Literatur LIVE
Gabriel Zuchtriegel und Katharina Thalbach präsentieren: Wie in Griechenland die Gegenwart begann. Eine Liebeserklärung an die Archäologie
Di, 01.12.2026 20:00 Uhr

Katharina Thalbach © Boris Breuer; Gabriel Zuchtriegel © Silvia Vacca

Buchpremiere
Gabriel Zuchtriegel, Direktor des Archäologischen Parks Pompeji, und Schauspielerin Katharina Thalbach brennen für die griechische Antike. Gemeinsam präsentieren sie das neue Buch von Gabriel Zuchtriegel „Wie in Griechenland die Gegenwart begann“.
Gabriel Zuchtriegel ist leidenschaftlicher Archäologe. Sein gegenwärtiger Blick auf unsere kulturellen Wurzeln zeigt, warum uns diese Kunst seit Jahrtausenden fasziniert. Sie steht für zeitlose Schönheit – von der Renaissance bis zur Moderne. Schon an Orten wie Rom und Pompeji können wir sehen, wie wirkmächtig das Erbe der griechischen Klassik war.
Vor der Klassik brachte Kunst Ordnung in die Wildnis des Lebens, mit der Klassik bricht das Natürliche und organisch Gewachsene in die geordnete Realität der menschlichen Gesellschaft ein. Das Einzigartige an dieser Kunst ist die Entdeckung der Natur und davon ausgehend die Entdeckung der Wissenschaft. Der Mensch beginnt, die Natur und sich selbst zu erforschen und zu hinterfragen – bis heute bestimmt das unsere Haltung zur Welt. Umso erstaunlicher, dass ausgerechnet die beweglich-ungeordnete Klassik zum vermeintlichen Vorbild für repräsentationssüchtige Kunst und Architektur von Leni Riefenstahl bis Donald Trump geworden ist.
Gabriel Zuchtriegel, geboren 1981, studierte in Berlin und Rom Archäologie und griechische Literaturgeschichte. Nach seiner Promotion an der Universität Bonn erhielt er ein zweijähriges Forschungsstipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung in Süditalien. Doch daraus wurden mehr als zehn Jahre, in denen er in Italien forschte, lehrte und im Denkmalschutz arbeitete. Seit April 2021 ist er Direktor des Archäologischen Parks Pompeji. Seine Bücher „Der Zauber des Untergangs“ und „Pompejis letzter Sommer“ waren Bestseller.
Katharina Thalbach hat ihren Durchbruch am Theater bereits mit 15 Jahren in der Rolle der Polly in der Dreigroschenoper am Berliner Ensemble. Es folgten unzählige Theaterrollen und seit Ende der 1980er Jahre ist sie auch als Bühnenregisseurin tätig: so z. B. am Schillertheater, am Thalia Theater und am Maxim Gorki Theater. Regelmäßig tritt sie auch in Kino- und Fernsehfilmen auf und wurde vielfach ausgezeichnet: 1987 erhielt sie den Deutschen Filmpreis als beste Darstellerin, 1991 den Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste Berlin; 1997 wurde sie mit dem Adolf-Grimme-Preis für den Fernsehfilm „Gefährliche Freundin“ ausgezeichnet. Momentan spielt sie an der Komödie am Kurfürstendamm neben ihrer Tochter und Enkeltochter in „Mord im Orientexpress“, wobei sie selbst Regie führte.
„Wie in Griechenland die Gegenwart begann“ erscheint am 24.11.2026 im Inselverlag, 140 Seiten.
literatur-live-berlin.de
Eine Veranstaltung von Literatur LIVE in Kooperation mit dem Insel Verlag.
Veranstaltung weiterempfehlen
Menschen mit Beeinträchtigung sowie Rollstuhlfahrer*innen in Begleitung (kostenfrei) kontaktieren uns für Eintrittskarten und Platzreservierungen bitte unter kasse@pfefferberg-theater.de.
Literatur LIVE
Gabriel Zuchtriegel und Katharina Thalbach präsentieren: Wie in Griechenland die Gegenwart begann. Eine Liebeserklärung an die Archäologie
Buchpremiere
Gabriel Zuchtriegel, Direktor des Archäologischen Parks Pompeji, und Schauspielerin Katharina Thalbach brennen für die griechische Antike. Gemeinsam präsentieren sie das neue Buch von Gabriel Zuchtriegel „Wie in Griechenland die Gegenwart begann“.
Gabriel Zuchtriegel ist leidenschaftlicher Archäologe. Sein gegenwärtiger Blick auf unsere kulturellen Wurzeln zeigt, warum uns diese Kunst seit Jahrtausenden fasziniert. Sie steht für zeitlose Schönheit – von der Renaissance bis zur Moderne. Schon an Orten wie Rom und Pompeji können wir sehen, wie wirkmächtig das Erbe der griechischen Klassik war.
Vor der Klassik brachte Kunst Ordnung in die Wildnis des Lebens, mit der Klassik bricht das Natürliche und organisch Gewachsene in die geordnete Realität der menschlichen Gesellschaft ein. Das Einzigartige an dieser Kunst ist die Entdeckung der Natur und davon ausgehend die Entdeckung der Wissenschaft. Der Mensch beginnt, die Natur und sich selbst zu erforschen und zu hinterfragen – bis heute bestimmt das unsere Haltung zur Welt. Umso erstaunlicher, dass ausgerechnet die beweglich-ungeordnete Klassik zum vermeintlichen Vorbild für repräsentationssüchtige Kunst und Architektur von Leni Riefenstahl bis Donald Trump geworden ist.
Gabriel Zuchtriegel, geboren 1981, studierte in Berlin und Rom Archäologie und griechische Literaturgeschichte. Nach seiner Promotion an der Universität Bonn erhielt er ein zweijähriges Forschungsstipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung in Süditalien. Doch daraus wurden mehr als zehn Jahre, in denen er in Italien forschte, lehrte und im Denkmalschutz arbeitete. Seit April 2021 ist er Direktor des Archäologischen Parks Pompeji. Seine Bücher „Der Zauber des Untergangs“ und „Pompejis letzter Sommer“ waren Bestseller.
Katharina Thalbach hat ihren Durchbruch am Theater bereits mit 15 Jahren in der Rolle der Polly in der Dreigroschenoper am Berliner Ensemble. Es folgten unzählige Theaterrollen und seit Ende der 1980er Jahre ist sie auch als Bühnenregisseurin tätig: so z. B. am Schillertheater, am Thalia Theater und am Maxim Gorki Theater. Regelmäßig tritt sie auch in Kino- und Fernsehfilmen auf und wurde vielfach ausgezeichnet: 1987 erhielt sie den Deutschen Filmpreis als beste Darstellerin, 1991 den Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste Berlin; 1997 wurde sie mit dem Adolf-Grimme-Preis für den Fernsehfilm „Gefährliche Freundin“ ausgezeichnet. Momentan spielt sie an der Komödie am Kurfürstendamm neben ihrer Tochter und Enkeltochter in „Mord im Orientexpress“, wobei sie selbst Regie führte.
„Wie in Griechenland die Gegenwart begann“ erscheint am 24.11.2026 im Inselverlag, 140 Seiten.
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Katharina Thalbach © Boris Breuer; Gabriel Zuchtriegel © Silvia Vacca

Di, 01.12.2026 20:00 Uhr
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