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Mathias Liebing: Plattgemacht. Wie der Westen den ostdeutschen Fußball zerstörte

Literatur LIVE

Mathias Liebing: Plattgemacht. Wie der Westen den ostdeutschen Fußball zerstörte

Mi, 15.04.2026 20:00 Uhr

Mathias Liebing © Carl Anderson; Perry Bräutigam © RB Leipzig; Christian Arbeit





Buchpremiere

Podium: Mathias Liebing (Autor „Plattgemacht“), Christian Arbeit (Pressesprecher Union Berlin),
Perry Bräutigam (ehemaliger Fußballtorwart, heute Repräsentant RB Leipzig). Moderation: Thomas Lötz (Verlagsleiter EDEL Sports)

Was im Herbst 1989 über den Fußball in der DDR hereinbrach, war eine Katastrophe. Westdeutsche Vereinsmanager wie Reiner Calmund fielen in den Osten ein und verpflichteten die Stars der dortigen Oberliga vom Spielfeld weg. Etwa 150 DDR-Fußballer wechselten in den ersten Jahren nach der Wende in den Westen. Nach Stars wie Sammer, Kirsten und Thom gingen die Nachwuchsspieler. Aus dem Westen kamen häufig nur windige Geschäftemacher. Die wilden Nachwendejahre hinterließen im Osten ein Trümmerfeld. Viele Klubs stürzten ab, einige erfanden sich neu. Große Erfolgsgeschichten waren die Ausnahme. Wie im wahren Leben war das Ende aber auch ein Anfang. Heute feiern diejenigen Vereine Er folge, die ihren eigenen Weg gefunden haben. Ganz egal, ob in der Regionalliga oder in der Champions League. 35 Jahre nach der Wende will es so scheinen, als habe der Fußball im Osten wieder eine Zukunft.  

Was das Buch bietet

Der frühere Bundesliga-Manager Reiner Calmund erklärt, wie erst Bundeskanzler Helmut Kohl seine einzigartige Einkaufstour im Fußballosten beendete. Perry Bräutigam erinnert sich, wie eine peinliche Dessous-Modenschau die WM-Teilnahme der DDR-Nationalmann schaft 1990 sichern sollte. Frank Engel erzählt, wie er bei einem früheren Europapokalsieger in der Schiedsrichterkabine wohnte. Walter Toussaint stellt klar, wie Macht und Geld über Fachwissen siegten. Dr. Michael Kölmel deckt auf, weshalb sein wahnwitziger Plan, gefallene Ost-Klubs in die Bundesliga zu führen, weitgehend gescheitert ist. Ralf Minge gibt Einblicke in die dunkelsten Stunden von Dynamo Dresden und zeigt, wie dies bis heute nachwirkt. Uwe Dern erinnert an illustre Spielervermittler, die beim FC Carl Zeiss Jena ein- und ausgingen. Marteria macht Hoffnung. Und Dirk Zingler erzählt aus der Innenperspektive, wie Union Berlin den Weg über Eberswalde und Ludwigsfelde bis ins Bernabéu von Madrid geschafft hat.

Prominente Stimmen und klare Meinungen

Für dieses Buch sprach der Autor Mathias Liebing u. a. mit Dirk Zingler, Reiner Calmund, Ralf Minge, Dr. Michael Kölmel, Frank Engel, Perry Bräutigam, Marteria, Uwe Dern, Walter Toussaint, Andreas Trautmann, Christian Arbeit, Christoph Dieckmann, Gregor Ryl, Peer Vorderwülbecke, Stefan Göbel und Jan Michel.

Mathias Liebing ist freier Journalist und Dokumentarfilmer. Sein thematischer Fokus liegt auf hintergründigen Sportgeschichten, bewegenden Lebenswegen sowie der Sportpsychologie. Für EDEL SPORTS hat er zusammen mit Ex-Fußballprofi Norbert Nachtweih dessen Autobiografie verfasst

„Plattgemacht“ erscheint am 4. März 2026 bei EDEL Sports, 304 Seiten

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit EDEL Sports und der Thalia Buchhandlung



Veranstaltung weiterempfehlen



Menschen mit Beeinträchtigung sowie Rollstuhlfahrer*innen in Begleitung (kostenfrei) kontaktieren uns für Eintrittskarten und Platzreservierungen bitte unter kasse@pfefferberg-theater.de.
    
Menschen mit Beeinträchtigung, Arbeitssuchende, Azubis, Schüler*innen und Studierende legen bitte den Ausweis / einen entsprechenden Nachweis an der Kasse bzw. beim Einlass vor.


Literatur LIVE

Mathias Liebing: Plattgemacht. Wie der Westen den ostdeutschen Fußball zerstörte

Buchpremiere

Podium: Mathias Liebing (Autor „Plattgemacht“), Christian Arbeit (Pressesprecher Union Berlin),
Perry Bräutigam (ehemaliger Fußballtorwart, heute Repräsentant RB Leipzig). Moderation: Thomas Lötz (Verlagsleiter EDEL Sports)

Was im Herbst 1989 über den Fußball in der DDR hereinbrach, war eine Katastrophe. Westdeutsche Vereinsmanager wie Reiner Calmund fielen in den Osten ein und verpflichteten die Stars der dortigen Oberliga vom Spielfeld weg. Etwa 150 DDR-Fußballer wechselten in den ersten Jahren nach der Wende in den Westen. Nach Stars wie Sammer, Kirsten und Thom gingen die Nachwuchsspieler. Aus dem Westen kamen häufig nur windige Geschäftemacher. Die wilden Nachwendejahre hinterließen im Osten ein Trümmerfeld. Viele Klubs stürzten ab, einige erfanden sich neu. Große Erfolgsgeschichten waren die Ausnahme. Wie im wahren Leben war das Ende aber auch ein Anfang. Heute feiern diejenigen Vereine Er folge, die ihren eigenen Weg gefunden haben. Ganz egal, ob in der Regionalliga oder in der Champions League. 35 Jahre nach der Wende will es so scheinen, als habe der Fußball im Osten wieder eine Zukunft.  

Was das Buch bietet

Der frühere Bundesliga-Manager Reiner Calmund erklärt, wie erst Bundeskanzler Helmut Kohl seine einzigartige Einkaufstour im Fußballosten beendete. Perry Bräutigam erinnert sich, wie eine peinliche Dessous-Modenschau die WM-Teilnahme der DDR-Nationalmann schaft 1990 sichern sollte. Frank Engel erzählt, wie er bei einem früheren Europapokalsieger in der Schiedsrichterkabine wohnte. Walter Toussaint stellt klar, wie Macht und Geld über Fachwissen siegten. Dr. Michael Kölmel deckt auf, weshalb sein wahnwitziger Plan, gefallene Ost-Klubs in die Bundesliga zu führen, weitgehend gescheitert ist. Ralf Minge gibt Einblicke in die dunkelsten Stunden von Dynamo Dresden und zeigt, wie dies bis heute nachwirkt. Uwe Dern erinnert an illustre Spielervermittler, die beim FC Carl Zeiss Jena ein- und ausgingen. Marteria macht Hoffnung. Und Dirk Zingler erzählt aus der Innenperspektive, wie Union Berlin den Weg über Eberswalde und Ludwigsfelde bis ins Bernabéu von Madrid geschafft hat.

Prominente Stimmen und klare Meinungen

Für dieses Buch sprach der Autor Mathias Liebing u. a. mit Dirk Zingler, Reiner Calmund, Ralf Minge, Dr. Michael Kölmel, Frank Engel, Perry Bräutigam, Marteria, Uwe Dern, Walter Toussaint, Andreas Trautmann, Christian Arbeit, Christoph Dieckmann, Gregor Ryl, Peer Vorderwülbecke, Stefan Göbel und Jan Michel.

Mathias Liebing ist freier Journalist und Dokumentarfilmer. Sein thematischer Fokus liegt auf hintergründigen Sportgeschichten, bewegenden Lebenswegen sowie der Sportpsychologie. Für EDEL SPORTS hat er zusammen mit Ex-Fußballprofi Norbert Nachtweih dessen Autobiografie verfasst

„Plattgemacht“ erscheint am 4. März 2026 bei EDEL Sports, 304 Seiten

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