Montag, 06.12.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Stefan Schwarz: Da stimmt was nicht!

BERLINER BUCHPREMIERE

Stefan Schwarz, der Meister des hintersinnigen Humors, schreibt über einen Mann, der einem anderen seine Stimme leiht und damit ungeahnt sein Leben aus der Hand gibt, ein Mann, der erst nur wie ein Held klingt, bevor er wirklich einer werden muss. Ein Roman über einen aberwitzigen Kollateralschaden in der modernen Empörungsgesellschaft.

Es könnte nicht besser laufen für Tom Funke. Tom ist die deutsche Stimme des Hollywoodstars Bill Pratt, von dessen ersten Rollen an. Keiner spielt Helden mit dem gewissen Etwas besser als Pratt, und niemand synchronisiert Pratt besser als Funke, mit markant-warmem Timbre und ein wenig Restschärfe. Weil Toms Honorare entsprechend steigen, ist er ein bisschen übermütig geworden, hat eine neue Flamme, Birte; bald auch ein neues Haus, Potsdam, Havelblick, Hypothek. Und nun kommt Bill Pratt auch noch zur Premiere seines neuen Films nach Berlin und will Tom treffen. Eine Begegnung mit Folgen, denn schon am nächsten Morgen ist die Welt eine andere: Ein Skandal, wie ihn auch das skandalgewohnte Hollywood nicht jeden Tag erlebt, erschüttert den Filmstar. Tom weiß sofort, dass sein Schicksal damit verknüpft ist. Adieu, Havelblick. Adieu, Birte. Zurück auf Los. Tom muss handeln, und er handelt.

Stefan Schwarz ist Journalist, Autor, Ehemann und leidenschaftlicher Vater. Er lebt mit Frau, Kindern und Katze in Leipzig. Seit 2001 schreibt er eine umjubelte Kolumne in der Monatszeitschrift DAS MAGAZIN. Bisher erschienen die Kolumnenbände »War das jetzt schon Sex?«, »Die Kunst, als Mann beachtet zu werden« und »Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut«. 2010 veröffentlichte Stefan Schwarz seinen ersten Roman »Hüftkreisen mit Nancy«. Zuletzt erschienen seine Erfolgs-romane »Das wird ein bisschen wehtun« (2012), »Die Großrussin« (2014), »Oberkante Unterlippe« (2016), der Kolumnenband »Lass uns lieber morgen!« (Seitenstraßen-Verlag) und 2018 »Als Männer noch nicht in Betten starben« (Rowohlt). 2019 erschien sein aktueller Roman »Der kleine Gartenversager. Vom Glück und Scheitern im Grünen« (Aufbau Verlag). Seine Lesungen genießen längst Kultstatus.

„Da stimmt was nicht“, Rowohlt Berlin, 256 Seiten

Foto: Stefanie Fiebrig

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit Rowohlt Berlin und der Thalia Buchhandlung.






Spielzeiten

06.12.2021 20:00h


Preise:  17 €
Restkarten an der Abendkasse

Bezüglich Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 


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14.12.

20:00

Wolfgang Martin: Paradiesvögel fängt man nicht ein – Hommage an Tamara Danz


Literatur LIVE

 

 

Dienstag, 14.12.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Wolfgang Martin: Paradiesvögel fängt man nicht ein – Hommage an Tamara Danz

Am 14.12.2021 wäre Tamara Danz 69 Jahre alt geworden. Wolfgang Martin wird an diesem Abend sein Buch „Paradiesvögel fängt man nicht ein. Hommage an Tamara Danz“ erstmals dem Berliner Publikum präsentieren.

Als Tamara Danz am 22. Juli 1996 nur dreiundvierzigjährig verstarb, verstummte eine der wichtigsten Stimmen deutscher Rockmusik für immer. Sie fehlte fortan, ihrer Band Silly, ihren Fans, der Musikszene. Kein Konzert mehr, in dem die »Rocklady Nr. 1 der DDR« mit ihrer unvergleichlichen Stimme einem Vulkanausbruch gleich »Die wilde Mathilde« gab und gleich danach die Emotionen des Publikums mit Balladen rührte, die im Repertoire von Silly immer etwas Besonderes waren.

In den 1980er Jahren stürmte die 1978 als Familie Silly gegründete Band mit Tamara Danz als Frontfrau unaufhaltsam den deutschsprachigen Rockolymp, mit Songs und Platten, die heute als Klassiker gelten: Mont Klamott, Liebeswalzer, Bataillon d’Amour, Februar. Noch in der Wendezeit bewies Tamara Danz »menschliche Haltung« und blieb sich bis zum Album Paradies kurz vor ihrem Tod treu – nun ausnahmslos mit eigenen Texten und eigenem Tonstudio.

Mit Unterstützung der beiden Silly-Männer Uwe Hassbecker und Ritchie Barton hat Musikexperte Wolfgang Martin in seinen eigenen Erinnerungen gekramt, Beiträge und Interviews von Weggefährt*innen wie Toni Krahl, Werner Karma und Angelika Weiz versammelt, Originaltexte und Fotografien aus allen Lebensphasen von Tamara Danz ausgewählt – entstanden ist eine bewegende Hommage an eine einzigartige Künstlerin.

Wolfgang Martin, geboren 1952 in Luckenwalde, arbeitete ab 1976 als Radioredakteur und -moderator beim Sender Stimme der DDR, ab 1982 als Redaktionsleiter und ab 1986 als Leiter der Musikredaktion vom Jugendradio DT6 4. 1992 wechselte er zum neu gegründeten Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (heute rbb) und war seit Mai 2003 bis zu seiner Pensionierung Musikchef bei Antenne Brandenburg. Er publizierte in zahlreichen Musikzeitschriften der DDR, ČSSR und BRD. Zuletzt bei Bild und Heimat: "Sagte mal ein Dichter. Holger Biege. Die Autobiographie" und "Wie die Westmusik ins Ostradio kam"

„Paradiesvögel fängt man nicht ein“, 208 Seiten, Bild und Heimat Verlag

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit der Thalia Buchhandlung.

©Gerd Christian Biege





Spielzeiten

14.12.2021 20:00h


Preise: 17 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 

 


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15.12.

20:00

Stephan Orth: Couchsurfing in Saudi-Arabien – Meine Reise durch ein Land zwischen Mittelalter und Zukunft


Literatur LIVE

 

 

Mittwoch, 15.12.

20:00 Uhr

Literatur LIVE

Stephan Orth: Couchsurfing in Saudi-Arabien – Meine Reise durch ein Land zwischen Mittelalter und Zukunft

BERLINER BUCHPREMIERE

Nur ´ne Nacht: Stephan Orth war als Couchsurfer im Iran, in Russland und in China unterwegs. Die Bücher über seine Trips sind Bestseller. Nun präsentiert er das Buch seiner Saudi-Arabien - Reise.

Stephan Orth hat ein Faible für Länder mit schlechtem Ruf – und als Saudi-Arabien endlich Touristenvisa vergibt, ist er einer der ersten Individualreisenden. Als Couchsurfer erhält er Einblicke in eine verschlossene Gesellschaft, wie sie bisher keinem westlichen Besucher möglich waren. Er betritt Neuland und wird Zeuge eines rasanten Wandels: Frauen fahren Auto, Spaßhaben ist nicht mehr verpönt, und Milliarden fließen in riesige Events. Stephan Orth tanzt auf einem gigantischen Wüsten-Rave, lässt sich als Radfahrer auf der Dakar-Rallye feiern und erlebt in Riad Hightechshows in Festungsruinen. Doch das ist nur eine Seite – jenseits der Glitzerwelt gelten drakonische Strafen, und an der Grenze zum Jemen sind die Bomben nicht zu überhören.

Stephan Orth, Jahrgang 1979, studierte Anglistik, Wirtschaftswissenschaften, Psychologie und Journalismus. Von 2008 bis 2016 arbeitete er als Redakteur im Reiseressort von SPIEGEL ONLINE, bevor er sich als Autor selbstständig machte. Für seine Reportagen wurde Orth mehrfach mit dem Columbus-Preis ausgezeichnet. Er ist Autor des Nr.1-Bestsellers „Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt“. Bei Malik erschienen seine Bücher „Opas Eisberg“ sowie die SPIEGEL-Bestseller „Couchsurfing im Iran“, „Couchsurfing in Russland“ (ausgezeichnet mit dem ITB BuchAward) und „Couchsurfing in China“.

„Couchsurfing in Saudi-Arabien“, Malik Verlag, ca 256 Seiten

Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Piper Verlag und der Thalia Buchhandlung.

©Mina Esfandiari




Spielzeiten

15.12.2021 20:00h


Preise: 16 €
Restkarten an der Abendkasse

Für Eintrittskarten für Rollstuhlfahrer*innen und Menschen mit einer Schwerbehinderung in Begleitung, kontaktieren Sie uns bitte unter: kasse@pfefferberg-theater.de

 

 


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25.12.

11:00

Der himmlische Zirkus


Kinder- und Familientheater Coq au Vin

 

 

Samstag, 25.12.

11:00 Uhr

Kinder- und Familientheater Coq au Vin

Der himmlische Zirkus

 Zwei Engel machen unverhofft eine derbe Bruchlandung auf der Erde. Um die Gunst von "ganz Oben" zu bekommen begeistern sie die Erdenbewohner mit poetischer und anmutiger Artistik, originellen Ideen, Witz und Charme. Neid und Missgunst machen aber auch vor einem Engel nicht halt und so entspinnt sich eine „himmlische“ Komödie um die Beiden, wobei die Botschaft "einander zu helfen" als wichtige Erkenntnis gewonnen wird.
In dem Stück geht es um Hilfsbereitschaft. Trotz des ernsten Themas hat das Stück eine Leichtigkeit und es vermittelt den Kindern mit Spaß, Zirkus und Frohsinn diesen wichtigen Wert. Pointenreich und doppeldeutig hält das Stück auch einige Überraschungen für die Eltern bereit.

Spieldauer: ca. 50 min
Darsteller: Thomas Endel & Sarah Lindermayer
für 3 bis 10-jährige Kinder

Weitere Infos: www.coqauvin.de





Spielzeiten

25.12.2021 11:00h


Preise: Kinder 8,50 € / Erwachsene 10 € / erm. 9 €
 


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26.12.

11:00

Der himmlische Zirkus


Kinder- und Familientheater Coq au Vin

 

 

Sonntag, 26.12.

11:00 Uhr

Kinder- und Familientheater Coq au Vin

Der himmlische Zirkus

 Zwei Engel machen unverhofft eine derbe Bruchlandung auf der Erde. Um die Gunst von "ganz Oben" zu bekommen begeistern sie die Erdenbewohner mit poetischer und anmutiger Artistik, originellen Ideen, Witz und Charme. Neid und Missgunst machen aber auch vor einem Engel nicht halt und so entspinnt sich eine „himmlische“ Komödie um die Beiden, wobei die Botschaft "einander zu helfen" als wichtige Erkenntnis gewonnen wird.
In dem Stück geht es um Hilfsbereitschaft. Trotz des ernsten Themas hat das Stück eine Leichtigkeit und es vermittelt den Kindern mit Spaß, Zirkus und Frohsinn diesen wichtigen Wert. Pointenreich und doppeldeutig hält das Stück auch einige Überraschungen für die Eltern bereit.

Spieldauer: ca. 50 min
Darsteller: Thomas Endel & Sarah Lindermayer
für 3 bis 10-jährige Kinder

Weitere Infos: www.coqauvin.de





Spielzeiten

26.12.2021 11:00h


Preise: Kinder 8,50 € / Erwachsene 10 € / erm. 9 €
 


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