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Sabine Rennefanz und Marlen Hobrack im Gespräch: Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration

Literatur LIVE

Sabine Rennefanz und Marlen Hobrack im Gespräch: Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration

Mo, 21.09.2026 20:00 Uhr

© Sven Gatter





Buchpremiere  der überarbeiteten und aktualisierten Neuausgabe. Gespräch & Lesung

Die stille Wut der Wendekinder | Überarbeitete Neuausgabe und aktualisierte Neuausgabe mit neuem Vorwort

Ein Buch, das die entscheidenden Fragen stellt und sich heute wieder so aktuell liest wie zum erstmaligen Erscheinen.

»Ein Unbehagen, eine tiefe Verunsicherung, eine stille, unterschwellige Wut«, das sei das gemeinsame Erbe der letzten Kinder der DDR, so Sabine Rennefanz.

Als die Mauer fiel, war sie 15 Jahre alt und gehörte damit zur gleichen Generation wie die Mörder des NSU. 2011, unter dem Eindruck der Bekennervideos von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe und angestoßen von den Vorurteilen in der Ost-West-Debatte, begibt Rennefanz sich auf eine nachdenkliche Suche nach Spuren, Mustern und Zusammenhängen, nach Heimat und nach der Identität ihrer Generation – den Eisenkindern.

Sabine Rennefanz, 1974 in Beeskow geboren, arbeitet als Journalistin u. a. für Der Spiegel, Tagesspiegel und Radio 1. Sie war langjährige Redakteurin der Berliner Zeitung und wurde für ihre Reportagen und Essays mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. 2013 erschien ihr Bestseller »Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration«. 2015 folgte der Roman »Die Mutter meiner Mutter«, 2019 »Mutter to go. Zwischen Baby und Beruf« und 2022 »Frauen und Kinder zuletzt. Wie Krisen gesellschaftliche Gerechtigkeit herausfordern«.

Marlen Hobrack, geboren 1986 in Bautzen, studierte Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften und arbeitete zunächst in einer Unternehmensberatung. Seit 2016 schreibt sie hauptberuflich u.a. für der Freitag, Zeit Online, Die Welt und Der Spiegel. In ihren beiden Sachbüchern Klassenbeste und Erbgut verhandelt sie das Leben ihrer Mutter und Fragen nach sozialer Herkunft und Gerechtigkeit. 2023 debütierte sie mit Schrödingers Grrrl als Romanautorin.

„Eisenkinder“, 272 Seiten, erscheint am 26.08.2026, S. Fischer Verlage

literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit S. Fischer Verlage und der Thalia Buchhandlung.



Veranstaltung weiterempfehlen



Menschen mit Beeinträchtigung sowie Rollstuhlfahrer*innen in Begleitung (kostenfrei) kontaktieren uns für Eintrittskarten und Platzreservierungen bitte unter kasse@pfefferberg-theater.de


Literatur LIVE

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Ein Buch, das die entscheidenden Fragen stellt und sich heute wieder so aktuell liest wie zum erstmaligen Erscheinen.

»Ein Unbehagen, eine tiefe Verunsicherung, eine stille, unterschwellige Wut«, das sei das gemeinsame Erbe der letzten Kinder der DDR, so Sabine Rennefanz.

Als die Mauer fiel, war sie 15 Jahre alt und gehörte damit zur gleichen Generation wie die Mörder des NSU. 2011, unter dem Eindruck der Bekennervideos von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe und angestoßen von den Vorurteilen in der Ost-West-Debatte, begibt Rennefanz sich auf eine nachdenkliche Suche nach Spuren, Mustern und Zusammenhängen, nach Heimat und nach der Identität ihrer Generation – den Eisenkindern.

Sabine Rennefanz, 1974 in Beeskow geboren, arbeitet als Journalistin u. a. für Der Spiegel, Tagesspiegel und Radio 1. Sie war langjährige Redakteurin der Berliner Zeitung und wurde für ihre Reportagen und Essays mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis ausgezeichnet. 2013 erschien ihr Bestseller »Eisenkinder. Die stille Wut der Wendegeneration«. 2015 folgte der Roman »Die Mutter meiner Mutter«, 2019 »Mutter to go. Zwischen Baby und Beruf« und 2022 »Frauen und Kinder zuletzt. Wie Krisen gesellschaftliche Gerechtigkeit herausfordern«.

Marlen Hobrack, geboren 1986 in Bautzen, studierte Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften und arbeitete zunächst in einer Unternehmensberatung. Seit 2016 schreibt sie hauptberuflich u.a. für der Freitag, Zeit Online, Die Welt und Der Spiegel. In ihren beiden Sachbüchern Klassenbeste und Erbgut verhandelt sie das Leben ihrer Mutter und Fragen nach sozialer Herkunft und Gerechtigkeit. 2023 debütierte sie mit Schrödingers Grrrl als Romanautorin.

„Eisenkinder“, 272 Seiten, erscheint am 26.08.2026, S. Fischer Verlage

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